
Von Beginn an stand Walldorf tief und musste einen Angriff nach dem anderen über sich ergehen lassen...
BERICHT von Jan Mell // SV Walldorf 1921
Auch nach der Pause ging der Einbahnstraßenfußball weiter und nach 54 Minuten ging es dann zu schnell für den SV. Nagel ging über die linke Seite durch und flankte nach innen auf den freistehenden Hausdörfer, der auf 2:0 stellte. Der zweite Torschuss Walldorfs kurz darauf, aber Kost schoss den Ball genau in Helbigs Arme. Nach einer Stunde dann eine ungewöhnliche Unterbrechung von Schiri Schamowski, ein Tornetz musste geflickt werden. Der FSV rührte weiter Beton in der Abwehr an, es war einfach kein Durchkommen für Walldorf. Und man ging auch weiter fahrlässig mit den sich bietenden Möglichkeiten um, wie z.B. Nagel, diesmal über rechts bis zur Grundlinie durchgesetzt und nach innen geflankt, doch es war kein Mitspieler mitgelaufen. Erst gegen Ende der Partie kam der SV etwas ins Spiel, fing sich aber dann doch den dritten Treffer ein. Hausdörfer wurde geschickt und nachdem er Spomer ausgetanzt hatte, kullerte der Ball ins Tor. Helbig, sein Gegenüber, verlebte einen ruhigen Nachmittag. Nur einmal musste er eingreifen, als Hippe über die rechte Seite kommend, abschließen konnte. Der Ehrentreffer blieb Walldorf versagt. Beese hatte in der Nachspielzeit noch eine Chance, aber Spomer klärte mit dem Fuß.
Gäste-Co-Trainer Jan Hausner meinte nach dem Spiel: „ Wir wollten heute einiges besser machen, als in der Vorwoche, was gelungen ist. Man hat gesehen, dass wir den Sieg wollten. Aber wir haben zu viele Möglichkeiten liegen gelassen. Unterm Strich war unser Sieg verdient.“Das Walldorfer Trainergespann indes zeigte sich enttäuscht : „ Wir waren heute mutlos, uns fehlt momentan der Esprit.“ , so Daniele Angrisani.