
Für den Oberligisten 1. FC Normannia Gmünd steht am Samstag um 13 Uhr die Generalprobe der Wintervorbereitung an. Gegner sind die Sportfreunde Schwäbisch Hall aus der Verbandsliga. Für die abstiegsbedrohte Normannia ist der Test ein letzter Realitätscheck vor dem Pflichtspielstart.
Es geht um Struktur, Stabilität und die Frage, welche Formation im Derby gegen Essingen tragen soll. Eine Woche später beginnt die zweite Saisonhälfte der Oberliga – und das direkt mit dem Derby gegen den TSV Essingen. Entsprechend hoch ist die Bedeutung dieses Tests: Gmünd will Selbstvertrauen sammeln und mit Klarheit in die entscheidende Phase gehen.
Der 1. FC Normannia Gmünd hat das Remstal-Duell bei der SG Schorndorf mit 3:1 gewonnen und damit ein positives Zeichen in der Wintervorbereitung gesetzt. Vor 60 Zuschauern entwickelte sich unter der Leitung von Schiedsrichter Julian Kiefer ein intensives Spiel gegen einen Landesligisten, der nach seinem Aufstieg aus der Bezirksliga im Sommer oben mitmischt.
Schorndorf startete mutig und ging in der 21. Minute durch Marcello Vulcano in Führung. Gmünd brauchte etwas, um Kontrolle zu finden, steigerte sich aber mit zunehmender Spieldauer. Kurz vor der Pause drehte die Normannia die Partie innerhalb weniger Minuten: Daniel Rapp glich in der 40. Minute aus, Alexander Aschauer stellte nur drei Minuten später auf 2:1.
Nach dem Seitenwechsel blieb Gmünd konzentriert und ließ defensiv wenig zu. Calvin Körner sorgte in der 66. Minute für die Vorentscheidung. In der Schlussphase verwaltete die Normannia den Vorsprung abgeklärt.
Der Sieg war mehr als ein Testresultat. Er zeigte, dass die Mannschaft nach Rückstand reagieren kann und in entscheidenden Phasen effizient ist – wichtige Signale für den bevorstehenden Abstiegskampf in der Oberliga.