2026-03-13T07:45:35.464Z

Allgemeines

Wacker Motzen gewinnt 6:4-Krimi, GW Annahütte siegt im 4:3-Spektakel

Was war in der Südbrandenburgliga und in der Dahme/Fläming-Liga los?

von red · Heute, 16:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Matthias Neumann

In der Südbrandenburgliga und in der Dahme/Fläming-Liga war einiges geboten. Hier gibt es den ausführlichen Rückblick und den Service.

Südbrandenburgliga

ESV Lok Falkenberg – SV Eintracht Ortrand 1:1

In Falkenberg bekamen die 30 Zuschauer eine Begegnung zu sehen, die vor allem von ihrer Spannung in der zweiten Halbzeit lebte. Lange Zeit neutralisierten sich beide Teams, wobei die Defensivreihen kaum Lücken boten. In der 66. Minute war es schließlich Martin Kuna, der die Erleichterung bei der Heimelf herbeiführte und zur 1:0-Führung einnetzte. Falkenberg verteidigte diesen Vorsprung mit viel Leidenschaft und sah bereits wie der sichere Sieger aus. Doch die Eintracht aus Ortrand bewies eine unglaubliche Moral. In der allerletzten Minute der regulären Spielzeit (90.) schlug Magnus Richter eiskalt zu und markierte den Ausgleich. Für die Falkenberger Fans war es ein bitterer Moment, während die Gäste den spät erkämpften Punkt lautstark bejubelten.

SV Askania Schipkau – SV 1885 Golßen 4:0

Eine Machtdemonstration erlebten die 66 Zuschauer in Schipkau. Die Askania legte los wie die Feuerwehr und ließ den Gästen aus Golßen von Beginn an kaum Luft zum Atmen. Bereits in der 4. Minute eröffnete Richard Stirz den Torreigen, und nur wenig später erhöhte Leon Ben Hahn (14.) auf 2:0. Golßen wirkte von diesem frühen Doppelschlag sichtlich beeindruckt und fand kaum zu seinem Spiel. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel sorgte Steve Krettek (48.) mit dem 3:0 für die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt unter eine einseitige, aber spielerisch überzeugende Vorstellung setzte Lucas Schlenger (90.) kurz vor dem Ende. Die Schipkauer Fans feierten einen souveränen Heimsieg, bei dem die Abwehr über die gesamte Distanz absolut stabil stand.

SV Wacker 21 Schönwalde – FC Sängerstadt Finsterwalde 1:2

In Schönwalde entwickelte sich vor 65 Zuschauern ein hart umkämpftes Spiel, in dem die Gäste aus der Sängerstadt ihre Effektivität unter Beweis stellten. Justin Schumann (16.) brachte Finsterwalde Mitte der ersten Halbzeit in Front. Direkt nach dem Wiederanpfiff folgte der nächste Wirkungstreffer für Schönwalde: Patrick König (48.) erhöhte auf 0:2. Die Wacker-Elf gab sich jedoch nicht auf und startete eine leidenschaftliche Schlussoffensive. Als Dennis Mann (82.) der Anschlusstreffer gelang, keimte bei den Fans noch einmal Hoffnung auf. In einer hektischen Schlussphase warf Schönwalde alles nach vorne, doch die Defensive der Sängerstädter hielt dem Druck stand und rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.

SpVgg Finsterwalde – SV Blau-Weiß Lindenau 1:3

Mit 182 Zuschauern bot diese Partie eine beeindruckende Kulisse, und die Stimmung war von Beginn an hochemotional. Die Spielvereinigung erwischte einen Traumstart, als Jannik Winkel (8.) bereits früh zur Führung traf. Doch Lindenau schüttelte sich nur kurz und schlug durch Justin Gewiss (24.) zurück. Kurz vor dem Pausentee drehte Nico Buthut (44.) die Begegnung komplett zugunsten der Gäste. Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Finsterwalder Fans unermüdlich auf den Ausgleich hofften. Die endgültige Entscheidung fiel jedoch erst in der Nachspielzeit: Erneut war es Justin Gewiss (92.), der den 1:3-Endstand besiegelte.

SV Blau-Weiß 19 Lichterfeld – TSG Lübbenau 63 0:3

In Lichterfeld sahen die 90 Zuschauer ein Spiel, das lange Zeit auf des Messers Schneide stand. Die TSG Lübbenau agierte äußerst abgeklärt und suchte geduldig nach der Lücke. Kurz vor der Pause gelang Christopher Will (43.) der psychologisch wichtige Führungstreffer für die Gäste. Im zweiten Durchgang rannte Lichterfeld unermüdlich an, biss sich aber immer wieder an der gut organisierten Lübbenauer Hintermannschaft die Zähne aus. Die Entscheidung fiel erst in den dramatischen Schlussminuten: Justin Rossello (88.) und Ricardo Kindler (92.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Während die Lübbenauer Fans den Auswärtssieg feierten, blieb Lichterfeld trotz großen Einsatzes ohne eigenen Torerfolg.

SV Grün-Weiß Annahütte – SV Germania 1910 Ruhland 4:3

Ein wahres Fußball-Spektakel mit einer unglaublichen Achterbahnfahrt der Gefühle erlebten die 145 Zuschauer in Annahütte. Die Gäste aus Ruhland gingen durch Constantin Jacob (39.) in Führung, doch Niklas Neumann antwortete fast postwendend mit dem Ausgleich (42.) und drehte die Partie unmittelbar nach dem Wechsel sogar zum 2:1 (48.). Als Tom Thiele (57.) auf 3:1 erhöhte, schien Annahütte auf der Siegerstraße. Doch Ruhland bewies Kampfgeist: Erneut Constantin Jacob (73.) per Foulelfmeter und Richard Jank (75.) glichen innerhalb von zwei Minuten zum 3:3 aus. Das Spiel stand auf Messers Schneide, bevor Florian Schulz (89.) kurz vor Schluss zum umjubelten Matchwinner wurde. Die Annahütter Fans kamen bei diesem Torfestival voll auf ihre Kosten.

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Dahme/Fläming-Liga

BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow II – SV Rangsdorf 28 5:0

In Blankenfelde sahen die 53 Zuschauer eine einseitige Partie, in der die Hausherren eine beeindruckende Effizienz an den Tag legten. Nach einer nervösen Anfangsphase platzte der Knoten in der 35. Minute, als Tobias Schmeil zur Führung traf. Was dann folgte, war ein regelrechter Blitz-K.-o. für die Gäste: Nur zwei Minuten später erhöhte Mehdi Madani (37.) auf 2:0, bevor Fabian Ihlow (39.) mit dem dritten Treffer innerhalb von nur vier Minuten für eine Vorentscheidung noch vor der Pause sorgte. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Preußen hungrig. Erneut war es Fabian Ihlow (66.), der den Vorsprung ausbaute, bevor Romell Pohl (86.) kurz vor dem Ende den 5:0-Endstand perfekt machte. Die Fans der Heimelf feierten einen souveränen Auftritt gegen einen SV Rangsdorf, der an diesem Tag kein Mittel gegen die offensive Wucht der Gastgeber fand.

RSV Waltersdorf 1909 – Heideseer Sportverein 3:1

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die 82 Zuschauer in Waltersdorf. Die Gäste vom Heideseer SV erwischten einen Start nach Maß, als Nils Gustmann bereits in der 2. Minute zur frühen Führung einnetzte. Waltersdorf wirkte geschockt und brauchte lange, um ins Spiel zu finden. Erst tief in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gelang der psychologisch so wichtige Ausgleich durch Kenneth Lewerenz (45.+6). Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch, bei dem die Hausherren den längeren Atem bewiesen. Martin Pingel drehte die Partie mit seinem Treffer zum 2:1, bevor Paul Knabe (68.) die Hoffnungen der Gäste auf einen Punktgewinn endgültig begrub. Die Waltersdorfer Fans durften sich am Ende über einen hart erkämpften Heimsieg freuen.

SV Teupitz/Groß Köris – SG Niederlehme 1912 7:1

Vor 110 Zuschauern entwickelte sich in Teupitz eine torreiche Begegnung, die ganz im Zeichen eines herausragenden Akteurs stand. Jakob Schenk erwischte einen absoluten Sahnetag und brachte die Hausherren durch einen Doppelschlag in der 9. und 15. Minute früh auf die Siegerstraße. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Simon Frommelt (55.), bevor erneut Jakob Schenk (59., 63.) mit seinen Treffern drei und vier das Ergebnis in die Höhe schraubte. Niederlehme kam lediglich durch ein unglückliches Eigentor von Dominik Schadly (73.) zum Ehrentreffer. In der Schlussphase krönte Theo Miosge (81., 86.) mit einem Doppelpack die Gala-Vorstellung der Heimmannschaft zum 7:1-Endstand.

SV Blau-Weiß Dahlewitz II – SV Zernsdorf 0:2

In Dahlewitz sahen die 75 Zuschauer ein Spiel, das vor allem durch taktische Disziplin der Gäste geprägt war. Der SV Zernsdorf agierte äußerst abgeklärt und suchte geduldig seine Chancen. Bereits in der 15. Minute brachte Jonas Hildebrandt die Gäste in Front, was der Dahlewitzer Reserve sichtlich den Schwung nahm. Die Hausherren bemühten sich zwar um den Ausgleich, fanden aber kaum eine Lücke im stabilen Abwehrverbund der Zernsdorfer. In der 63. Minute sorgte Tobias Hakansson für die Vorentscheidung. Die mitgereisten Fans sahen eine souveräne Vorstellung ihrer Mannschaft, die den Vorsprung bis zum Schlusspfiff abgeklärt verteidigte.

SG Wacker Motzen – SG Aufbau Halbe 6:4

Ein wahres Fußball-Spektakel mit einer unglaublichen Dramatik bekamen die 99 Zuschauer in Motzen geboten. Nach der frühen Führung der Gäste durch Paul Lehmann (3.) drehte Motzen die Partie noch vor der Pause durch Christian Klasse (13.), Paul Kretzschmar (29.), Luca Schulz (34.) und ein Eigentor von Martin Feld (42.) zum scheinbar sicheren 4:1. Doch Aufbau Halbe bewies eine Moral aus Stahl und glich im zweiten Durchgang durch Julian Holzhüter (54.), Emil Munsch (71.) und Morris John (74.) tatsächlich zum 4:4 aus. Das Spiel stand Kopf, doch Motzen schlug zurück: Dominik-Jason Harsdorf (83.) und Paul Alm (90.+3) sicherten den Hausherren in einer hochemotionalen Schlussphase den 6:4-Sieg.

Ruhlsdorfer BC 1923 – SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen II 1:3

In Ruhlsdorf sahen die 36 Zuschauer eine effektive Vorstellung der Gäste. Obwohl das Spiel am Ende 1:3 gewertet wurde, bot die Abfolge der Tore reichlich Spannung. Jan Wolter brachte die Farben der Heimmannschaft bereits in der 10. Minute in Führung. Ruhlsdorf blieb am Drücker und baute den Vorsprung durch Dennis Schmidt (29.) weiter aus. Auch in der zweiten Halbzeit schien alles nach Plan zu laufen, als erneut Jan Wolter (70.) zur Stelle war. In der Schlussminute gelang Max Thiele (90.) für die Eintracht-Reserve lediglich der Treffer zum 1:3-Endstand. Die Ruhlsdorfer Fans durften trotz der späten Ergebniskorrektur mit der gezeigten Leistung ihrer Elf über weite Strecken zufrieden sein.

SV Siethen 1977 – SG Grün-Weiß Deutsch Wusterhausen 1:1

Eine leidenschaftliche und hart umkämpfte Punkteteilung sahen die 68 Zuschauer in Siethen. In einer Partie, die vor allem durch Zweikämpfe im Mittelfeld geprägt war, suchten beide Teams nach der entscheidenden Lücke. In der 36. Minute durften die Siethener Fans erstmals jubeln, als Elias Schlehahn zur Führung traf. Die Freude währte jedoch nicht lange, da die Gäste aus Deutsch Wusterhausen noch vor der Pause durch Falk Seide (43.) zurückschlugen. Im zweiten Durchgang neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend, sodass es am Ende beim leistungsgerechten Unentschieden blieb.

SG Großziethen II – Ludwigsfelder FC II 3:3

Ein dramatisches Finale erlebten die 70 Zuschauer in Großziethen. Die Hausherren sahen nach Toren von Dennis Hein (2.), Aiham Saleem (32.) und Benedikt Jenkins (49.) beim Stand von 3:0 bereits wie der sichere Sieger aus. Doch die Ludwigsfelder Reserve startete eine furiose Aufholjagd. Patrick Kowalski (52.) und Leroy Popp (76.) brachten die Gäste wieder heran. In der extrem langen Nachspielzeit wurde es dann völlig verrückt: In der 97. Minute markierte Christian Mewes den Ausgleich zum 3:3 und entriss der Großziethener Reserve in letzter Sekunde zwei sicher geglaubte Punkte.

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