Das Hallenturnier wurde nach Pandemiepause gut angenommen.
Das Hallenturnier wurde nach Pandemiepause gut angenommen. – Foto: Sebastian Harbke

Volle Ränge und 300 Euro für die Jugendkasse der Concordia

Ausrichter Viktoria zieht nach dem Budenzauber ein positives Fazit. „Die Atmosphäre war toll und die Spiele fair“, sagt Vorstandsmitglied Jürgen de Mür.

450 bis 500 Personen finden in der Sporthalle der Gocher Gesamtschule auf den Rängen Platz. Bei den Stadtmeisterschaften am Samstag sollen es nach Auskunft des Ausrichters Viktoria Goch eher 500 Fans und damit mehr als sonst gewesen sein, die beim Budenzauber nach drei Jahren Corona-Auszeit dabei sein wollten. Und tatsächlich irrte manch einer der Zuschauer auf der Suche nach einem günstigen Blickwinkel auf das Geschehen auf dem Feld über die halbe Tribüne.

Eine Woche nach den Titelkämpfen in Kleve konnte auch nach der Fußball-Stadtmeisterschaft in Goch ein überaus positives Fazit gezogen werden. „Die Atmosphäre in der Halle war wirklich toll. Trotz der Rivalität haben wir durchweg faire Begegnungen gesehen. Dadurch, dass die Zuschauer direkt am Spielfeldrand sitzen, haben wir eine besondere Stimmung in der Halle. Für die Aktiven ist dieses Turnier immer ein absolutes Highlight. Das haben mir im Anschluss auch wieder viele Akteure bestätigt“, sagte Jürgen de Mür, Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Förderkreises bei der Viktoria.

Für Daniel Beine, Trainer des neuen und alten Stadtmeisters Viktoria Goch I, liegt der hohe Stellenwert des traditionellen Turniers mehr in der Eigenart der Veranstaltung als in sportlichen Belangen. Der Coach, der mit seinem Team gerne in die Landesliga aufsteigen möchte, freute sich in erster Linie darüber, dass die Titelkämpfe verletzungsfrei über die Bühne gegangen waren. „Das Turnier zieht natürlich immer viele Zuschauer an und ist für den Verein dementsprechend sehr wichtig. Für uns hat es den schönen Nebeneffekt, dass wir die Vorbereitung erfolgreich einläuten konnten“, sagte Beine.

Bei Concordia Goch freute man sich indes über die Torprämie, die von der AVG-Bau GmbH und dem Förderkreis von Viktoria Goch ausgelobt wurde. 60 Treffer – sechs davon gingen auf das Konto von Torschützenkönig Lennart Helm (Alemannia Pfalzdorf I) – bedeuteten in Summe 300 Euro für die Jugendkasse der Concordia. Im nächsten Jahr soll die Summe wieder ein wenig höher ausfallen, hofft Jürgen de Mür: „Mit acht Mannschaften wär’s natürlich auch schöner.“

Aufrufe: 016.1.2023, 13:00 Uhr
RP / Nils HendricksAutor