2025-12-03T05:51:34.672Z

Spielbericht
Mann des Spiels: Georg Ball (l.) erzielte zwei der drei Moosinninger Treffer, hier im Duell mit Adam Puta, der zwischenzeitlich für München ausgeglichen hatte.
Mann des Spiels: Georg Ball (l.) erzielte zwei der drei Moosinninger Treffer, hier im Duell mit Adam Puta, der zwischenzeitlich für München ausgeglichen hatte. – Foto: Marc Marasescu

„Was zählt, sind drei Punkte“ – Moosinninger Sieg in letzter Minute

Bezirksliga Nord

Georg Ball trifft zum 3:2 per Elfmeter in der Nachspielzeit. Der FC Moosinning gewinnt spät gegen den TSV 54 DJK München in der Bezirksliga Nord.

Nach frühem Rückstand und einer Einladung zum Ausgleich gewann der FC Moosinning sein Bezirksliga-Heimspiel gegen den TSV 54 DJK München in der Nachspielzeit per Elfmeter 3:2 (2:1).

FCM-Coach Christoph Ball musste vor der Partie die erste Hiobsbotschaft verkraften. Stefan Haas war angeschlagen und konnte nicht von Beginn an auf dem Platz stehen. Kurz nach dem Anpfiff kam es noch dicker. Ein weiter Ball wirkte harmlos, doch Maxi Schmid traf ihn nicht richtig. Berkan Altug lief auf und davon und schob zur frühen Führung der Gäste ein.

Die Hausherren antworteten schnell. Nach 13 Minuten erkämpfte Max Siebald im Aufbauspiel der Gäste den Ball, legte quer auf Georg Ball, der keine Mühe hatte, zum Ausgleich einzuschieben. In der Folge bestimmte der FCM das Geschehen. Ein Flugkopfball von David Kamm blieb noch ungenutzt. Dann aber war es passiert. Ein herausragender Diagonalball von Tobi Killer brachte Siebald ins Spiel, der zum 2:1 der Gelb-Schwarzen einschob. Kurz vor dem Seitenwechsel bediente Killer Siebald erneut. Dieser rauschte mit dem gegnerischen Keeper zusammen, der sichtlich angeschlagen war, sich aber wacker durch das ganze Spiel kämpfte.

Rote Karte und Elfmeter – Moosinning siegt nach wilder Schlussphase

Nach dem Seitenwechsel kamen die Münchner besser ins Spiel. Eine Hereingabe von Altug segelte allerdings an Freund und Feind vorbei. Aber auch der FCM traf die Latte. Nach einem Doppelpass mit Fabi Ulitzka setzte Siebald das Leder an den Querbalken.

In der 70. Minute änderte sich das Geschehen rasant. Ein Einwurf der Gäste kam in die Moosinninger Abwehrreihe, doch Aziz Abdane und Marco Esposito waren sich nicht einig, wer den Ball nimmt. Ein Gästestürmer ging dazwischen und war auf und davon. Abdane wusste sich nur noch per Foul zu helfen. Da er der letzte Mann war, bekam er die rote Karte. Und den fälligen Freistoß verwandelte Adam Puta direkt zum 2:2.

Eine Minute später musste FCM-Schlussmann Aaron Siegl eingreifen, als Altug alleine vor ihm auftauchte. In der Nachspielzeit wurde dann Siebald im Strafraum von den Beinen geholt, und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Den Strafstoß verwandelte erneut Ball zum umjubelten 3:2. Das war der Endstand, denn die Partie wurde gar nicht mehr angepfiffen. „Ein glücklicher, aber verdienter Sieg“, erklärte FCM-Chef Karl Thumbs: „Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht. Was zählt, sind die drei Punkte, jetzt sind wir wieder ganz gut dabei.“

Aufrufe: 020.10.2025, 09:30 Uhr
Helmut FindelsbergerAutor