
Der TSV Merching ist nach dem 4:2-Erfolg gegen den TSV Diedorf mit sechs Siegen aus sechs Spielen derzeit das Maß aller Dinge. Dahinter folgt der Aufsteiger TSV Neusäß, der sich beim SV Mering II mit 4:2 behaupten konnte. Den Spitzenteams auf den Pelz gerückt ist der TSV Welden nach dem 3:2-Erfolg beim SV Ottmarshausen. Der Kissinger SC kam zu einem 2:2 gegen Pfersee. Das mit Spannung erwartete Duell der beiden Teams mit türkischem Hintergrund hielt, was es versprochen hatte. Der Aufsteiger FC Tur Abdin schenkte dem Bezirksligaabsteiger SV Türkgücü Königsbrunn nichts und so wurde es eine Kreisligapartie auf absoluter Augenhöhe, das der Neuling erst am Schluss mit 0:3 für sich entschied.
Der SVO startete gut und kam durch einen Kopfball von Rene Pietrek nach einer Flanke von Franz Sielemann zum Führungstreffer (15.). In der 25. Minute konnte Tobias Kastenhuber den Ausgleich noch verhindern, jedoch nach einem Eckstoß gelang Moritz Vermeulen per Kopf das 1:1 (28.). Ein Doppelschlag von Felix Schluchter (43. und 52.), dem es jeweils nach Ballverlusten im Mittelfeld gelang, alleine davonzuziehen, brachte dem TSV Welden Torerfolge, die nach dem Spielverlauf so nicht erwartbar waren. Tatsächlich drückte der SVO nach dem Rückstand noch mehr und belohnte sich trotz einer noch laufenden Zeitstrafe für Franz Sielemann (77.) mit dem sehenswerten Anschlusstreffer von Marius Hackl, der im Strafraum den Ball mit der Brust stoppte, um ihn anschließen mit dem rechten Fuß direkt unter die Latte zu setzten. Auch die letzten Minuten gehörten noch dem SVO, der zwar durch Marco Spengler nochmals zu einer hochkarätigen Torchance kam (87.), aber den Ausgleichstreffer aber nicht mehr erzielen konnte. (uma) Lokalsport Labo
Schiedsrichter: Stefan Asam (Herbertshofen) - Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Rene Pietrek (15.), 1:1 Moritz Vermeulen (28.), 1:2 Felix Schluchter (43.), 1:3 Felix Schluchter (52.), 2:3 Marius Hackl (83.)
Der Auftakt fiel so recht nach dem Geschmack des Trainers aus: „Das war die beste halbe Stunde von uns, da war alles dabei.“ Moritz Willis und Andreas Lachner unterstrichen mit ihren Toren das Urteil von Günter Bayer, der nach diesem Spielrausch aber bald ernüchtert wirkte: „Eine Unkonzentriert ergab das 1:2.“ Von diesem Moment an wirkten die Merchinger nervös, sodass der Spitzenreiter bis in die Schlussphase hinein zittern musste. Durch ein Eigentor von Stanislaw Laukart kam Diedorf auf 2:3 heran, nachdem Mike Fleps einen Freistoß direkt verwandelt hatte. Am Ende machte Marcel Salgado alles klar. So konnte Merching den sechsten Sieg im sechsten Spiel feiern, was den Coach zu diesem Urteil veranlasste: „Wirklich super, was die Mannschaft leistet.“ Dass sie die ersten Gegentore in dieser Saison hinnehmen musste, war nicht mehr als ein Schönheitsfehler. (jeb) Lokalsport FA
Schiedsrichter: Edgar Fackelmann (Rohrenfels) - Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Moritz Willis (11.), 2:0 Andreas Lachner (27.), 2:1 Jonathan Streit (31.), 3:1 Mike Fleps (34.), 3:2 Stanislaw Laukart (54. Eigentor), 4:2 Marcel Salgado (Stanikowski) (80.)

Zweimal waren die Kissinger zuletzt ohne Torerfolg geblieben, im Heimspiel gegen Pfersee trafen sie doppelt. „Es war ein bisschen auf und ab, ich weiß nicht, ob das ein gewonnener Punkt ist oder ob wir zwei verloren haben“, meinte Spielertrainer Franko Berglmeir nach dem 2:2. Nach der ersten Ecke kam Pfersee zum Führungstreffer, den Magnus Hartmann erzielte. Julian Zeiske nutzte einen Elfmeter zum Ausgleich. Dann musste sich Karsten Binder mit der Gelb-Roten Karte vorzeitig verabschieden; wie Berglmeir berichtete, habe ihm der Schiri mitgeteilt, dass diese Entscheidung zu hart ausgefallen sei. Am Schluss wurde es hektisch. Dominik Wojtyna wurde auf Seiten der Gäste eingewechselt, traf zum 1:2, wurde später für zehn Minuten ausgeschlossen, ehe er in der Nachspielzeit ebenfalls Gelb-Rot sah. Leon Seiler hatte dafür gesorgt, dass die Hausherren zumindest zu einem Teilerfolg kamen. „Mit der Moral bin ich heute absolut zufrieden“, bilanzierte Beglmeir: „Ich bin zuversichtlich, dass wir zeitnah wieder drei Punkte einfahren werden.“ Auch Pfersees Coach Paolo Maiolo war zufrieden: „In einem Spiel auf schwachem Kreisliga-Niveau hat es eigentlich keinen Sieger verdient. Am Ende können wir mit dem Punkt zufrieden sein, denn bei dieser Leistung war ein Unentschieden das gerechte Ergebnis.“ (jeb) Lokalsport FA
Schiedsrichter: Emmeran Schöller (Hollenbach) - Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Magnus Hartmann (16.), 1:1 Julian Zeiske (50. Handelfmeter), 1:2 Dominik Wojtyna (68.), 2:2 Leon Seiler (81.)
Gelb-Rot: Karsten Binder (66./Kissinger SC)
Gelb-Rot: Dominik Wojtyna (94./TSV Pfersee)
Im spannenden Duell zwischen DJK Lechhausen und ASV Hiltenfingen, das vor 80 Zuschauern stattfand, gelang es den Gästen, durch David Schmid in der 45. Minute in Führung zu gehen. Doch die Heimelf zeigte Charakter: Raphael Schwerthöffer glich in der 62. Minute aus, nachdem Tonio Ungor ihn perfekt bediente. In der 80. Minute sorgte Mihai Christian Oroian für den Siegtreffer, vorbereitet von Benedikt Weber. Ein packendes Spiel, das Lechhausen verdient für sich entschied.
Schiedsrichter: Markus Rackl (Westendorf) - Zuschauer: 80
Tore: 0:1 David Schmid (45.), 1:1 Raphael Schwerthöffer (62.), 2:1 Mihai Christian Oroian (80.)
Ein früher Rückstand durch einen Treffer von Ex-Profi Sascha Mölder (13.) brachte den Aufsteiger nicht aus der Ruhe. Lukas Milicevic glich in der 29. Minute aus und in der zweiten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte erzielte Mustafa Mujezinovic den 2:1-Führungstreffer für Neusäß. Es blieb bis zum Ende ein hart umkämpftes Spiel. Michael Ksiezyk glich für Mering wieder aus (61.), Toni Peric gelang fünf Minuten später wieder die Gästeführung (66.). Endgültig entschieden war die Partie erst mit dem 2:4 durch Akif Dogan in der sechsten Minute der Nachspielzeit. Lokalsport Labo
Schiedsrichter: Jakub Lyczkowski (Augsburg) - Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Sascha Mölders (13.), 1:1 Lukas Milicevic (29.), 1:2 Mustafa Mujezinovic (45.+2), 2:2 Michael Ksiezyk (61.), 2:3 Toni Peric (66.), 2:4 Akif Dogan (90.+6)

Die Gäste begannen im wieder bespielbaren Hans-Wenninger-Stadion etwas druckvoller und holten gleich drei Ecken heraus. Dagegen kam Türkgücü nur zweimal durch Ousman Jaiteh und Berkay Akgün in den gegnerischen Strafraum. Tur Abdin beeindruckte mit starken Flankenwechseln von Teeo Pejazic und Seod Hikmet Hassan, aber die Abwehr der Platzherren hielt stand. In der 37. Minute dribbelte sich Ousman Jaiteh in den Gästestrafraum, fiel aber allzu leicht und sah wegen einer „Schwalbe“ die gelbe Karte. Kurz vor der Pause klopfte Berat Ayverdi mit einem Freistoß aus gut zwanzig Metern heftig an die Latte des Tur-Abdin Tores. Da wäre der Gästekeeper Marc Kloss machtlos gewesen. Die Hausherren kamen schwungvoll aus der Kabine und hatten ihre stärkste Phase sogar in Unterzahl, nachdem Enis Turan wegen eines groben Fouls eine Zeitstrafe bekam. Bei einem Konter lief Abwehrspieler Berat Ayverdi auf der linken Seite auf und davon und schloss mit einem beherzten Schuss ab. Doch der Gästetorwart Marc Kloss fischte den Ball noch aus dem Kreuzeck. In der 71. Minute hatte Koray Bozdag mit einem Volleyschuss noch die Führung für Türkgücü auf dem Fuß. Doch ab der 77. Minute leiteten die konditionell starken Spieler des FC Tur Abdin die Wende ein. Nach einer Ecke landete der Ball bei Berkay Kurt und der schob zum 0:1 in die Maschen. Und schon zwei Minuten später kam der K.o.-Schlag, als Berkay Kurt eine Flanke per Kopfball mustergültig zu KiriII Savkin ablegte und der mit einem Ausfallschritt zum 0:2 vollstreckte. Als Reaktion auf diesen Doppelschlag warf Türkgücü alles nach vorne, um mit einem Anschlusstreffer noch einmal Spannung zu erzeugen. Die Folge war, dass dann die Abwehr ziemlich offen war und einige Spieler nicht mehr in der Lage waren, wieder schnell zurückzusprinten. So kam es durch einen Konter in der 94. Minute noch zum 0:3 durch Teeo Pejazic. Türkgücüs Spielertrainer Burak Tok war wegen seiner Verletzung humpelnd am Spielfeldrand von der Schlussphase der Partie geschockt: „Bei uns fehlt es an den Torabschlüssen im Sturm, wir haben unsere Chancen nicht genutzt und ab der 70. Minute wurden unsere Fehler bestraft. Wir haben die Räume nicht mehr so eng halten können“. Markus Gärtner, der Trainer des FC Tur Abdin war dagegen zufrieden: „Wir haben uns am Ende für die harte Arbeit belohnt und verdient gewonnen“. (Schneider) Lokalsport SZ
Schiedsrichter: Marvin Bihler (Neuburg a.d. Donau) - Zuschauer: 150
Tore: 0:1 Berkay Kurt (77.), 0:2 Kirill Savkin (79.), 0:3 Teeo Pejazic (90.+4)
In einem spannenden Spiel setzte sich der TSV Göggingen mit 3:1 gegen den SV Schwabegg durch. Phillip Schmid eröffnete in der 13. Minute den Torreigen nach einer präzisen Vorlage von John Aßbeck. Doch nur vier Minuten später glich Stefan Wiedemann für Schwabegg aus. In der zweiten Halbzeit sorgte Ljubomir Marijanovic in der 56. Minute für die erneute Führung Göggingens, unterstützt von Philipp Huckenbeck. Die Partie nahm eine Wendung, als Jakob Ressel in der 68. Minute die Gelb-Rote Karte sah. In der Schlussphase machte Philipp Huckenbeck mit seinem Treffer in der 88. Minute den Sack zu, bevor auch Maximilian Pfeifer in der 89. Minute vom Platz flog.
Schiedsrichter: Benjamin Lechner (Ottmaring) - Zuschauer: 80
Tore: 1:0 Phillip Schmid (13.), 1:1 Stefan Wiedemann (17.), 2:1 Ljubomir Marijanovic (56.), 3:1 Philipp Huckenbeck (88.)
Gelb-Rot: Jakob Ressel (68./SV Schwabegg)
Gelb-Rot: Maximilian Pfeifer (89./TSV Göggingen)
Im Siegmund-Sportpark trennten sich der TSV Bobingen und der SV Hammerschmiede mit einem torlosen Unentschieden. Trotz engagierter Bemühungen beider Mannschaften blieb das Spiel ohne Tore. Schiedsrichter Mahdi Hammouda leitete die Partie vor 120 Zuschauern, die auf spannende Torchancen hofften, jedoch blieb der große Durchbruch aus.
Schiedsrichter: Mahdi Hammouda (Aichach) - Zuschauer: 120
