2026-05-06T12:44:31.715Z

Allgemeines

„Von eigenen Fans angespuckt“ – Haching-Kapitän Schwabl fordert mehr Anstand

Emotionales Statement

von Jörg Bullinger · 18.03.2025, 09:10 Uhr · 0 Leser
Markus Schwabl hat sich mit einem emotionalen Appell an die eigenen Fans gewandt und fordert mehr Anstand.
Markus Schwabl hat sich mit einem emotionalen Appell an die eigenen Fans gewandt und fordert mehr Anstand. – Foto: IMAGO/Fotostand / Schäfer

In der sportlichen Krise sind bei einigen Fans der SpVgg Unterhaching offenbar die Sicherungen durchgebrannt. Kapitän Markus Schwabl reagiert.

Unterhaching – Spätestens nach dem 1:2 im S-Bahn-Derby am vergangenen Samstag gegen 1860 München dürften selbst kühnste Optimisten keine Hoffnung mehr auf den Klassenerhalt der SpVgg Unterhaching haben. 15 Punkte fehlen nach 29 von 38 Spieltagen in der Tabelle bis zum ersten Nichtabstiegsplatz. Der Abstieg in die Regionalliga Bayern ist nur noch eine Frage der Zeit.

Im hitzigen Duell im Grünwalder Stadion haben sich einige Fans aus der Münchner Vorstadt offenbar nicht nur im Ton vergriffen, sondern auch Kapitän Markus Schwabl bespuckt, der sich mit einem langen Instagram-Post zu Wort meldet. „Mir wäre es auch deutlich lieber, sich jedes Wochenende feiern zu lassen, aber so läuft es im Fußball nicht. Wo aber definitiv Grenzen überschritten wurden, ist, wenn meine Familie unter der Gürtellinie beleidigt wird“, schreibt der 34-Jährige.

Markus Schwabl wird von eigenen Fans der SpVgg Unterhaching bespuckt und fordert mehr Anstand

„Wenn ich - so wurde es mir heute von einigen Personen bestätigt, da ich es selbst zum Glück nicht bemerkt habe – nach dem Derby am Zaun von eigenen „Fans“ angespuckt werde. Wenn aus unserer Fankurve ein Böller auf Marco Hiller geworfen wird. Wenn Manu Stiefler aufs Übelste beleidigt wir. Da hört es bei mir auf.“

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Markus Schwabl (@markusschwabl_23)

Der Sohn von Präsident Manni Schwabl und spielende Sportdirektor hat zwar Verständnis für den Frust der eigenen Anhänger und sei für jede Kritik offen, fordert aber einen anderen Umgang: „Ich liebe diesen Verein seit 2001 und werde/habe mich in jedem meiner weit über 300 Spiele auf dem Feld zerrissen. Ich erwarte keine Dankbarkeit, schon gar nicht aktuell und ich weiss auch, dass es die im Fußball nur sehr selten gibt, aber ich erwarte definitiv etwas Anstand.“ (jb)