
Der SSV Vorsfelde II liefert beim MTV Isenbüttel eine Machtdemonstration ab und gewinnt deutlich mit 6:0. Eine starke Spielkontrolle, konsequente Chancenverwertung und nachlassende Gegenwehr der Gastgeber entscheiden die Partie frühzeitig.
Es war eine einseitige Angelegenheit und eine, die Trainer Patrick Klein nach Abpfiff entsprechend klar einordnete: „Ich denke, am Ende geht das Ergebnis auch völlig in Ordnung.“
Der SSV Vorsfelde II zeigte sich beim Tabellennachbarn MTV Isenbüttel von Beginn an hellwach. „Ich glaube, wir waren einfach gut vorbereitet, wussten, was uns erwartet“, erklärte Patrick Klein.
Die Anfangsphase gehörte dennoch zunächst den Gastgebern, zumindest in Sachen Intensität. „Isenbüttel hat versucht, in den ersten Minuten mit ihrer Zweikampfpräsenz zu glänzen“, so Patrick Klein, der ergänzte: „Sie sind da echt aggressiv in die Zweikämpfe gegangen, die teilweise auch schon grenzwertig waren.“
Doch Vorsfelde ließ sich davon nicht beeindrucken, im Gegenteil. Die Gäste nutzten die offensive Ausrichtung der Isenbütteler eiskalt aus. „Deren Defensivkette stand dadurch relativ hoch, was uns Raum zum Spielen erbracht hat“, analysierte Patrick Klein. Die Folge: das frühe 1:0 durch Asil Haider Ismail in der 7. Minute.
Vorsfelde blieb spielbestimmend, kontrollierte Ball und Gegner. Nach einer Ecke erhöhte Tim Kneisel auf 2:0 (26.). Kurz vor der Pause hätte das Ergebnis sogar noch deutlicher ausfallen können: „Wir hatten sogar noch die Torchance zum 3:0, da war nur der Pfosten im Weg“, berichtete Patrick Klein.
Von Isenbüttel kam offensiv wenig. „Eigentlich nur gefährlich durch Standards. Wenn man gefährlich sagen kann“, sagte Patrick Klein und präzisierte: „Zwei Freistöße, die beide übers Tor gingen oder am Tor vorbei, und zwei Ecken, die wir klären konnten.“
So ging es folgerichtig mit einer verdienten Führung in die Halbzeit. Die Marschroute für Durchgang zwei war klar: „Ich habe zu den Jungs nur gesagt, sie sollen einfach so weiterspielen. Gesagt, getan.“
Und genau das taten die Gäste. Vorsfelde dominierte weiter das Geschehen, ließ Ball und Gegner laufen. Mit dem 3:0 durch erneut Asil Haider Ismail (53.) war die Partie entschieden. „Damit haben wir Isenbüttel, glaube ich, so ein bisschen den Zahn gezogen“, sagte Patrick Klein.
Was folgte, war ein Spiel auf ein Tor. „Danach kam dann nicht mehr so viel Gegenwehr. Isenbüttel ist eigentlich nur noch dem Ball hinterhergelaufen“, beschrieb Patrick Klein die einseitige zweite Hälfte.
Innerhalb weniger Minuten erhöhten Cedric Schröder (69.), Leon Wiese (70.) und erneut Cedric Schröder (85.) auf 6:0. Vorsfelde nutzte seine Möglichkeiten konsequent und spielte die Partie souverän zu Ende.
Die Gastgeber hingegen fanden zu keinem Zeitpunkt mehr ins Spiel zurück. „Die haben sich nach dem dritten oder vierten Tor eigentlich mehr oder weniger aufgegeben“, stellte Patrick Klein fest.
So stand am Ende ein auch in dieser Höhe verdienter Auswärtssieg, der die Ambitionen des Tabellenzweiten unterstreicht. Oder, wie es Patrick Klein zusammenfasste: „Völlig verdienter Sieg in Isenbüttel, womit wir sehr, sehr zufrieden sind.“
Der MTV Isenbüttel steht bereits am Samstag, 4. April, im Heimspiel gegen den FC Brome 1919 wieder auf dem Feld. Der SSV Vorsfelde II reist am Montag, 6. April, zum TSV Ehmen, mit der Chance, den Druck auf Tabellenführer TSV Hillerse weiter hochzuhalten.