2026-03-25T14:09:28.761Z

Allgemeines

Warum zahlreiche Bundesliga-Klubs bei der SGU antreten

Am kommenden Wochenende kommen zahlreiche Bundesligisten mit ihren Nachwuchsteams auf die Platzanlage der SG Unterrath. Das ist der Grund.

von Marcus Giesenfeld · Heute, 17:30 Uhr · 0 Leser
Unterrath begrüßt viele prominente Vereine auf der eigenen Anlage
Unterrath begrüßt viele prominente Vereine auf der eigenen Anlage – Foto: Marcel Eichholz

Der „Rheinland-Cup“ zieht nach Unterrath. Die dritte Auflage des internationalen Jugendturniers findet am Samstag zwischen 10 und 15 Uhr erstmals auf der Platzanlage der SG Unterrath statt. Schuld daran hat Marc Terliesner. Der umtriebige Jugendtrainer ist der Gründer des Rheinland-Cups. Und weil Terliesner im vergangenen Sommer vom CfR Links zur SGU wechselte, findet das Topturnier nun nicht mehr an der Pariser Straße in Heerdt, sondern auf den beiden Kunstrasenplätzen am Franz-Rennefeld-Weg statt.

Top-Teams aus der Bundesliga

Unverändert bleibt es dabei, dass Terliesner das Turnier für „seinen“ Jahrgang 2014 ausrichtet. Heißt: Nachdem sich im vergangenen Jahr die U11 von Eintracht Frankfurt den Turniersieg sicherte, versucht sich nun die U12 der Hessen an der Titelverteidigung. Leicht dürfte das nicht werden, denn die Konkurrenz hat es in sich. Aus der ersten Bundesliga sind neben den Hessen noch Borussia Dortmund, Bayer 04 Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen, der Hamburger SV und die TSG Hoffenheim dabei. Die zweite Bundesliga wird durch den Nachwuchs von Hertha BSC Berlin, dem VfL Bochum und Fortuna Düsseldorf repräsentiert. Die Flingeraner hatten sich im Übrigen bei der ersten Auflage in 2024 in der Altersklasse U9 die Krone aufgesetzt. Für internationalen Flair sorgen RSC Anderlecht und KRC Genk aus Belgien sowie die niederländischen Gäste von Fortuna Sittard.

Terliesner lässt bei der Zusammenstellung des Teilnehmerfeldes nicht nur seine Kontakte spielen. Auch die Qualität der ersten beiden Veranstaltungen hilft ihm, namhafte Klubs nach Düsseldorf zu locken. „Die Trainer sprechen ja auch untereinander. Die Rezensionen, die wir bislang erhalten haben, waren top. Das war eine Eins mit Sternchen. Ich hoffe sehr, dass es auch in diesem Jahr wieder so sein wird“, sagt der Macher.

Unterstützung einiger Vereine

Um einen würdigen Rahmen zu gewährleisten, hat Terliesner den einen oder anderen Sponsor an Land gezogen. Schließlich müssen Sanitäter, Schiedsrichter, Fahrtkostenzuschüsse und Hotelzimmer für die Trainer der auswärtigen Teams gezahlt werden. Deren Spieler kommen derweil bei Gasteltern unter. Hier helfen neben der Fortuna und Borussia Mönchengladbach auch die beiden Amateurklubs aus Lohausen und Vorst aus, die auch ein auswärtiges Team aufnehmen. Für den Turnierdebütanten Hertha BSC macht diese persönliche Note auch den Reiz aus. „Es geht uns nicht ausschließlich um die Wettkampfqualität, sondern auch um die Persönlichkeitsentwicklung. Die Jungs lernen in den Gastfamilien neue Menschen und andere Lebensumgebungen kennen“, führt Herthas Co-Trainer Friedrich Ibert aus.

Die Partie gegen die „Alte Dame“ ist ganz sicher einer der Höhepunkte für den Gastgeber. Der darf, wie auch alle anderen Teams, am Samstag mindestens acht Mal über jeweils 15 Minuten ran.