
Am Sonntag erwartet die Bezirksliga Staffel 1 ein echtes Highlight: Der drittplatzierte SSV Jan Wellem trifft im Topspiel auf Spitzenreiter Blau-Weiß Köln. Nur drei Punkte trennen beide Mannschaften – mit einem Sieg könnte Jan Wellem nach Punkten gleichziehen. Schon das Hinspiel sorgte für Furore, als der SSV mit 5:3 triumphierte. Für beide Teams steht viel auf dem Spiel: Blau-Weiß will die Tabellenführung verteidigen, Jan Wellem die eigene Heimstärke nutzen.
Am Sonntag kommt es in der Bezirksliga Staffel 1 zum mit Spannung erwarteten Spitzenspiel zwischen dem drittplatzierten SSV Jan Wellem und Tabellenführer SC Blau-Weiß Köln. Beide Teams trennen vor dem 18. Spieltag lediglich drei Punkte. Schon das Hinspiel sorgte für Aufsehen, als Jan Wellem mit 5:3 triumphierte.
SSV-Trainer Alexander Voigt erwartet erneut eine enge Partie: „Es wir ein umkämpftes Spiel mit zwei Mannschaften, die ihr Heil in der Offensive suchen. Blau-Weiß Köln steht nach so vielen Spieltagen nicht umsonst an der Tabellenspitze. Das haben sie sich wirklich verdient, weil sie einen guten Ball spielen.“
Auch wenn sein Team das Hinspiel für sich entscheiden konnte, warnt Voigt vor den Stärken des Gegners: „In der Hinrunde haben sie uns in den ersten zehn bis 15 Minuten wirklich das Leben sehr schwer gemacht und auch in den letzten 15 Minuten nochmal, wo das Spiel schon fast entschieden war. Die Mannschaften haben sich aber verändert und weiterentwickelt.“
Personell gibt es noch kleinere Fragezeichen: „Wir sind mit zwei, drei Angeschlagenen am Kämpfen, aber glaube, dass sie bis Sonntag fit werden.“ Unabhängig davon macht Voigt klar: „Wenn der Tabellenführer kommt, dann ist er der Favorit. Wir wollen uns aber auch mit Händen und Füßen wehren und etwas Zählbares mitnehmen.“
Blau-Weiß-Coach Heiko Dietz rechnet mit einer offenen Partie: „Ich denke, dass wir da am Sonntag auf einen Gegner treffen werden, der eine sehr erfahrene, spielstarke Truppe ist mit individuellen Spielern, die definitiv den Unterschied ausmachen können.“
Trotzdem blickt er optimistisch auf das Top-Duell: „Ich denke, dass wir gut vorbereitet sind, dass die Jungs hochmotiviert sind, ein gutes Spiel abzuliefern. Es wird ein 50-50-Spiel werden, in dem vielleicht Kleinigkeiten den Ausschlag geben, wer am Ende des Tages als Sieger vom Platz geht. Ich freue mich drauf, es wird definitiv ein Top-Spiel.“ Auswärts ist die Dietz-Elf noch ohne Niederlage – ebenso der SSV Jan Wellem auf heimischen Platz...
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Nach dem durchwachsenen Auftritt beim 1:1 gegen Ford Niehl will der FC Rheinsüd Köln in der Bezirksliga Mittelrhein Staffel 1 am Sonntag beim FC Hürth II eine Reaktion zeigen. Trainer Stefan Krämer zeigt sich vor dem Gastspiel beim Tabellenachten kämpferisch: „Wir waren nicht ganz glücklich mit dem Auftritt vergangener Woche gegen Niehl.“
Mit aktuell 31 Punkten (zehn Siege, ein Remis, sechs Niederlagen) liegt Rheinsüd auf Rang fünf. Die Hürther stehen mit 25 Zählern auf Platz acht. Bereits das Hinspiel verlief äußerst knapp: „Ich kann mich erinnern, dass es ein sehr enges Spiel war, was in der letzten Minute für uns entscheidend war. Definitiv hätte es in beide Richtungen ausgehen können.“
Nach dem Einzug ins Pokalviertelfinale unter der Woche fordert Krämer nun eine Steigerung: „Wir wollen uns auf uns konzentrieren, aus der stabilen Defensive mehr Torgefahr ausstrahlen und dann versuchen, aus Hürth etwas mitzunehmen. Dafür müssen wir aber den Zahn zulegen im Vergleich zur vergangenen Woche.“
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Am Sonntag erwartet der Pulheimer SC den Tabellen-Sechsten SV Bergfried Leverkusen-Steinbüchel – für beide Teams ein wegweisendes Spiel in der Bezirksliga 1. Die Ausgangslage vor der Partie könnte unterschiedlicher kaum sein.
„Bergfried ist ein Gegner, der als Aufsteiger einen guten Lauf hat und das sehr gut macht. Konstant punktet, immer wieder Woche für Woche“, lobt Pulheims Trainer Cünyet Karaca den Gegner, der aktuell 29 Punkte auf dem Konto hat. Doch trotz der klaren Rollenverteilung gibt sich Karaca kämpferisch: „Es ist keine Hinrunde mehr, es ist ein Rückspiel. Wir kennen Leverkusen jetzt. Wir wissen, was uns erwartet, was für Stärken sie haben. Aber wir brauchen Punkte. Jedes Spiel ist für uns wie ein Endspiel.“
Allerdings plagen Pulheim massive Personalsorgen. „Wir haben ein riesiges personelles Problem und enormes Pech. Jetzt hat sich auch unser Torwart am Wochenende einen Kreuzbandriss zugezogen – der vierte Kreuzbandriss innerhalb eines Jahres. Achillessehnenriss und weitere Verletzungen, viele Spieler werden weiter ausfallen.“ Trotzdem betont Karaca: „Wir dürfen nicht ins Jammern verfallen, wir dürfen keine Ausreden suchen. Wir müssen mit der Mannschaft, die mir zur Verfügung steht, die beste Leistung abrufen.“
Auf der anderen Seite möchte Bergfried-Trainer Hannes Diekamp den Aufwärtstrend fortsetzen: „Die Kadersituation entspannt sich ein wenig. Das heißt, dass wir mit mehr als 14 Spielern diesmal zur Auswärtsfahrt antreten können.“ Doch der Coach warnt vor dem Gegner: „Wir wissen, dass es eine ganz, ganz schwierige Aufgabe wird. Es war schon im Hinspiel deutlich knapper, als das Ergebnis es am Ende aussagt, weil wir erst sehr spät die Tore geschossen haben.“
Sein Erfolgsrezept: „Wir müssen die richtige Intensität, Struktur und Geduld mit auf den Platz bringen. Und dann können wir auch in Pulheim was mitnehmen. Wenn wir das nicht tun, dann stehen wir am Ende mit leeren Händen da.“
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Während Zündorf nach dem Höhenflug gegen Hohkeppel zuletzt gegen Rheindörfer patzte, will Weiden nach dem enttäuschenden Heimauftritt gegen Pulheim dringend wieder punkten.
Weidens Trainer Adrian Student fand nach dem Remis gegen Pulheim klare Worte: „Nach dem Auftritt am Sonntag hat das Team einiges gutzumachen. Bei uns sind es die Basics, die funktionieren müssen, damit wir ein gutes Spiel hinlegen. Da sind wir zu unkonstant, wir spielen mal gut, mal schlecht – das funktioniert auf Dauer nicht und so wird es dann auch nichts mit dem Klassenerhalt.“ Die Marschroute ist daher deutlich: "Wir müssen in Zündorf punkten – um jeden Preis! Das wissen die Spieler. Ich habe da auch vollstes Vertrauen in die Jungs, dass die da ein anderes Gesicht zeigen werden.“
Auf der anderen Seite warnt Zündorfs Co-Trainer Yanik Gilles davor, das Hinspiel (8:4 für Zündorf) als Maßstab zu nehmen: "Die Karten werden neu gemischt in der Rückrunde. Wenn man sich die letzten Ergebnisse von Weiden ansieht, die waren schon ordentlich – gegen Hürth und Pulheim jeweils unentschieden gespielt und auch schon zum Ende der Hinrunde gute Ergebnisse eingefahren. Ich glaube, dass das Spiel deutlich anspruchsvoller wird als noch in der Hinrunde.“
Gilles mahnt zur vollen Konzentration: „Am Ende ist es bei uns in der Liga jedes Wochenende fast dasselbe. Du musst 100 Prozent konzentriert sein, du musst an deine Grenzen gehen oder über deine Grenzen gehen, sonst wird es schwer zu gewinnen – egal, gegen wen man spielt.“ Insbesondere nach der Niederlage gegen Rheindörfer ist Wachsamkeit gefordert: „Man hat letzte Woche gesehen, in welche Richtung das auch gehen kann, wenn man ein paar Prozent weniger auf den Platz bringt oder seine Chancen nicht nutzt.“
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Am Sonntag empfängt der TV Hoffnungsthal mit dem Tabellenzweiten SV Eintracht Hohkeppel II einen Titelaspiranten. Hohkeppel II geht mit dem neuen Trainer Giuseppe Brunetto ins Duell und will von Top-Spiel bei Jan Wellem profitieren.
TVH-Coach Baran Dagdelen macht vor dem Duell klar, dass sich sein Team keineswegs verstecken wird: "Wenn man sieht, in der Truppe von Hohkeppel II für Einzelspieler auflaufen und dazu kommen immer fünf, sechs Spieler aus der Regionalliga-Mannschaft, das ist schon eine brutale Qualität für die Bezirksliga. Jetzt haben sie natürlich auch noch einen Trainer dazugeholt, der eine sehr gute Vita hat. Hohkeppel geht als klarer Favorit ins Spiel.“
Doch Respekt bedeutet für Dagdelen nicht Zurückhaltung: „Jeder weiß, dass mein Team vor keinem Gegner Angst hat. Mein Team geht immer auf den Platz, um zu alles zu geben und wir sind immer giftig.“
Die beiden zuletzt erlittenen Niederlagen haben den Ehrgeiz im Team keineswegs gebremst: „Wir können die beiden Niederlagen gut einordnen. Am Sonntag gegen Hohkeppel ist ein Heimspiel. Da wollen wir erst recht nichts herschenken, sondern einfach Vollgas geben. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir am Sonntag gewinnen werden.“
Ungeachtet der individuellen Klasse des Gegners setzt Dagdelen voll auf den eigenen Plan: „Wir müssen uns nicht mit dem Gegner beschäftigen, wir müssen uns mit uns selbst auseinandersetzen. Meine Spieler wissen ganz genau, was sie tun müssen. Wir wollen unser Spiel durchziehen und uns so wenig wie möglich an den Gegner anpassen.“
Abschließend betont der Hoffnungsthaler Coach nochmals die Marschroute: „Wir spielen Fußball, um immer als Gewinner vom Platz zu gehen. Dass das nicht immer klappt, ist eine andere Sache. Aber das ist unser Mindset. Wir wollen jedes Spiel gewinnen, egal gegen wen.“ Vermutlich könnte der 28-jährige Übungsleiter aber auch mit einer Punkteteilung wie im Hinspiel leben.
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Im Kellerduell des Spieltags stehen sich der TuS Lindlar und der SV Altenberg gegenüber. Die Ausgangslage ist klar: Der TuS Lindlar steht mit neun Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz, der SV Altenberg rangiert mit 13 Zählern direkt davor auf Rang 14. Das Hinspiel entschied Altenberg deutlich mit 5:0 für sich. Für beide Teams geht es um nichts weniger als wichtige Punkte im Abstiegskampf.
TuS-Trainer Arlind Oseku bringt es auf den Punkt: „Man muss kein Fußballexperte sein, um die Bedeutung dieser Partie zu verstehen. Neben dem Topspiel Erster gegen Dritter gibt es am Sonntag eine Begegnung, die mindestens genauso spannend sein wird: Vorletzter gegen Drittletzter!“
Für seine Mannschaft sei die Marschrichtung klar: „Für uns ist es auf alle Fälle ein Sechs-Punkte-Spiel, das wir zuhause gewinnen wollen.“ Dass der Gegner zuletzt ein deutliches 0:7 gegen Schönenbach kassierte, anschließend aber beim 1:2 gegen Tabellenführer Blau-Weiß Köln eine gute Leistung zeigte, sieht Oseku positiv: „So können wir sichergehen, dass unsere Spieler den Gegner keineswegs unterschätzen werden.“
Worauf es seiner Meinung nach ankommen wird? „Es wird vermutlich mehr auf die richtige Einstellung als auf die richtige Taktik ankommen. Und natürlich in welcher Tagesform sich die Spieler präsentieren.“
Mut und Leidenschaft will Oseku aus dem letzten Spiel gegen Schönenbach mitnehmen, auch wenn die Partie knapp verloren ging. „Wir wollen zuhause ein klares Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt setzen. Außerdem haben wir im Hinspiel einen rabenschwarzen Tag erwischt und werden uns dafür revanchieren.“
Personell muss der TuS auf Simon Kahm, Fabio Römer, David Förster und Marco von Putkammer verzichten. Fraglich sind zudem Monty Devern, Luca Jansen und Tim Lamers, die individuell trainieren. Dennoch geht Oseku mit Zuversicht ins wichtige Duell.
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Der SV Schönenbach möchte seine Erfolgsserie in der Bezirksliga am Sonntag ausbauen. Nach zwei souveränen Siegen gegen Altenberg (7:0) und Lindlar (3:1) tritt die Mannschaft von Trainer Taner Durdu beim CfB Ford Köln-Niehl an. Schönenbach rangiert mit 34 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz und hat sich als zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga etabliert.
Die Gastgeber aus Niehl hingegen stecken weiter im Tabellenmittelfeld fest. Mit 17 Punkten (vier Siege, fünf Remis, acht Niederlagen) belegt das Team von Trainer Dogan Oymak Rang elf. Nach der 2:4-Niederlage gegen Bergfried Leverkusen gelang zuletzt ein Achtungserfolg: Gegen den FC Rheinsüd Köln erkämpfte sich Ford Niehl ein 1:1-Unentschieden.
Das Hinspiel entschied Schönenbach deutlich mit 5:2 für sich. Auch diesmal geht der SVS als Favorit in die Partie – doch die Gastgeber wollen vor heimischer Kulisse dagegenhalten und wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg sammeln. Ob Schönenbach den nächsten Auswärtscoup landen kann, bleibt abzuwarten. Fest steht: Für beide Teams zählt jeder Punkt, die Ausgangslagen könnten kaum unterschiedlicher sein.
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Der SC Schwarz-Weiß Köln wartet weiterhin auf den ersehnten Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Mit lediglich acht Punkten (ein Sieg, fünf Remis, elf Niederlagen) ziert das Team von Trainer Frank Vones das Tabellenende. Auch der Start ins neue Jahr verlief alles andere als vielversprechend: Zwei deutliche Niederlagen gegen Jan Wellem (2:7) und Hohkeppel II (3:8) sorgten für Ernüchterung.
Am Sonntag empfängt Schwarz-Weiß den Tabellenzehnten SpVg Rheindörfer, der mit 20 Punkten deutlich entspannter ins Spiel geht. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Tillmann zeigte zuletzt eine starke Reaktion: Nach der knappen 1:2-Niederlage gegen Pulheim gelang in der Vorwoche ein 2:1-Erfolg über Germania Zündorf.
Das Hinspiel zwischen beiden Teams endete spektakulär 3:3 – ein Ergebnis, das Schwarz-Weiß Mut machen könnte. Doch dafür muss die Defensive stabilisiert werden, denn 64 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache. Rheindörfer hingegen will den Schwung aus dem letzten Sieg nutzen und den Abstand zu den Abstiegsrängen weiter vergrößern. Für Schwarz-Weiß ist es ein weiteres Schlüsselspiel im Kampf um den Klassenerhalt.