2025-12-17T10:26:01.779Z

Allgemeines
– Foto: Timo Babic

Warum das Spiel zwischen Eintracht und Concordia eskalierte

Fünf rote Karten und erstmaliger Einsatz des neuen "Stopp-Konzepts" von Schiedsrichter Roland Schecker beim Kreispokal-Spiel

Rüsselsheim. Foul, Schlägerei und fünf Platzverweise: Concordia Gernsheim siegt in der ersten Runde des Kreispokals mit 3:2 bei Eintracht Rüsselsheim und zieht damit in die nächste Runde. So weit, so schnöde der Spielbericht, wären da nicht die auffallenden fünf Roten Karten, die Schiedsrichter Roland Schecker (Worfelden) in der Nachspielzeit (90.+2), als es noch 2:2 stand, verteilte.

Doch warum musste es überhaupt dazu kommen? Schecker beschreibt, warum er im Pokalspiel zwischen Rüsselsheim und Gernsheim erstmalig das „Stopp-Konzept“ einsetzte, ob es funktioniert hat und wie es eigentlich zur Eskalation kam.

„Bis dahin war es ein hartes, intensives, gutes Spiel. Aufreibend auf beiden Seiten, aber insgesamt dennoch fair“, erinnert sich Dennis Sommerer, Sportlicher Leiter der Concordia. Dem stimmt Eintracht-Trainer Luigi Pennino auf Nachfrage zu, sieht drei seiner Spieler aber auch ungerecht behandelt, die er in Schutz nimmt.

Nun treffen beide Mannschaften auch noch während der Saison in der Kreisliga A Groß-Gerau aufeinander. „Nennen wir es dann Risikospiel?“, fragt sich Sommerer mit Blick auf eine mögliche weitere Eskalation. Derweil macht Eintracht-Coach Luigi Pennino ein versöhnliches Angebot in Richtung Concordia Gernsheim.

Aufrufe: 030.7.2024, 19:00 Uhr
Sebastian NetzAutor