2026-01-14T07:55:46.445Z

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Velbert trifft am Freitag auf Lotte.
Velbert trifft am Freitag auf Lotte. – Foto: Daniel Otte

Vor Rückrunden-Auftakt: Das sind Velberts Ziele für die Rückrunde

Regionalliga West: Am kommenden Freitag startet die SSVg Velbert in das neue Pflichtspiel-Jahr. Mit dem Rückrunden-Auftakt gegen die Sportfreunde Lotte steht ein Nachholspiel auf dem Programm. SSVg-Coach Bogdan Komorowski äußert sich im Gespräch mit FuPa Niederrhein über die Ziele für die Rückserie und den Kaderumbruch im Winter.

Während die restlichen 16 Mannschaften der Regionalliga West erst in der kommenden Woche in das Pflichtspiel-Jahr 2026 starten, ist die SSVg Velbert schon am Freitag gefordert: Im Heimspiel gegen die Sportfreunde Lotte - welches ursprünglich vor dem Jahreswechsel angesetzt war und wetterbedingt abgesagt werden musste - geht es für die Elf von Bogdan Komorowski wieder um Zählbares. Vor diesem Hintergrund zeigt sich der Chefcoach im Gespräch mit FuPa Niederrhein zuversichtlich und erklärt zugleich die Transfer-Geschehnisse des Winters.

Mit mageren acht eroberten Punkten rangiert die SSVg Velbert - nach absolvierter Hinrunde - auf dem letzten Tabellenplatz. Der Abstand auf das rettende Ufer beträgt bereits neun Zähler. Demzufolge ist klar, dass die SSVg im zweiten Saisonabschnitt vor einer Mammut-Aufgabe steht. Dessen ist sich auch Übungsleiter Bogdan Komorowski bewusst, der dennoch voller Tatendrang auf die Rückserie blickt und sich allen voran über die Winter-Neuverpflichtungen freut.

Komorowski: „Sind jetzt deutlich flexibler aufgestellt“

Denn der Vorstand um Sportleiter Michael Kirschner hat die Arbeit in der Winterpause keinesfalls ruhen lassen: Während mit Haruto Idoguchi(SF Baumberg), Marcel Lenz (Rot-Weiss Essen II), Valon Zhushi(Ratingen 04/19), Reo Yoshida (vereinslos) und Harumi Guto (TSV Meerbusch) gleich fünf Akteure den Verein zur Rückrunde verlassen haben, hat sich auch auf der Zugangsseite einiges getan: Neben Offensivmann Oguzcan Büyükarslan, der von Borussia Mönchengladbach II losgeeist werden konnte, wurden mit Artur Golubytskij (RW Erfurt), Max Wiese (Fortuna Köln) und Dmytro Kislin (SSVg Velbert II) drei weitere vielversprechende Talente an Land gezogen. Chefcoach Komorowski bewertet den Personal-Umbruch wie folgt:

„Wir haben uns ganz bewusst für diese Spieler entschieden. Sie sind jung, hungrig und haben jeder aus seine Art bereits Erfahrung in der Regionalliga gesammelt. Es macht Freude, sie beim Spielen zu beobachten. Sie werden unserer Mannschaft definitiv weiterhelfen und haben sich gut in die Truppe eingefügt“, hebt der 39-jährige Übungsleiter mit Blick auf die vier Winter-Zugänge hervor, die allesamt noch am Anfang ihrer Karriere stehen, und schlussfolgert: „Wir sind jetzt deutlich flexibler aufgestellt.“ Die in Summe fünf Verluste seien dabei insbesondere auf mangelnde Spielzeit zurückzuführen, wie Komorowski weiter ausführt: „Wir haben uns bewusst von den Spielern getrennt, da sie mehr Spielzeit benötigen. Wir haben offen und transparent gesprochen und sind gemeinsam auf einen Nenner gekommen“, versichert der Coach.

„Gehen voll auf Sieg“

Mit Blick auf den bevorstehenden Rückrunden-Auftakt gegen die Sportfreunde Lotte am Freitag und die durchaus komplexe Aufgabe im Abstiegskampf gibt der Übungsleiter die Marschroute für seine Elf klar vor: „Wir nehmen die Situation sehr positiv. Wir haben insgesamt eine Woche länger trainiert, da der letzte Spieltag im Jahr 2025 früh war. Wir wollen angreifen und freuen uns, dass es endlich wieder losgeht“, konstatiert Komorowski und betont: „Wir gehen voll auf Sieg.“ Denn nur so kann die SSVg den großen Rückstand auf die Nicht-Abstiegsränge wettmachen und das erklärte Ziel erreichen: „Unser klares Ziel ist der Klassenerhalt. Dafür haben wir die nötige Energie - in der Mannschaft und im gesamten Verein“, gibt sich der Cheftrainer zuversichtlich.

Aufrufe: 014.1.2026, 17:00 Uhr
Tom KunzeAutor