2026-04-10T07:15:08.667Z

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Warnung vor den SFO-Könnern – FC Kaunitz hat "noch nichts erreicht"

Fußball-Westfalenliga 1: Der FSC Rheda muss vor allem Ostinghausens Stürmer Lars Schröder stoppen. Liga-Gegner FC Kaunitz spielt in Ahaus.

von Norbert Röwekamp · Heute, 14:21 Uhr · 0 Leser
Wollen wieder mit dem FSC Rheda jubeln: (v. l.) Luis Sievers, Nico Wennier, Christoph Linnemann und Martin Aciz.
Wollen wieder mit dem FSC Rheda jubeln: (v. l.) Luis Sievers, Nico Wennier, Christoph Linnemann und Martin Aciz. – Foto: Jens Dünhölter

Kreis Gütersloh. Acht Spiele haben der FSC Rheda und der FC Kaunitz in der Fußball-Westfalenliga 1 noch zu absolvieren. Ziel ist es, am Ende die derzeit eingenommenen Tabellenränge fünf und 13 zu verteidigen, und dazu sollen am Sonntag, 12. April, Punktgewinne gegen die SF Ostinghausen und beim SV Eintracht Ahaus beitragen.

FSC Rheda – SF Ostinghausen. „Meine Jungs haben mir gesagt, dass sie das Gefühl haben, zur Zeit stets die Mannschaft der Stunde als Gegner zu haben, aber wenn das so ist, dann haben wir mit den drei Punkteteilungen zuletzt in Nordkirchen, gegen Nottun und in Espelkamp deren Erfolgsserien zumindest gestoppt“, hofft FSC-Trainer Christopher Hankemeier diese Serie gegen den Tabellennachbarn SF Ostinghausen fortsetzen zu können.

Der Gast reist mit dem Rückenwind aus zwei Siegen gegen den SV Mesum (4:0) und Eintracht Ahaus (1:0) an, leistete sich zuvor aber auch eine 1:6-Schlappe im Nachbarschaftsduell mit Soest. Die Osterpause nutzten die Rhedaer, um vor dem Saisonendspurt kleinere Wehwehchen ihrer Spieler auszukurieren. So hofft Hankemeier unter anderem auf die Rückkehr von Routinier Mustafa Dogan und Top-Torschütze Christoph Linnemann, der mit elf Saisontoren einmal mehr getroffen hat als Ostinghausens Angreifer Lars Schröder.

Vor diesem ehemaligen Regionalliga-Akteur des SV Lippstadt warnt Hankemeier ebenso wie vor Ostinghausens Abwehrchef Kai Bastian Evers. Der kann sogar auf die Erfahrung aus 66 Einsätzen in der 3. Liga für die Stuttgarter Kickers zurückblicken. „Einen 0:2-Rückstand wie im Hinspiel, den wir nur mit größter Mühe zu einem 3:2-Sieg drehen konnten, sollten wir uns nicht noch mal erlauben“, so Hankemeier.

SV Eintracht Ahaus – FC Kaunitz. Mit den Siegen gegen den SVW Soest (2:0) und bei Borussia Emsdetten (2:1), zwei unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Ligaerhalt, hat sich das Team von Trainer Levent Cayiroglu ein Vier-Punkte-Polster vor der Abstiegszone erarbeitet. „Das ist vielleicht ein Grund, um durchzuatmen, aber erreicht haben wir damit noch nichts“, lenkt der FCK-Coach weiter das Augenmerk auf die Leistungsdichte der Westfalenliga.

„Wir haben gesehen, was mit zwei Dreiern in Folge möglich ist, aber diese Erfahrung können andere im Tabellenkeller natürlich ebenso schnell umsetzen“, gilt der Blick der nächsten schwierigen Aufgabe beim Mit-Aufsteiger aus Ahaus. Beim Siebten müssen die Kaunitzer auf den gelbgesperrten Abwehrchef Felix Frosch verzichten, und Pascal Hanna muss nach seinem Bänderriss ebenso zuschauen.