2026-01-20T07:14:11.657Z

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Das ist Moritz Montag.
Das ist Moritz Montag. – Foto: Nico Herbertz

Warum Moritz Montag ein Coup für Fortunas U23 ist

Fortuna Düsseldorf hat für die U23 Moritz Montag vom MSV Duisburg geholt. Warum der Transfer gut ist.

Fortunas Regionalliga-Fußballer befindet sich seit Wochenbeginn in der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte. In etwa zwei Wochen steht die erste Partie nach der Winterpause an, in der das Team von Trainer Jens Langeneke auf Rot-Weiß Oberhausen treffen wird. Dabei könnten einige neue Gesichter mit dabei sein: Am Donnerstag gaben die Düsseldorfer die Verpflichtung von Moritz Montag bekannt – der Zugang vom MSV Duisburg ist nicht nur ein Rückkehrer und der dritte Neue, sondern ein echter Transfercoup.

Bereits vor Weihnachten wurde mit Kaden Amaniampong der erste Wintertransfer vorgestellt. Der 21-Jährige war seit 2024 bei der Zweitvertretung des VfB Stuttgart aktiv, wo er in der laufenden Saison sogar auf sieben Einsätze in der Dritten Liga kam. Dementsprechend überzeugt ist auch Stefan Vollmerhausen, der sportliche Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, vom gebürtigen Kölner, der zumeist als Rechtsverteidiger auf dem Platz steht: „Mit seinen Fähigkeiten passt er genau in unser gesuchtes Profil und wird unsere Mannschaft auf Anhieb verstärken.“

Montag kehrt zurück

Auch für die Offensive wurde Verstärkung geholt. Chernoh Bah wechselt von den Kickers Offenbach, wo ihm der Sprung aus der U19 in die erste Mannschaft gelungen ist, an den Rhein. Mit den Kickers spielte der erst 18-Jährige in der Regionalliga Südwest, wo er in dieser Saison 13 Einsätze und einen Treffer sammeln konnte. „Mit ihm gewinnen wir einen vielseitig einsetzbaren Spieler, der mit seinen Qualitäten unsere Optionen im Kader nochmals erweitern wird“, erklärt Vollmerhausen. „Wir sind davon überzeugt, dass er bei uns die nächsten Entwicklungsschritte gehen kann, und freuen uns, ihn auf diesem Weg zu begleiten.“

Mit Montag wurde nun der dritte Zugang verkündet. Der Rechtsverteidiger kennt Fortuna bestens, immerhin hat er viele Jugendteams durchlaufen und war von 2017 bis 2021 bereits Spieler der „Zwoten“. Danach hielt es ihn auf seinen Stationen beim Wuppertaler SV, bei Rot-Weiß Oberhausen und zuletzt in Duisburg stets in der Region. Während er in der vergangenen Saison mit den „Zebras“ in der Regionalliga noch auf viele Einsätze kam, spielte er nach dem Aufstieg in die Dritte Liga keine Rolle mehr beim MSV. Daher wurde sein Vertrag an der Wedau nun in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. So ergab sich die Möglichkeit, zurück zu seinem Jugendverein zu wechseln und die „Zwote“ auf der Mission Klassenerhalt zu unterstützen.

Aufrufe: 011.1.2026, 09:00 Uhr
RP / leoAutor