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Voba-Cup: Der erste Viertelfinalist steht schon fest

Bezirksligist muss sich am Bergsteg lange in Geduld üben, gewinnt aber in der Schlussphase mit 2:0 beim SV Walbeck. Das passierte im Parallelspiel zwischen dem SC Auwel-Holt und dem TSV Wachtendonk-Wankum.

von Volker Himmelberg · 16.07.2025, 19:30 Uhr · 0 Leser
Pfalzdorf hat sich durchgesetzt.
Pfalzdorf hat sich durchgesetzt. – Foto: Pascal Derks

Bezirksligist Alemannia Pfalzdorf kann bereits für das Viertelfinale um den Voba-Cup planen. Das Team, das mit einem 10:2 beim SC Auwel-Holt gestartet war, musste am Dienstagabend aber ein hartes Stück Arbeit verrichten, ehe der 2:0 (0:0)-Erfolg beim A-Ligisten SV Walbeck perfekt war.

„Der Gegner stand in der Defensive sehr sicher und hat uns das Leben schwer gemacht. In der ersten Halbzeit gab es für uns praktisch kein Durchkommen“, sagte Gilbert Wehmen, Teammanager der Alemannia. Nach der Pause erhöhte der Favorit noch einmal den Druck. Der erlösende Führungstreffer ging in der 61. Minute auf das Konto eines Pfalzdorfer Abwehrspielers. Der aufgerückte Tom Voß war nach einer Ecke per Kopf zur Stelle. Luca Stratemann (79.) sorgte mit einem platzierten Schuss für die Entscheidung.

TSV WaWa bereits ausgeschieden

Zum Abschluss der Vorrunde trifft die Alemannia am kommenden Mittwoch ab 20 Uhr im heimischen Stadion auf den A-Ligisten TSV Wachtendonk-Wankum, der schon ausgeschieden ist. Denn der Bezirksliga-Absteiger leistete sich im Parallelspiel der Gruppe 3 eine überraschende 0:1 (0:0)-Niederlage beim B-Ligisten SC Blau-Weiß Auwel-Holt. „Man hat wie schon beim 0:2 gegen den SV Walbeck sehen können, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Holt stand sehr kompakt und hat auf unsere Fehler im Aufbauspiel gelauert. Wir hatten zwar speziell in der ersten Hälfte die eine oder andere Chance, aber die Abschlussschwäche bleibt ein Thema“, so TSV-Coach Sebastian Tissen.

Der entscheidende Treffer fiel nach einer Stunde, als Lukas Rattmann einen über die linke Seite vorgetragenen Konter zum 1:0 für den Gastgeber abschloss. „Das Team hat sehr diszipliniert gespielt und unter dem Strich auch verdient gewonnen. Ein Erfolgserlebnis ist immer gut für das Selbstvertrauen, das gilt auch in der Vorbereitung“, so der Holter Co-Trainer Patrick Heyer.

Am dritten Spieltag trifft der SC Auwel-Holt am kommenden Mittwoch, 20 Uhr, auf den SV Walbeck. Der Sieger darf auf den Einzug ins Viertelfinale hoffen. Die beiden besten Gruppenzweiten der drei Vierer-Gruppen mischen weiter im Voba-Cup mit.