
Am nächsten Sonntag steigt das Topspiel der Kreisliga A Moers. Budberg-Coach Thomas Kehrmann blickt bereits voraus. Lüttingen befindet sich weiter in Lauerstellung, während Millingen die desolaten Ausrutscher der Konkurrenz nicht nutzen konnte.
Erneuter Wechsel an der Spitze der Kreisliga A: Erst in der Vorwoche hatte der SV Budberg II den TV Asberg von Platz eins verdrängt. Am 22. Spieltag zogen die Moerser nach dem 3:0-Erfolg im Derby gegen den GSV Moers II wieder am nun ersten Verfolger aus Rheinberg vorbei. Denn die Mannschaft von Ulf Deutz kassierte beim Tabellensiebten SV Schwafheim nach zuvor drei Siegen in Folge ihre dritte Saison-Niederlage und verlor auf dem Ascheplatz an der Altdorfer Straße mit 0:1 (0:1). Das entscheidende Tor für die Mannschaft von Ralf Gemmer erzielte Nico Prehn schon nach elf Minuten per Distanzschuss.
SVB-Angreifer Yannik Kehrmann scheiterte im ersten Durchgang noch am Aluminium, im ereignisarmen zweiten Durchgang blieben die Gäste die gefährlichere Mannschaft, doch der Ausgleich sollte nicht mehr fallen. „Es war die erwartet schwere Aufgabe, insbesondere durch die Platzverhältnisse. Schwafheim steht zu Hause immer sehr kompakt“, analysierte Co-Trainer Thomas Kehrmann, der kurzfristig ohne den kurzfristig am Rücken verletzten 18-Tore-Mann Benedikt Franke auskommen musste.
Trotz der Niederlage richtet der SVB schnell den Blick nach vorne. Zwei Punkte liegen die Budberger nun hinter dem TVA, der am Sonntag um 13 Uhr zum A-Liga-Topspiel im Scania-Sportpark zu Gast ist. „Wir schauen positiv, motiviert und mit Vorfreude auf nächsten Sonntag. Es wird wieder schwer, aber es ist ein ganz anderes Spiel – und wir haben Heimvorteil, den wir nutzen wollen“, sagte Kehrmann. Mit einer Vorentscheidung rechnet er aber noch nicht. Die Saison halte noch genügend Herausforderungen für alle bereit.
Der SSV Lüttingen, im neuen Jahr noch immer ohne jeglichen Punktverlust, wird mit einem Auge sicher auch auf das Gipfeltreffen blicken. Im Falle eines Remis und eigenen Dreiers der „Fischerdörfler“ gegen Schwafheim läge Rang eins für das Team von Mirko Poplawski zwölf Spieltage vor Saisonende plötzlich nur noch sechs Zähler entfernt.
Während im Aufstiegsrennen weiter viel Spannung geboten ist, gab es für zwei Abstiegskandidaten am Wochenende mächtig auf den Deckel. Schlusslicht SV Schwafheim II geriet mit 1:17 beim ESV Hohenbudberg unter die Räder. Der FC Meerfeld ging mit 0:15 beim Rumelner TV baden und bildet mit nun 100 Gegentoren die Schießbude der Liga. Der SV Millingen konnte die Ausrutscher der Konkurrenten nicht ausnutzen. Die Mannschaft von Fabian Scholz verlor mit 0:4 bei der SpVgg Rheurdt-Schaephuysen und steht weiter acht Punkte vom rettenden Ufer entfernt.