
Waldalgesheim. Alles geben, um die jüngste Pleitenserie mit vier Niederlagen am Stück zu beenden. Das ist das Ziel von Verbandsligist Alemannia Waldalgesheim. Am Samstag (Anpfiff 14.30 Uhr) kommt die TSG Bretzenheim als Gast in die Langinvest-Arena an der Waldstraße. An das Hinspiel beim aktuellen Tabellenelften denken die Grün-Weißen mit gemischten Gefühlen. Nach sehr starken ersten 30 Minuten mit zwei schnellen Toren und weiteren hochkarätigen Chancen war das Team nach der Pause kaum wiederzuerkennen und musste am Ende sogar froh sein, dass noch ein Zähler heraussprang.
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Dieser eine Zähler wäre am vergangenen Samstag in der Partie bei Basara Mainz ein Erfolg gewesen. „Wir haben 87 Minuten lang überragend gegen den Ball gearbeitet, nur die eine Chance nicht reingemacht“, sagt Sascha Witt, der Cheftrainer Elvir Melunovic auf der Bank vertreten hatte. Am Ende stand die vierte Niederlage hintereinander. Gegen die TSG Bretzenheim soll die Mannschaft nun unbedingt wieder in die Spur finden.
Etwas, das auch deshalb gelingen könnte, weil Routinier und Stabilitätsfaktor Joshua Iten wieder zur Verfügung steht. Hoffnung besteht ebenfalls auf einen Einsatz von Nils Gräff, der in der vergangenen Woche arbeiten musste. Damit wäre der Kader bis auf den verletzten Tom Gürel und Manel Goncalves, der frühzeitig seine Abwesenheit erklärt hatte, komplett. Zumal auch die Rekonvaleszenten „JP“ Houngbedji und Bertin Gelenbevi einen Schritt weiter gekommen sind.
Witt weiß, dass auf seine Truppe keine einfache Aufgabe zukommt. Die Mannschaft von Timo Schmidt, mit Ex-Alemanne Serdal Günes an der Spitze, hat sich in vielfacher Hinsicht einen Namen gemacht. „Das ist eine sehr spielstarke Mannschaft mit Jungs, die mit dem Ball umgehen können und Spaß am Kicken haben.“
Allerdings konnte das Team in dieser Saison noch bei keiner Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte gewinnen und ist bei 25 Punkten auf der Habenseite längst nicht aller Abstiegssorgen ledig. – Anders die Alemannia, die auch aufgrund des kleinen, durch Verletzungen gebeutelten Kaders nach den jüngsten Ergebnissen im Niemandsland des Klassements angekommen ist und auf Platz sechs rangiert. Nach oben ist Rang vier noch greifbar, nach unten sollte kaum noch etwas passieren.