
SG 2000 Mülheim-Kärlich - FV Hunsrückhöhe Morbach (Freitag, 20 Uhr, Kunstrasenplatz Mülheim-Kärlich)
Ausgangslage: Der zu Anfang der Woche für den zurückgetretenen Philipp Frank verpflichtete Pascal Meschak (TV berichtete) gibt bei der Partie in Mülheim-Kärlich sein Debüt auf der Trainerbank der FV Hunsrückhöhe. „Die Zeit, das Team kennenzulernen, war kurz“, sagt der 37-jährige Zeltingen-Rachtiger, der Lehrer für Sport und Mathematik am Gymnasium in Gerolstein ist. Nach dem Besuch des jüngsten Spiels, dem 0:0 gegen Tabellenführer Ahrweiler BC, hat Meschak indes festgestellt, „dass diese Mannschaft funktioniert“. Im Vergleich beim um zwei Plätze besser notierten Tabellenvierten kann sich der Morbacher Trainer „durchaus ein Duell auf Augenhöhe vorstellen“. Sein Gegenüber Nenad Lazarevic macht im Gespräch mit der „Rhein-Zeitung“ deutlich, dass er den Fokus vor allem auf seine Mannschaft legen will: „Wenn sie 15 Neuzugänge vermeldet hätten, dann hätte ich mir mehr Gedanken gemacht, aber so wissen wir sehr genau, was uns erwartet: ein spielstarker Gegner, gegen den wir uns keine Ruhephasen wie zuletzt beim 2:3 in Bitburg leisten dürfen.“
Personal: Die Einsatzfähigkeit von Marcel Schultheis (Fußbeschwerden) soll sich kurzfristig klären. Yannik Böhnke fällt wegen beruflicher Verpflichtungen definitiv aus.
SG Arzfeld – SpVgg EGC Wirges (Samstag, 16 Uhr, Arzfeld, Kunstrasenplatz)
Ausgangslage: Nur eines der jüngsten sechs Heimspiele verlor die SG Arzfeld. Die Hoffnung auf einen erneuten Sieg auf heimischem Geläuf ist bei den Islekern entsprechend groß. „Unser Kader ist breit aufgestellt und wir sind guter Dinge, dass wir zu Hause den nächsten Sieg einfahren können“, so Florian Moos, neben Joschka Trenz einer der beiden Spielertrainer der Isleker. Der Matchplan für dieses Unterfangen ist klar: Moos erwartet von seiner Mannschaft eine geschlossene Teamleistung, bei der es ähnlich wie beim 4:2 gegen Morbach vor knapp zwei Wochen darum gehe, aggressiv gegen den Ball zu arbeiten und die Umschaltmomente zu nutzen. Dennoch ist der Respekt vor dem Gegner groß. „Wirges hat eine extrem junge Mannschaft, die spielerisch top ausgebildet ist“, warnt Moos.
Personal: Musa Bah wird aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre fehlen. Zurück im Kader ist dagegen der zuvor gesperrte Jan Mayers. Zudem stehen Joschka Trenz (zuletzt verletzt) und Niklas Kockelmann (zuletzt im Urlaub) wieder zur Verfügung.
FV Rübenach – SG Schneifel (Sonntag, 15 Uhr, Koblenz-Rübenach, Kunstrasenplatz)
Ausgangslage: Die SG Schneifel ist durch den eigenen Sieg (3:2 gegen Linz) und die jeweiligen Remis der Aufstiegskonkurrenten Wittlich und Ahrweiler bis auf einen Punkt an die Tabellenspitze herangerückt. Beim Aufeinandertreffen des Dritten gegen den Drittletzten aus Rübenach geht die Sportgemeinschaft als klarer Favorit in die Partie. „Wir reisen mit dem nötigen Respekt nach Rübenach, da nun die Phase kommt, in der die Teams von unten oft Punkte erzwingen. Dennoch möchten wir dort gewinnen und haben extra den Trainingsrhythmus angepasst, um frisch aufzulaufen“, meint Stephan Simon, Trainer der Vereinigten aus Stadtkyll, Auw, Feusdorf, Ormont, Esch und Hallschlag. Am Freitag und Samstag gibt Simon seiner Mannschaft frei, das Abschlusstraining erfolgte bereits am Donnerstag. Der Coach warnt vor der Variabilität der Rübenacher. „Ähnlich wie wir können sie zwischen einem 4-4-2 und einem 5-3-2 wechseln. Darauf werden wir vorbereitet sein“, so Simon.
Personal: Khaen Fuchs wird wegen eines Kreuzbandrisses aus dem Wirges-Spiel vermutlich das gesamte Jahr über ausfallen. Daniel Zunk hat eine Sprunggelenksverletzung auskuriert und kehrt in den Kader zurück.
VfB Linz – SG Hochwald (Sonntag, 15 Uhr, Linz, Kunstrasenplatz)
Ausgangslage: Nach zehn Auswärtsspielen wartet die SG Hochwald weiter auf den ersten Sieg in der Fremde und hat erst einen einzigen Zähler in der Auswärtsbilanz stehen. „Irgendwann ist es immer an der Zeit, den ersten Sieg auswärts einzufahren. Wir haben zuletzt beim Remis gegen Immendorf zwei Punkte verloren, die möchten wir uns nun zurückholen“, sagt Fabian Mohsmann, Trainer der Vereinigten aus Zerf, Greimerath, Hentern und Lampaden. Dabei reisen sie zwar mit Respekt nach Linz, der Blick auf die jüngsten Spiele stimmt Mohsmann aber optimistisch: „Linz hat fußballerisch einen klaren Plan. Sie könnten im oberen Drittel stehen, vielleicht fehlt es noch etwas an Abgezocktheit und Körperlichkeit. Trotzdem haben wir in der Vergangenheit immer ganz gut gegen sie ausgesehen und möchten auch nicht zu viele Komplimente verteilen.“ Da die Linzer gerne zwischen einer defensiven Vierer- und Dreierkette wechseln, möchten sich die Hochwälder nicht zu sehr auf den Gegner fixieren. Der Fokus soll daher auf dem eigenen Spiel liegen.
Personal: Tim Lübbers steht nach einer langwierigen Knieverletzung erstmals wieder im Kader der Hochwälder. Auch bei Dylan Diop könnte es nach auskurierten Oberschenkelproblemen wieder für einen Einsatz reichen. Nils Hemmes und Jean-Baptiste Colbert Emamu Nswo Djamba kehren nach Erkältungen ebenfalls wieder zurück. Robin Mertinitz ist aufgrund einer Zerrung fraglich.
TuS Immendorf – Eintracht Trier II (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz Koblenz-Immendorf)
Ausgangslage: Die Trierer Zweitvertretung hat nach der Winterpause zwei Mal Remis gespielt und peilt auswärts bei Abstiegskandidat Immendorf nun den ersten Dreier im neuen Jahr an. Das jüngste 2:2 gegen den Tabellenzweiten Rot-Weiss Wittlich ließ aufhorchen, da die Lemke-Schützlinge ein bärenstarkes Spiel ablieferten. Konzentration, Wille und Einsatz stimmten über 90 Minuten und ließen einen zufriedenen Trainer zurück. „Das war ein kleiner Erfolg, da wir sehr stark agiert haben. Diese Euphorie und Motivation möchten wir ins Auswärtsspiel mitnehmen. Immendorf ist zu Hause ein eingeschworener Haufen. Daher müssen wir genauso viel Engagement und Selbstvertrauen auf den Platz bringen wie gegen Wittlich. Taktisch werden wir uns etwas offensiver ausrichten und erwarten einen tief stehenden Gegner“, konstatiert Holger Lemke. Die defensiv anfälligen Immendorfer sind gut aus der Winterpause gekommen. Auf ein 2:0 gegen Linz folgte ein 1:1 gegen die SG Hochwald. In den Hinterköpfen steckt vielleicht noch die Klatsche aus dem Hinspiel, als Trier mit 7:2 triumphierte.
Personal: Sufjan Mustafic und Moritz Jost waren unter der Woche angeschlagen und konnten nicht trainieren. Ihr Einsatz ist daher fraglich.
SV Laubach - FC Bitburg (Sonntag, 15 Uhr, Rasenplatz Laubach)
Ausgangslage: Werden die Bitburger nach dem 2:0-Triumph nach Verlängerung gegen Oberligist Rot-Weiss Koblenz noch von der Pokaleuphorie getragen oder machen ihnen die schweren Beine zu schaffen? FCB-Trainer Fabian Ewertz geht von Ersterem aus: „Solch ein Spiel beflügelt doch auch. Trotz aller Strapazen zuletzt hat jeder bei uns momentan richtig Bock darauf zu spielen.“ Ein Sieg in der Vordereifel könnte den Abstand auf die Gefahrenzone weiter vergrößern. Laubach steht gemessen an seinen spielerischen Qualitäten deutlich unter Wert da und belegt momentan den viertletzten Platz.
Personal: Kevin Fuchs schied am Mittwoch gegen RW Koblenz mit Verdacht auf eine Oberschenkelzerrung aus. Sein Einsatz war bei Redaktionsschluss noch offen. Ben Häb hat seine Rotsperre abgesessen. Fraglich ist, wann der zuletzt länger erkrankte David Hoor wieder einsatzbereit ist.
SV Rot-Weiss Wittlich – VfB Wissen (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz am Bürgerwehr, Wittlich)
Ausgangslage: Wenn der Tabellenzweite aus Wittlich (61 Tore) auf das Schlusslicht Wissen (23 Treffer) trifft, sind die Rollen klar verteilt. Jeder erwartet eine Machtdemonstration von Rot-Weiss, doch darin liegt laut Trainer Yusuf Emre Kasal die Gefahr: „Für uns gibt es nicht viel zu gewinnen. Wissen kann hingegen befreit und ohne Druck auflaufen. Der Gegner hat Ende Februar den Trainer gewechselt und mit Marco Weller direkt mit 2:0 gegen Kirchberg gewonnen. Wir haben die wechselhafte Leistung beim 2:2 gegen Trier II analysiert. Diesmal erwarte ich volle Konzentration und taktische Disziplin über 90 Minuten.“ Im Hinspiel kamen die Akteure aus der Säubrennerstadt nicht über ein mageres 1:1 hinaus.
Personal: Die vorige Woche an einem grippalen Infekt laborierenden Matthias Heck, Alexander Shehada und Jonas Ercan stehen wieder zur Verfügung.