2026-02-20T12:29:42.904Z

Spielbericht

Wenig Glanz bei Nullnummer in Verlautenheide

Fußball-Landesliga: Eintracht muss sich mit einem 0:0 gegen Arnoldsweiler begnügen.

von Lars Brepols · Heute, 20:18 Uhr · 0 Leser
Kein Durchkommen: Eintrachts Julian Braun (am Ball) wird auf der linken Seite in die Zange genommen.
Kein Durchkommen: Eintrachts Julian Braun (am Ball) wird auf der linken Seite in die Zange genommen. – Foto: Dagmar Meyer-Roeger

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Viel Kampf und kaum Höhepunkte: Das 0:0 zwischen Eintracht Verlautenheide und Viktoria Arnoldsweiler in der Fußball-Landesliga war kein Leckerbissen für neutrale Beobachter. Dennoch zog Stephan Langen, Trainer der Gäste aus dem Kreis Düren, viel Positives aus dem ersten Rückrundenauftritt seiner Mannschaft. „Generell muss man zufrieden sein, wenn man in Verlautenheide einen Punkt holt“, betonte der 41-Jährige, der dabei an die Heimstärke der Gastgeber erinnerte.

Nur eine Chance in Hälfte eins

Verlautenheides Co-Trainer Stephan Kamps, der den erkrankten Chefcoach Dennis Buchholz vertrat, haderte hingegen mit der Leistung seines Teams. „Das 0:0 stellt uns natürlich nicht zufrieden, denn wir haben uns deutlich mehr erhofft. Wir haben es in den 90 Minuten nicht geschafft, den entscheidenden Punch zu setzen.“

Tatsächlich erspielte sich die Eintracht in den ersten 45 Minuten ein deutliches Übergewicht. Die Kleeblätter verteidigten hingegen mit Mann und Maus das eigene Tor. Trotz eines klaren Ballbesitzvorteils reichte es vor der Pause nur zu einer zwingenden Chance der Gastgeber: Nach einer gelungenen Kombination landete der Ball vor den Füßen von Leandro Stollenwerk, der die Kugel aus rund 15 Metern volley über das Tor beförderte (15.).

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild, die Gäste agierten nun deutlich mutiger mit dem Ball. Winterneuzugang Hussein Alawie probierte es aus der Distanz, doch Eintracht-Torhüter Manuel Bouzas Spors wurde dabei nicht ernsthaft geprüft (47.). Auf der Gegenseite war es erneut Stollenwerk, der frei zum Abschluss kam, doch Viktorias Schlussmann Aiman Jahic war zur Stelle (53.).

Die Partie plätscherte in der Folge weiter vor sich hin, ein echter Spielfluss kam auf beiden Seiten nicht auf. „Das sieht nach einem klaren 0:0 aus“, merkte ein Zuschauer hinter der Balustrade nach rund 70 Minuten an.

Der Arnoldsweiler-Anhänger sollte recht behalten, denn bis zum Abpfiff passierte nicht mehr viel. Der eingewechselte Nils Tangerding vergab noch eine gute Möglichkeit der Eintracht (74.). Und kurz vor Schluss köpfte Viktorias Livu-Daniel Nencia aus kurzer Distanz freistehend den Ball in die Arme von Bouzas Spors (80.).

„Wir hatten nicht die Überzeugung, heute als Sieger vom Platz zu gehen. Und dann geht man mit einer Punkteteilung aus dem Spiel“, resümierte Kamps. Arnoldsweileres Chefcoach hielt hingegen abschließend fest: „Womit wir noch nicht zufrieden sein können, ist unser Spiel mit dem Ball, denn das können wir deutlich besser. Aber es war unser erstes Rückrundenspiel bei einem unangenehmen Gegner. Was man festhalten kann: Wenn wir defensiv kompakt stehen, dann haben wir gegen jeden Gegner eine Chance.“

Die weiteren Ergebnisse:

Teveren – Zülpich 2:1: 1:0 Rubaszewski (21.), 1:1 Berekoven (27.), 2:1 Rubaszewski (39./Foulelfmeter) Helpenstein – Raspo Brand 1:1: 1:0 Bate (24.), 1:1 Arigbe (33.) Rot: Haupts (71./Brand) Bes. Vork.: Acikgöz (Helpenstein) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Albrecht (58.). Kurdistan Düren – Hürth 1:4: 0:1 Kabambi (6.), 0:2, 0:3, 0:4 Hill (28., 33., 51.), 1:4 Baidoo (62.)

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