
In der Südbrandenburgliga und in der Dahme/Fläming-Liga war einiges geboten. Hier gibt es den ausführlichen Rückblick und den Service.
In Falkenberg bekamen die 30 Zuschauer eine Begegnung zu sehen, die vor allem von ihrer Spannung in der zweiten Halbzeit lebte. Lange Zeit neutralisierten sich beide Teams, wobei die Defensivreihen kaum Lücken boten. In der 66. Minute war es schließlich Martin Kuna, der die Erleichterung bei der Heimelf herbeiführte und zur 1:0-Führung einnetzte. Falkenberg verteidigte diesen Vorsprung mit viel Leidenschaft und sah bereits wie der sichere Sieger aus. Doch die Eintracht aus Ortrand bewies eine unglaubliche Moral. In der allerletzten Minute der regulären Spielzeit (90.) schlug Magnus Richter eiskalt zu und markierte den Ausgleich. Für die Falkenberger Fans war es ein bitterer Moment, während die Gäste den spät erkämpften Punkt lautstark bejubelten.
Eine Machtdemonstration erlebten die 66 Zuschauer in Schipkau. Die Askania legte los wie die Feuerwehr und ließ den Gästen aus Golßen von Beginn an kaum Luft zum Atmen. Bereits in der 4. Minute eröffnete Richard Stirz den Torreigen, und nur wenig später erhöhte Leon Ben Hahn (14.) auf 2:0. Golßen wirkte von diesem frühen Doppelschlag sichtlich beeindruckt und fand kaum zu seinem Spiel. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel sorgte Steve Krettek (48.) mit dem 3:0 für die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt unter eine einseitige, aber spielerisch überzeugende Vorstellung setzte Lucas Schlenger (90.) kurz vor dem Ende. Die Schipkauer Fans feierten einen souveränen Heimsieg, bei dem die Abwehr über die gesamte Distanz absolut stabil stand.
In Schönwalde entwickelte sich vor 65 Zuschauern ein hart umkämpftes Spiel, in dem die Gäste aus der Sängerstadt ihre Effektivität unter Beweis stellten. Justin Schumann (16.) brachte Finsterwalde Mitte der ersten Halbzeit in Front. Direkt nach dem Wiederanpfiff folgte der nächste Wirkungstreffer für Schönwalde: Patrick König (48.) erhöhte auf 0:2. Die Wacker-Elf gab sich jedoch nicht auf und startete eine leidenschaftliche Schlussoffensive. Als Dennis Mann (82.) der Anschlusstreffer gelang, keimte bei den Fans noch einmal Hoffnung auf. In einer hektischen Schlussphase warf Schönwalde alles nach vorne, doch die Defensive der Sängerstädter hielt dem Druck stand und rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.
Mit 182 Zuschauern bot diese Partie eine beeindruckende Kulisse, und die Stimmung war von Beginn an hochemotional. Die Spielvereinigung erwischte einen Traumstart, als Jannik Winkel (8.) bereits früh zur Führung traf. Doch Lindenau schüttelte sich nur kurz und schlug durch Justin Gewiss (24.) zurück. Kurz vor dem Pausentee drehte Nico Buthut (44.) die Begegnung komplett zugunsten der Gäste. Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Finsterwalder Fans unermüdlich auf den Ausgleich hofften. Die endgültige Entscheidung fiel jedoch erst in der Nachspielzeit: Erneut war es Justin Gewiss (92.), der den 1:3-Endstand besiegelte.
In Lichterfeld sahen die 90 Zuschauer ein Spiel, das lange Zeit auf des Messers Schneide stand. Die TSG Lübbenau agierte äußerst abgeklärt und suchte geduldig nach der Lücke. Kurz vor der Pause gelang Christopher Will (43.) der psychologisch wichtige Führungstreffer für die Gäste. Im zweiten Durchgang rannte Lichterfeld unermüdlich an, biss sich aber immer wieder an der gut organisierten Lübbenauer Hintermannschaft die Zähne aus. Die Entscheidung fiel erst in den dramatischen Schlussminuten: Justin Rossello (88.) und Ricardo Kindler (92.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Während die Lübbenauer Fans den Auswärtssieg feierten, blieb Lichterfeld trotz großen Einsatzes ohne eigenen Torerfolg.
Ein wahres Fußball-Spektakel mit einer unglaublichen Achterbahnfahrt der Gefühle erlebten die 145 Zuschauer in Annahütte. Die Gäste aus Ruhland gingen durch Constantin Jacob (39.) in Führung, doch Niklas Neumann antwortete fast postwendend mit dem Ausgleich (42.) und drehte die Partie unmittelbar nach dem Wechsel sogar zum 2:1 (48.). Als Tom Thiele (57.) auf 3:1 erhöhte, schien Annahütte auf der Siegerstraße. Doch Ruhland bewies Kampfgeist: Erneut Constantin Jacob (73.) per Foulelfmeter und Richard Jank (75.) glichen innerhalb von zwei Minuten zum 3:3 aus. Das Spiel stand auf Messers Schneide, bevor Florian Schulz (89.) kurz vor Schluss zum umjubelten Matchwinner wurde. Die Annahütter Fans kamen bei diesem Torfestival voll auf ihre Kosten.
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