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Spielbericht

Weischlitz durch eigene Blackouts chancenlos

von Karl-Heinz Ebener · 22.10.2024, 09:59 Uhr · 0 Leser

So sieht man in Trieb den Weischlitzer Auftritt:

Beide Teams tasteten sich zunächst ab, zaghafte Torannäherungen gab es zwar auf beiden Seiten, aber so wirklich zwingend war es zunächst nicht, aber irgendwo auch verständlich – schließlich ist die Tabellensituation für beide recht angespannt. Nach gut 20 Minuten sollte dann aber urplötzlich viel Bewegung ins Spiel kommen – Rehfeld schickte Herold mit einem herrlichen Pass über rechts in die Tiefe, Herold nahm den Kopf hoch und bediente in der Mitte den mitgelaufenen Engel, welcher erst über die eigenen Füße stolperte, im Nachfassen dann jedoch zur nicht unverdienten Führung für uns einnetzen konnte (21.). Noch hatte der Sekundenzeiger keine Umdrehung gemacht, da schepperte es erneut im Gehäuse der Gäste. Beim Versuch zu klären, schießt der Weischlitzer Innenverteidiger Paulus an, von dessen Körper der Ball etwas glücklich in die Mitte zu Seidel prallt, welcher das Spielgerät nur noch einschieben musste – unfassbar (22.)! Unerklärlicherweise ließ man die Gäste dann jedoch besser ins Spiel kommen, was sich nur 10 Minuten später rächen sollte – ein unglücklich abgefälschter Schussversuch fiel Richter vor die Füße, welcher überlegt an Paulus vorbei vollenden konnte (32.). In der Folge ließ man sich das Spiel der Weischlitzer immer mehr aufdrücken und konnte sich bei unserem Keeper bedanken, welcher mehrfach glänzend parierte – man hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn man hier vor der Pause noch den Ausgleich kassiert hätte. Nach dem Pausentee kam der TSV wesentlich geordneter aus der Kabine und schaffte es größtenteils, die Weischlitzer vom eigenen Tor fern zu halten. Nach einer knappen Stunde sollte dann die Vorentscheidung fallen – wie in der Vorwoche war es Kapitän Diex, welcher mit einem langen Freistoß Vorarbeit leistete, die Weischlitzer Innenverteidigung im Tiefschlaf und Paulus sagte Danke und überwand den Keeper mit etwas Glück zur Vorentscheidung (58.). Gute Zehn Minuten später dann die Entscheidung – Ma. Schädlich schlug einen langen Ball auf links, Rehfeld zündete den Turbo und nahm dem Weischlitzer Verteidiger auf 20 Meter locker 10 Meter ab , überlief diesen und blieb auch vorm Keeper kalt wie Hundeschnauze (67.). Nun war die Gegenwehr der Gäste gebrochen. Die wenigen gefährlichen Aktionen der Gäste verfehlten entweder das Gehäuse oder es war beim glänzend aufgelegten Paulus im Kasten Feierabend.

Quelle: Bericht TSV Trieb