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Vorbereitung auf Nebenplätzen: Gilching muss wegen Sanierung ausweichen

Erstes Testspiel am Waldplatz

von Stefan Reich · 26.06.2025, 08:26 Uhr · 0 Leser
Der TSV Gilching-Argelsried bereitet sich auf die neue Bezirksliga-Saison vor.
Der TSV Gilching-Argelsried bereitet sich auf die neue Bezirksliga-Saison vor. – Foto: Celina Geigle

Die Arena des TSV Gilching-Argelsried ist wegen einer Rasenerneuerung nicht verfügbar. Deswegen trainiert der Bezirksligist auf dem Nebenplatz.

Zuschauer mussten am vergangenen Samstag auf dem großen Vereinsgelände an der Talhofstraße erstmal nach den Fußballern des TSV Gilching-Argelsried suchen. Der Bezirksligist bestritt sein erstes Vorbereitungsspiel gegen den FC Bad Wörishofen auf dem Waldplatz, ganz am nördlichen Rand der Anlage. „Voraussichtlich werden wir noch länger dort spielen dürfen“, sagt Trainer Christian Rodenwald. Denn in Kürze wird der Rasenplatz in der heimischen Kies-Arena einer Generalsanierung unterzogen.

„So wie es ausschaut, wird es nicht wie erhofft drei Monate, sondern sechs Monate dauern“, berichtet Abteilungsleiter Stefan Schwartling. Die Maßnahme durch die Gemeinde ist nötig geworden, weil Würmer dem Rasen arg zugesetzt haben. Ein kompletter Austausch ist zwingend erforderlich. Rodenwald nimmt es gelassen. „Wir spielen jetzt auf dem besten Rasen der Anlage“, sagt der Coach. „Der Platz wird ab sofort hauptsächlich für die erste Mannschaft genutzt werden. Wir wollen dazu vorübergehend eine kleine Tribüne hinstellen und Bänke aufstellen“, teilt Schwartling mit.

Vorerst keine Spiele des TSV 1860 München II in Gilching

Klar ist aber auch, dass die Bayernliga-Fußballer von Kooperationspartner TSV 1860 München erstmal nicht mehr an der Talhofstraße spielen werden. Denn die Sperrung der Kies-Arena hat für die vielen Teams des TSV erhebliche Auswirkungen. Den sportlichen Zielen sollte dies aber nicht im Weg stehen. Seit der vergangenen Woche arbeiten die Bezirksliga-Fußballer des TSV daran, dass es diese Saison für den langjährigen Landesligisten deutlich besser läuft als in der vergangenen Runde. „Einfach wird es aber nicht, denn die Konkurrenz ist stark“, sagt Rodenwald. Gleich die Hälfte der Teams ist neu in der Bezirksliga Süd.

Während der SV Waldperlach wieder in die Ost-Gruppe umgruppiert wurde, verließen zwei Aufsteiger (Aubing, Wacker München) und fünf Absteiger (Neuried, Peiting, Neuhadern, Habach, Aich) die Liga. Mit dem ehemaligen Bayernliga-Meister SV Pullach und dem Dauerrivalen der jüngeren Vergangenheit, dem SC Olching, sind zwei stark einzuschätzende Landesliga-Absteiger neu vertreten. Als Aufsteiger bereichern der MTV 1879 München, der SV Polling, der TSV Geiselbullach und der SV Ohlstadt die Liga. Hinzu kommt die Umgruppierung des SV Untermenzing und des SV Waldeck-Obermenzing in die Süd-Gruppe. Das Favoritenfeld ist groß, zumal sich der 1. FC Penzberg mehrfach prominent verstärkt hat. „Wir müssen erstmal schauen, dass wir gut in die Saison kommen und schnell Luft nach hinten haben“, mahnt Rodenwald.