Heimstettens Mo Awata will seinem Ex-Klub ein Schnippchen schlagen.
Heimstettens Mo Awata will seinem Ex-Klub ein Schnippchen schlagen. – Foto: Sven Leifer

Warum Heimstetten die Schweinfurter beklauen will

Freitag: Schnüdel gastieren beim Angstgegner

Heiße Tage, kurze Pausen. Der Spielplan in der Regionalliga ist straff. Noch am Dienstag waren der SV Heimstetten und der 1. FC Schweinfurt 05 im Einsatz, für beide Teams geht`s nun am Freitagabend im Direktduell schon wieder weiter. Die "Hoaschdenga" sind für die Schnüdel so etwas wie ein kleiner Angstgegner, vor allem auswärts. Das letzte Mal in Heimstetten gewinnen konnten die Schweinfurter im April 2015. Anpfiff im Sportpark Heimstetten ist am Freitagabend um 19 Uhr.

Heimstetten
3:2
Schweinfurt

Christoph Schmitt (Cheftrainer SV Heimstetten)
"Nach dem Highlight-Spiel in Unterhaching erwartet uns im ATS-Sportpark der nächste Top-Favorit auf die Meisterschaft. Die Schweinfurter sind sehr ordentlich in die Runde gestartet. Unter der Woche gegen Augsburg wirkten sie sehr souverän. Wir haben ein sehr intensives Spiel hinter uns, das sehr kräftezehrend war. Im heutigen Abschlusstraining wird sich herausstellen, wer bereit ist, den Kampf gegen Schweinfurt anzunehmen. Wir werden alles, was noch im Tank ist, rausfeuern. Wir wollen mutigen und intensiven Fußball spielen und Schweinfurt den ein oder anderen Punkt klauen."

Personalien SV Heimstetten: Daniel Steimel ist aufgrund eines Innenbandrisses bis Winter raus. Robert Manole muss wegen muskulärer Probleme passen. Der Rest ist theoretisch einsatzbereit.

Christian Gmünder (Cheftrainer 1. FC Schweinfurt 05)
"Die Stimmung ist gut, wenn man gewinnt. Die Art und Weise (gegen Augsburg, Anm.d.Red) war gut. Ich bin guten Mutes für morgen, die Mannschaft hat gut regeneriert und ist fokussiert. Wir sind auf einem sehr, sehr guten Weg, auch wenn noch nicht alles so ist, wie es sein muss. Das Heimstettner Torverhältnis von 10:10 ist schon sehr aussagekräftig. Sie haben offensiv sehr gut ausgebildete Leute, was nicht heißt, dass sie defensiv schlecht sind. Viele Akteure kommen aus den NLZs von Haching oder Bayern München, wo es um viel Fußballspielen geht. Sie haben jetzt auch einige Spieler drin, die richtig arbeiten können. Das ist eine gute Regionalliga-Mannschaft, die zuletzt in Unterhaching mindestens einen Punkt verdient gehabt hätte."

Personalien 1. FC Schweinfurt 05: Lukas Billick wird in die Startelf zurückkehren. Fabian Cavadias, Vitus Scheithauer und Marco Zietsch fallen weiterhin aus.

Aufrufe: 04.8.2022, 16:15 Uhr
Mathias WillmerdingerAutor