2026-05-06T12:44:31.715Z

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»Wahnsinn«: Stadeln macht Eltersdorf zum Bayernliga-Meister

33. Spieltag der Bayernliga Nord, der Samstag +++ Stadeln bekommt Finale am letzten Spieltag und macht Eltersdorf zum Meister +++ SCE kassiert späten Ausgleich in Bamberg +++ Bamberg gratuliert

von Boris Manz · Heute, 20:30 Uhr · 0 Leser
Ab in die Regionalliga mit Euch! Der SC Eltersdorf kehrt nach dem Abstieg 2022 zurück in die Regionalliga Bayern.
Ab in die Regionalliga mit Euch! Der SC Eltersdorf kehrt nach dem Abstieg 2022 zurück in die Regionalliga Bayern. – Foto: Sportfoto Zink / L. Pfoertsch

Der SC Eltersdorf ist Meister der Bayernliga Nord, und brauchte dafür am Samstagnachmittag nicht mal einen Sieg. Denn: Bereits zuvor siegte Stadeln gegen den ASV Cham. Der Aufsteiger wahrt sich selbst durch den Coup die Chancen auf den direkten Klassenerhalt. Das Tor des Tages erzielte Dominik Hahn bereits in der 23. Minute. Kurz zuvor war David Yunus Perst noch am Pfosten gescheitert. Bis zum Schlusspfiff reichte der eine Treffer, obwohl der Underdog sogar zahlreiche Chancen hatte zu erhöhen. Cham kann sich jetzt voll auf die Regionalliga-Relegation vorbereiten. Am 34. Spieltag hat der ASV spielfrei.

Das Auswärtsspiel des SCE in Bamberg war dementsprechend am Ende nur die Meister-Show, weil auch Bamberg nur noch um eine bessere Platzierung kämpft. Der Spitzenreiter startete stark, belohnte sich früh und führte lange dank eines frühen Fischer-Tors. Nach der Pause übernahm Bamberg das Szepter, und glich kurz vor Schluss durch Hartwig aus. Sei's drum. Glückwunsch nach Eltersdorf!


Manfred Dedaj, Trainer des FSV Stadeln: „Im Großen und Ganzen war der Sieg aufgrund unserer Chancen verdient. Cham hatte natürlich mehr Ballbesitz und hat in den letzten 15 Minuten nochmal alles versucht hat, um den Ausgleich zu schaffen. Aber: Wir haben gut dagegengehalten und hatten gute Konterchancen. Da können wir das 2:0 oder 3:0 machen. Mit der Mannschaft, die ich heute aufstellen musste – wir hatten viele Verletzte und Kranke –, war das von der Mentalität her genau das, was in so einer Phase wichtig ist. Der Zusammenhalt auf der Bank und auf dem Spielfeld war spürbar. Jeder hat für jeden gekämpft und war sich für keinen Schritt zu schade. Wahnsinn, dass wir das Spiel 1:0 gewonnen haben. Jetzt ist noch einmal alles offen und es kommen nochmal Spieler zurück. Wir haben es zwar nicht in der eigenen Hand, aber wir wollen am nächsten Wochenende nochmal alles versuchen. Wir sind erst einmal froh, dass wir gewonnen haben und noch am Leben sind. Jetzt haben wir unser Finale am letzten Spieltag."


Bernd Eigner, Trainer des SC Eltersdorf: „Wir waren in den ersten 20 Minuten besser und haben verdient das 1:0 gemacht. Vielleicht hätten wir da sogar das Zweite nachlegen können. Eintracht Bamberg hatte zwei Standardsituationen, die brandgefährlich waren, bei denen unser Keeper uns aber im Spiel gehalten hat. In der zweiten Halbzeit hat Bamberg das Kommando übernommen. Wir haben versucht, tief zu stehen und konsequent zu verteidigen, aber Bamberg hat sich das 1:1 regelrecht verdient. Wir wussten dann aber auch, dass das Thema schon durch war. Wir wollten das Ding eigentlich noch ziehen, aber Bamberg hat es gut gemacht, sodass es am Ende beim Unentschieden geblieben ist. Deswegen ist der Punkt für beide Seiten verdient.“

Michael Hutzler, Trainer von Eintracht Bamberg: „Ich würde sagen, nicht nur 20 Minuten war der SC Eltersdorf besser, sondern die gesamten ersten 45 Minuten. Die erste Halbzeit ging komplett an den SC Eltersdorf, da ist es noch um etwas gegangen. Die zweite Halbzeit war anders. Da war die Luft raus beim SC Eltersdorf, da waren sie schon aufgestiegen. In dieser Phase haben wir dann ein besseres Spiel gemacht. Trotzdem finde ich: Hochverdienter Aufsteiger mit einem klasse Trainer. Das ist das, was zählt. Ich wünsche euch eine gute Feier!“