
Kirchheim kann im letzten Spiel beim TSV Wasserburg zum Zünglein an der Waage werden. Die 60-Punkte-Marke lockt die Mannschaft.
Der Schlussakkord wartet, und die Landesliga-Fußballer des Kirchheimer SC wollen am letzten Spieltag der Saison beim TSV Wasserburg (Samstag, 14 Uhr) an jener Serie weiterbasteln, die sie in den vergangenen Wochen antreibt. „Beim 2:2 in Murnau haben wir gecheckt, worauf es ankommt, wenn es eigentlich um nichts mehr geht – ums Gasgeben und ums Spaßhaben“, sagte Trainer Steven Toy, dem bewusst ist, dass sein Team im Aufstiegskampf so etwas wie das Zünglein an der Waage ist: „Wir wollen uns da nichts nachsagen lassen.“ Und der Gegner ist gewarnt: Im Hinspiel besiegten die Kirchheimer den derzeitigen Tabellenzweiten durch Tore von Luis Sako und Luca Mauerer mit 2:1.
Chefcoach Toy und sieben weitere Akteure erlebten zuletzt beim 3:0 gegen Hallbergmoos „den perfekten Abschied“, und so könnte jetzt die Luft raus sein. Andererseits ist die Mannschaft seit sechs Spielen ungeschlagen, hat die letzten vier Partien allesamt gewonnen. „Und jetzt können wir mit einem Sieg noch die in der Winterpause als Ziel definierte 60-Punkte-Marke knacken, mit der wir die 59 Punkte beim Bayernliga-Aufstieg toppen würden“, sieht Toy seine Elf hinreichend motiviert. Ende Mai ist dann Feiern auf Mallorca angesagt, wenn der KSC-Tross in unmittelbarer Nähe vom „Bierkönig“ Quartier bezieht.
Der in der Rückrunde so souverän auftretende TSV Wasserburg (70 Punkte) kam im April etwas aus dem Tritt, hat aber die letzten beiden Spiele für sich entschieden. Tabellenführer TSV 1860 Rosenheim (73) reicht in Grünwald ein Remis, um als Meister den direkten Aufstieg klarzumachen, Wasserburg braucht einen Sieg, denn bei abschließender Punktgleichheit mit dem TSV Murnau (68) verliert die Elf den direkten Vergleich. Der Rangdritte muss in Unterföhring gewinnen, um die Aufstiegschance zu wahren. (guv)