2026-03-09T15:40:23.061Z

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Waldhof Mannheim demontiert VfR Aalen mit 7:0, TSG Balingen mit 7:2

Was war in der Oberliga Baden-Württemberg der A-Junioren los?

von red · Heute, 17:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Pressefoto-Bildredaktion Eibne

In der Oberliga Baden-Württemberg der A-Junioren war einiges geboten. Hier gibt es den ausführlichen Rückblick und den Service.

Oberliga Baden-Württemberg der A-Junioren

VfR Aalen – SV Waldhof Mannheim 0:7

In Aalen gab es eine regelrechte Machtdemonstration der Gäste aus Mannheim. Der Waldhof ließ von der ersten Sekunde an keinen Zweifel daran, wer den Platz als Sieger verlassen würde, und startete bereits in der 5. Minute den Torreigen. Während die Namen der Torschützen im offiziellen Protokoll dieser torreichen Partie zum Teil im Verborgenen blieben, sprach die Chronologie eine deutliche Sprache: Nach dem frühen 0:1 legte Mannheim unmittelbar nach dem Seitenwechsel in der 49. Minute nach, bevor die Gegenwehr der Aalener in der Schlussphase völlig in sich zusammenbrach. In regelmäßigen Abständen fielen die weiteren Treffer in der 61., 70., 73., 76. und 82. Minute.

FC-Astoria Walldorf – TSG 62/09 Weinheim 3:1

In Walldorf entwickelte sich eine Begegnung, die erst im zweiten Durchgang ihre entscheidende Wendung nahm. Die Gäste aus Weinheim erwischten zunächst den besseren Start und gingen durch eine entschlossene Aktion von Ebubekir Osman Sentürk (27.) in Führung. Walldorf mühte sich lange Zeit vergeblich, den Riegel der TSG zu knacken, bewies aber in der Schlussphase den längeren Atem. Der Ausgleich durch Romeo Di Mauro (67.) wirkte wie ein Dosenöffner für die Hausherren, die nur drei Minuten später durch Tom Gebauer (70.) die Partie komplett drehten. Den endgültigen Deckel auf den Heimsieg setzte schließlich Jan Eckert (90.+4) tief in der Nachspielzeit. Ein Erfolg der Beharrlichkeit und der späten Moral.

TuS Ergenzingen – Bahlinger SC 2:1

Was für ein dramatisches Finish! Der Bahlinger SC ging nach einer guten Viertelstunde durch Ethan Lilian Sittler (17.) in Führung und schien die Partie lange Zeit kontrollieren zu können. Ergenzingen investierte im zweiten Durchgang jedoch viel Herzblut in die Offensive und kam durch Linus Hellstern (56.) zum verdienten Ausgleich. Als sich bereits alle mit einer Punkteteilung abgefunden hatten, kochten die Emotionen in der Nachspielzeit noch einmal hoch. In der dritten Minute der Extrazeit bekamen die Hausherren einen Strafstoß zugesprochen, den Elvan Sokoli (90.+3) mit enormer Nervenstärke zum 2:1-Siegtreffer verwandelte. Ein Heimerfolg des unbändigen Willens in letzter Sekunde.

SSV Reutlingen – Freiburger FC 3:1

Der SSV Reutlingen präsentierte sich an der Kreuzeiche als extrem fokussierte Einheit und legte bereits in der Anfangsviertelstunde den Grundstein für den Erfolg. Elia Borgia (4.) besorgte den Blitzstart, woraufhin Florian Weiß (12.) kurz darauf auf 2:0 erhöhte. Freiburg bewies jedoch Moral und verkürzte durch Filip Tritschler (19.) postwendend, was die Partie wieder völlig offen gestaltete. Die Antwort der Reutlinger ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Kjell Otterbach (37.) stellte noch vor dem Seitenwechsel den alten Abstand wieder her. In der zweiten Halbzeit verteidigte der SSV den Vorsprung mit hoher taktischer Disziplin und sicherte sich so die drei Zähler durch eine konzentrierte Vorstellung im ersten Durchgang.

SG HD-Kirchheim – TSG Balingen 2:7

In Kirchheim gab es ein wahres Offensiv-Spektakel der TSG Balingen, die den Gastgebern phasenweise keine Luft zum Atmen ließ. Leonard Phiaphakdy (11.) und Elyasa Isik (25.) stellten früh die Weichen auf Auswärtssieg, bevor ein weiterer Treffer in der 31. Minute die Führung weiter ausbaute. Kirchheim keimte kurz vor der Pause Hoffnung auf, als Finn Hagen (43.) verkürzte, doch Balingen schlug unmittelbar nach Wiederanpfiff in der 49. und 52. Minute eiskalt zurück. Trotz des Treffers von Til Huber (55.) zum 2:5 blieb die Dominanz der Gäste ungebrochen. In der Schlussphase schraubte die TSG das Ergebnis durch Tore in der 86. Minute und der Nachspielzeit (90.+1) auf den deutlichen 2:7-Endstand hoch. Eine Machtdemonstration der Balinger Offensivkraft.

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