
Der TSV Wendezelle hat seine Ambitionen im Aufstiegskampf untermauert und beim VfL Leiferde einen klaren Auswärtssieg eingefahren. Die Gastgeber kamen nach einem Drei-Tore-Rückstand zwar noch einmal heran, konnten die Niederlage jedoch nicht mehr verhindern.
Der Tabellenzweite TSV Wendezelle hat das Nachholspiel beim VfL Leiferde mit 5:2 gewonnen und sein Punktekonto auf 59 Zähler erhöht. Damit bleibt die Mannschaft erster Verfolger des Spitzenreiters Lehndorfer TSV. Leiferde verharrt nach der zwölften Saisonniederlage mit 36 Punkten auf Rang sieben.
Lange Zeit entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, ehe Wendezelle kurz vor der Pause erstmals zuschlug. Maik Laschkowski erzielte in der 43. Minute die Führung für die Gäste und verschaffte seiner Mannschaft damit eine günstige Ausgangslage für den zweiten Durchgang.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Wendezelle den Druck deutlich. Niclas Kamp traf in der 50. Minute zum 2:0, ehe Len-Bennet Rüsing nur sechs Minuten später auf 3:0 stellte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt schien die Partie entschieden.
Trotz des klaren Rückstands gab sich der VfL Leiferde nicht auf. Niklas Milaszewski verkürzte in der 79. Minute auf 1:3 und brachte neue Hoffnung in die Begegnung. Als Luca Pospiech fünf Minuten später per Strafstoß das 2:3 erzielte, geriet Wendezelle kurzfristig noch einmal unter Druck.
Die Gäste reagierten jedoch souverän. Laschkowski stellte mit seinem zweiten Treffer des Abends in der 87. Minute den Zwei-Tore-Abstand wieder her und nahm Leiferde damit die letzte Möglichkeit auf eine Wende.
Kurz vor dem Schlusspfiff sorgte Tim Herrmann mit einem verwandelten Strafstoß für den 5:2-Endstand (89.).
Vor allem die Effizienz im letzten Drittel entschied die Begegnung zugunsten der Gäste. Wendezelle nutzte seine Druckphase nach der Halbzeit konsequent und zeigte die größere Stabilität in den entscheidenden Momenten.
Leiferde offenbarte dagegen erneut defensive Probleme. Nach zuletzt 60 Gegentreffern gehört die Defensive weiterhin zu den Schwachpunkten der Mannschaft, auch wenn die Gastgeber offensiv zwischenzeitlich noch einmal zurück in die Partie fanden.
Für Wendezelle bleibt damit die Hoffnung auf den direkten Aufstieg bestehen, während Leiferde im gesicherten Mittelfeld der Tabelle verbleibt.