Reist zur WM und verpasst die beiden abschließenden Partien seiner Mannschaft: Hachings Coach Sandro Wagner.
Reist zur WM und verpasst die beiden abschließenden Partien seiner Mannschaft: Hachings Coach Sandro Wagner. – Foto: Sven Leifer

Vorm Abflug nach Katar: Wagner lobt »sensationelle Kulisse«

FuPa hat für euch wieder die O-Töne aus der Regionalliga Bayern

Abgespecktes Programm am Wochenende in der Regionalliga Bayern, bedingt durch den Wintereinbruch. Trotzdem hat sich mächtig viel getan. Wir haben für euch wieder die O-Töne vom Wochenende eingesammelt. Für Hachings Coach Sandro Wagner war es zuhause vor 4.500 Zuschauern die Abschiedsvorstellung für das Kalenderjahr 2022. Der 34-Jährige reist nämlich als TV-Experte zur Weltmeisterschaft nach Katar.



Sandro Wagner (Cheftrainer SpVgg Unterhaching)
"Es war ein richtig gutes Spiel, da war große Qualität auf dem Platz, deswegen will ich auch gar nicht von einem Regionalliga-Spiel sprechen. Es hat großen Spaß gemacht, den beiden Teams taktisch zuzusehen. Manko war ein wenig die Chancenverwertung, alles in allem haben die Jungs sich einen Spirit erarbeitet, und glauben bis ganz spät rein an den Sieg. Die Kulisse war sensationell. Man merkt die Euphorie, die Leute identifizieren sich mit uns und unserem Fußball."


Tobias Strobl (Cheftrainer FC Augsburg II)
"Eine tolle Kulisse, die auf die Beine gestellt wurde. Das Stadion ist super, der Rasen sensationell. Mit Abstand der beste der Liga. Wir haben uns sehr auf Haching gefreut. Phasenweise krass, was Haching für ne Wucht entfalten und dich am eigenen Sechzehner festnageln kann. Meine junge Truppe hat das heute sensationell wegverteidigt. Am Ende des Tages machen sie mit ihrer Wucht einfach das 1:0, das tut weh. Das Pendel hätte auch anders ausschlagen können. Es wäre allerdings vermessen zu sagen, es wäre kein verdienter Sieg. Glückwunsch an Haching, ein sympathischer Verein."




Marcel Thallinger (Trainer TSV Buchbach)
"In der ersten Halbzeit haben wir ungewohnt auf unsere Heimtor agiert, konnte richtig Wucht entwickeln und führen zur Pause mit 3:0. Zweite Halbzeit kassieren jeweils billig das 1:3 und das 2:3. Die Jungs haben aber noch einmal alles reingeworfen und unterm Strich verdient gewonnen."


Martin Weng (Cheftrainer TSV Rain am Lech)
"Das war für mich kein 3:0-Spiel in der ersten Halbzeit. Was die Jungs dann in der zweiten Halbzeit gemacht haben, wie sie das hier alles angenommen haben und richtig stabil waren, das gibt mir Mut für die kommenden Aufgaben."


Mit der letzten Aktion sicherten sich die Würzburger Kickers doch noch drei Zähler in Pipinsried.
Mit der letzten Aktion sicherten sich die Würzburger Kickers doch noch drei Zähler in Pipinsried. – Foto: Bruno Haelke




Ati Lushi (Trainer FC Pipinsried)
"Grundsätzlich ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft. Wir haben sehr gut dagegengehalten, aber der 70. oder 75. Minute fehlen uns einfach die Körner und dann ist es leider eine Standardsituation, die das Spiel entscheidet. Da müssen wir einfach besser werden."


Marco Wildersinn (Cheftrainer Würzburger Kickers)
"Ein kompliziertes Spiel für uns, vor allem nach dem Rückstand bei schwierigen Platzverhältnissen. Wir haben aber bis zum Ende alles probiert, haben das 2:1 sehr, sehr spät gemacht, deshalb schon auch ein glücklicher Sieg. Wichtige drei Punkte bei schwierigen Bedingungen."



Christoph Hasselmeier (Cheftrainer SpVgg Ansbach)
"Ich denke, es ist über 90 Minuten gesehen sicher verdient. Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir fünf klare Torchancen und so gut wie gar nichts zugelassen. Wie die Jungs das angenommen haben auf diesem Platz, wie sie das unbedingt wollen, einfach Charakter zeigen Woche für Woche, das ist überragend. Ich bin heute überglücklich und saumäßig stolz auf meine Mannschaft."

Petr Ruman (Cheftrainer SpVgg Greuther Fürth II)
"Was man heute der Mannschaft vorwerfen kann ist, und das ist teilweise auch der Jugend geschuldet: Bei diesen Platzverhältnissen muss man seine Spielweise anpassen, auf die zweiten Bälle spekulieren und den Ball einfach in die Gefahrenzone bringen und vor allem einfach öfters schießen. Das haben wir heute viel zu wenig gemacht."



Jochen Seitz (Cheftrainer SV Viktoria Aschaffenburg)
"Unseren sogenannten Angstgegner konnten wir heute wieder mal besiegen, und ich glaube, schlussendlich war das auch ein hochverdienter Sieg. Wir waren hinten sehr diszipliniert und haben zum richtigen Zeitpunkt unsere Tore gemacht. Deshalb bin ich heute zu 100 Prozent einverstanden mit der Leistung."

Christoph Schmitt (Cheftrainer SV Heimstetten)
"Wir waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, zumindest 40 Minuten lang. Dann machen wir dem Gegner ein Geschenk und Aschaffenburg geht mit 1:0 in Führung. In der zweiten Halbzeit war`s von uns einfach zu harmlos und dann geht der Sieg des Gegners vollauf in Ordnung."

Aufrufe: 021.11.2022, 14:00 Uhr
Mathias WillmerdingerAutor

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