2025-12-17T10:26:01.779Z

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Sebastian Grübl ist der neue Stammtorhüter bei der SpVgg Ruhmannsfelden. Bislang musste er erst viermal hinter sich greifen - Liga-Bestwert!
Sebastian Grübl ist der neue Stammtorhüter bei der SpVgg Ruhmannsfelden. Bislang musste er erst viermal hinter sich greifen - Liga-Bestwert! – Foto: Karl-Heinz Hönl

Was geht für Ruhmannsfelden? »Wir stehen vor wegweisenden Wochen«

Die SpVgg im Härtetest: Nacheinander stehen die Topspiele gegen Mauth, Garham und Künzing an

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Ein Anfang ist gemacht für die SpVgg Ruhmannsfelden! In der Bezirksliga Ost sind mittlerweile sechs Spieltage absolviert - Zeit, ein erstes kleines Auftaktresümee zu ziehen. Und das fällt für die Lerchenfeldkicker überaus positiv aus. "Wir sind zufrieden", betont der Sportliche Leiter Alois Wittenzellner, ohne freilich in Euphorie zu verfallen. 13 Punkte hat die SpVgg bisher eingespielt und grüßt damit zusammen mit dem FC Künzing und dem SV Garham von der Tabellenspitze.

Wobei so wirklich zufrieden war Coach Jochen Freidhofer nach dem "heißen Derby" am vergangenen Freitagabend beim Aufsteiger in Bischofsmais nicht. 450 Zuschauer sahen ein rassiges 2:2. Freidhofers Fazit: "Wir haben noch viel Arbeit vor uns." Alois Wittenzellner sekundierte seinem Cheftrainer: "In Bischofsmais haben wir nicht das abgerufen, was wir abrufen können." Die Momentaufnahme in Bischofsmais soll aber über den guten Gesamteindruck nicht hinwegtäuschen.

Er schaut genau hin: "Mr. Ruhmannsfelden" Alois Wittenzellner kann mit der bisherigen Saison am Lerchenfeld zufrieden sein.
Er schaut genau hin: "Mr. Ruhmannsfelden" Alois Wittenzellner kann mit der bisherigen Saison am Lerchenfeld zufrieden sein. – Foto: Thomas Gierl


Unter dem Dingolfinger Freidhofer, der im vergangenen Winter verpflichtet worden war, hat die SpVgg die erhoffte Entwicklung genommen. "Es hat wenig überraschend ein bisschen gedauert, bis wir zusammengefunden haben. Jochen ist ein sehr, sehr guter Trainer, menschlich wie fachlich top. Und er bringt sich sehr gut im Verein ein", lobt Wittenzellner seinen Übungsleiter.

Warum es bislang gut läuft? "Wir hatten schon in der vergangenen Saison eine hohe Qualität im Kader. Diese konnten wir durch die Neuzugänge noch einmal anheben. Auch in der Breite sind wir jetzt sehr vernünftig aufgestellt. Die Trainingsbeteiligung ist sehr gut und davon profitiert dann auch die Trainingsqualität", zählt Wittenzellner die Erfolgsfaktoren auf. Freilich auch wichtig: Das Verletzungspech hält sich erfreulicherweise bisher sehr in Grenzen. Einzig Korbinian Menacher bereitet den Verantwortlichen aktuell ein wenig Sorgen. Der 26-jährige Angreifer klagt über muskuläre Probleme im Oberschenkel und hat die vergangenen zwei Partien verpasst. Fabian Schiller hatte sich einen Nasenbeinbruch zugezogen, konnte aber bereits in Bischofsmais mit Hilfe einer Spezialmaske schon wieder einen Kurzeinsatz absolvieren.

Ruhmannsfelden vor Topspiel-Wochen gegen Mauth, Garham und Künzing.

Nach dem sechsten Spieltag eine Prognose über den weiteren Saisonverlauf zu stellen, ist meist sehr gewagt, weshalb sich auch Wittenzellner mit einer Zielsetzung noch bedeckt hält: "Nach zehn Spieltagen lässt sich eine erste Tendenz ablesen. Aber ich bin schon optimistisch, dass wir eine sehr vernünftige Runde absolvieren werden." Der anstehenden Spätsommertage haben es dabei für Ruhmannsfelden in sich. Nacheinander stehen drei Topspiele auf dem Programm. Am kommenden Samstag empfängt die SpVgg den Tabellenvierten aus Mauth. Eine Woche später geht`s zum aktuellen Dritten nach Garham und am 6. September kommt Titelfavorit Künzing ans Lerchenfeld. "Wir stehen vor wegweisenden Wochen. Danach werden wir schon mehr wissen, wo die Reise hingehen könnte", meint demzufolge auch Wittenzellner. Eine Reise, die möglichst lange ein Höhenflug sein soll...

Aufrufe: 020.8.2025, 11:30 Uhr
Mathias WillmerdingerAutor