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Spielbericht

Vorteil SC Inhauser Moos

Kreisliga-Relegation

von Robert Ohl · 30.05.2024, 10:43 Uhr · 0 Leser
Gute Ausgangslage: Der SC Inhauser Moos (im Bild Nicolas Schmöller, vorne rechts, und Willhelm Ampenberger) gewann in Günding (im Bild Luis Heitmeier) 1:0.
Gute Ausgangslage: Der SC Inhauser Moos (im Bild Nicolas Schmöller, vorne rechts, und Willhelm Ampenberger) gewann in Günding (im Bild Luis Heitmeier) 1:0. – Foto: Ohl

Kreisklassen-Vize SC Inhauser Moos hat ein umkämpftes Relegations-Hinspiel um einen Platz in der Kreisliga beim SV Günding 1:0 gewonnen.

Spieltext Günding - SC Inh. Moos

Der SC Inhauser Moos steht mit einem Bein in der Kreisliga. Der Kreisklassen-Vizemeister gewann das Relegationshinspiel in Günding am Mittwochabend 1:0. „Kreisklassen-Dino“ Günding muss um den Ligaverbleib bangen.

Größter Unterschied in diesem Relegationsspiel: Der SCI war vor dem Tor etwas gefährlicher als der SVG. Abgesehen von einer dicken Möglichkeit für Benedikt Kronschnabl gleich in der 1. Minute war von Torgefahr wenig zu sehen beim Gastgeber.

Es war ein Spiel der Oldies – auf Inhauser Seite lenkten mit dem 36-jährigen Tobias Seethaler und dem 35-jährigen Marco Hahm zwei sehr erfahrene Kicker das Spiel. Und bei den Gündingern überzeugte Patrick Moder (32). Der Comebacker bot eine fantastische Leistung, ohne zuvor groß trainiert zu haben. Der auffälligste SVG-Kicker war jedoch Julian Strixner, der unbekümmert spielte und einige sehr gute Momente mit technischen Finessen hatte.

Es war ein umkämpftes Duell zwischen dem Kreisliga-11. und dem Kreisklassen-Zweiten, das jedoch jederzeit fair verlief.

Das Tor des Abends fiel in der 57. Minute: Nach einer Ecke von rechts köpfte Domenik Kolaj den Ball ins Netz und wurde standesgemäß gefeiert. Die noch beste Ausgleichsmöglichkeit hatte Philipp Schick in der 60. Minute als er nach einem Zuckerpass von Julian Strixner aus fünf Meter vollkommen frei zum Abschluss kam, den Ball aber überhastet Richtung Wolkendecke jagte. Ansonsten blieb der Kreisligist vor dem Tor mehr als harmlos – wie schon so oft in dieser Saison. Bis zum Sechzehner sah das Gündinger Spiel meistens gut aus, aber dort war Schluss.

Dies war bei den Gästen anders, die einige gute Möglichkeiten hatten. So musste SVG-Keeper Alexander Kilmarx des Öfteren mitunter in halsbrecherischer Manier retten, oder aber der sehr gute Schiedsrichter Dr. Lars Haffke pfiff gute Möglichkeiten korrekterweise wegen Abseitsstellung ab.

„Für uns ist es noch nicht vorbei“, betonte SVG-Trainer Markus Remlein, der mit dem kämpferischen Auftritt seiner Mannschaft zufrieden war. Er hoffe darauf, dass „das Glück im Rückspiel auch mal wieder auf unserer Seiten ist. Die Jungs werden alles versuchen.“ SCI-Sprecher Werner Schmid sprach nach dem Schlusspfiff von einem „verdienten Sieg. Wir hatten in einem chancenarmen Spiel die besseren Tormöglichkeiten. Aber das Rückspiel kommt ja noch.“ (ro)