
Schon seit einigen Wochen stand fest, dass die Zeit von Sven Köhler beim VfB Auerbach zu Ende gehen würde. Im März teilte der Oberligist mit, dass Verein und Trainer nach acht gemeinsamen Jahren getrennte Wege gehen werden. Seit Montag steht offiziell fest, wohin es die Trainer-Legende des Halleschen FC zieht.
Wie es schon in den vergangenen Tagen spekuliert wurde, wird Köhler das Vogtland gar nicht verlassen. Der 60-Jährige, der mit dem HFC den historischen Drittliga-Aufstieg 2012 geschafft hatte, wechselt zur neuen Saison zum VFC Plauen. Dies gab der Tabellendritte der NOFV-Oberliga Süd am Montagabend bekannt. Zum FuPa-Profil:
"Mit Sven Köhler gewinnt der VFC einen der erfahrensten Trainer im mitteldeutschen Fußball", schreibt der Club zur Vorstellung. Der gebürtige Freiberger verfüge "über die höchste Trainerlizenz und kann auf eine langjährige Tätigkeit im leistungsorientierten Fußball zurückblicken", heißt es weiter. Von 2007 bis 2015 leitete Köhler die Geschicke des HFC, nach einem anderthalbjährigen Intermezzo beim Chemnitzer FC (2016-17) übernahm er im Sommer 2018 den Posten beim VfB Auerbach.
Nun zieht es den Kult-Trainer, der unter anderem für seine direkte Art bekannt ist, weiter ins nur 27 Kilometer entfernte Plauen. "Köhler steht für Kontinuität, klare Strukturen und eine ausgeprägte Spielidee. Seine Arbeitsweise ist geprägt von Disziplin, mannschaftlicher Geschlossenheit und einer hohen Identifikation mit seinen Teams - Faktoren, die optimal zum Anforderungsprofil des VFC Plauen passen", schreibt sein neuer Club.
In Plauen tritt Köhler die Nachfolge von Norman Zschach an, der die Mannschaft erst in der laufenden Saison interimsweise übernommen hat. Dem 37-Jährigen, der zuvor schon viele Jahre im Nachwuchs gecoacht hat, "gilt der ausdrückliche Dank des Vereins", schreibt der VFC. Mit der Verpflichtung von Sven Köhler setzte der Club nun "auf Erfahrung, Klarheit und Verlässlichkeit auf der Trainerposition."