Drei Punkte, alles andere steht für die Max-Reger-Städter (in Blau) gegen Geesdorf nicht zur Diskussion.
Drei Punkte, alles andere steht für die Max-Reger-Städter (in Blau) gegen Geesdorf nicht zur Diskussion. – Foto: Werner Franken

Weiden will Geesdorf ohne Wenn und Aber bezwingen

Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn und Mitstreiter um den Ligaerhalt darf für die Fuhrmann-Schützlinge nur der volle Ertrag zählen.

Extrem bitter für die SpVgg SV Weiden war die 1:3-Auswärtsniederlage am Mittwochabend beim TSV Kornburg. „Wir hätten auf Grund einer überzeugenden ersten Halbzeit und der guten Chancen von David Bezdicka, der zwei Mal frei zum Schuss kam, gewinnen können“, unterstrich Sportlicher Leiter Rüdiger Hügel. Und Co-Trainer Oliver Eckl, der für den beruflich verhinderten Rüdiger Fuhrmann am Spielfeldrand stand, zweifelte auch am Abschlussglück seiner Mannschaft. „Wir haben so gut auf den Gegentreffer mit dem 1:1 durch Bezdicka geantwortet und auch kämpferisch überzeugt, mussten am Ende aber auf Grund von zwei Standardsituationen Bayernliga-Lehrgeld bezahlen“.

Die Enttäuschung über die unnötige Niederlage in kurzer Zeit aus den Köpfen der Spieler herauszubekommen, dürfte nun sehr arbeitsintensiv für die Verantwortlichen gewesen sein. „Wir haben gleich nach dem Spiel mit den Akteuren gesprochen und betont, dass wir diese Niederlage einfach abschütteln müssen. Wir müssen den Fokus unbedingt auf das Heimspiel legen, bei dem wir als Sieger hervorgehen werden“, zeigte sich Hügel entschlossen und motiviert.

Der Schwung aus der letzten Heimpartie gegen Eltersdorf, in der es am Ende 3:1 für die SpVgg SV Weiden hieß, muss nun wieder am Samstag im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn 1. FC Geesdorf (Anstoß 15 Uhr) auf den Platz gebracht werden. Die Mannschaft aus dem 350-Seelen-Dorf im Landkreis Kitzingen ist ebenso ein Neuling, der zuletzt eine 0:2-Niederlage gegen die DJK Ammerthal hinnehmen musste. Die beiden Kontrahenten des Samstagnachmittags haben nun aktuell drei Punkte auf ihrem Konto, rangieren auf Platz 15 und 16 der Tabelle und stehen gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt eigentlich vor einem so genannten „Sechs-Punkte-Spiel". Die Wasserwerkelf, die auf den Faktor Heimspiel zählt, will sich nun auf das eigene Können besinnen und den Gast ohne Wenn und Aber in die Schranken weisen. „Mit den Neuzugängen sind wir bisher sehr zufrieden, beispielsweise David Bezdicka und Martin Ruda - zwei Spieler mit einem starken linken Fuß - finden immer besser ihren Platz im Team“, so Hügel.

Können die Fuhrmann-Schützlinge an die in Kornburg gezeigte kämpferische Leistung anknüpfen, braucht man sich gegen Geesdorf mit Sicherheit nicht zu verstecken. Verbessert man sich dann noch in puncto Chancenverwertung, dann stehen die Chancen für die Schwarz-Blauen gut, einen Dreier einzufahren. Der ließe sie dann auch Kontakt zum Tabellenmittelfeld aufnehmen.

Aufrufe: 05.8.2022, 14:00 Uhr
Dagmar Nachtigall / Werner SchaupertAutor