2025-12-03T05:51:34.672Z

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Trotz Überzahl kommt der VfR nicht über ein unentschieden hinaus.
Trotz Überzahl kommt der VfR nicht über ein unentschieden hinaus. – Foto: Dominik Claus (Archiv)

VL: VfR-Torhüter verhindert Totalschaden

Groß-Gerau kann Überlegenheit und Überzahl nicht nutzen. Die Walldorfer U23 dreht in der Verbandsliga spät auf.

GROSS-GERAU. Dass Verbandsligist VfR Groß-Gerau nicht über ein Unentschieden hinauskam, hatte er sich selbst zuzuschreiben. Der SV Rot-Weiß Walldorf II punktete dreifach.

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Lange gestattete der VfR seinem Gegner keinerlei Torgefahr. Und in der Offensive war die Mannschaft um Trainer Gaetano Bauso so überlegen, dass sie mehr daraus hätte machen müssen als eine 2:0-Pausenführung. Obendrein spielte der Kreispokalsieger ab der 36. Minute in Überzahl, da der Neu-Isenburger Shayan Matthes wegen einer „Notbremse“ die Rote Karte bekommen hatte. Auf die beiden Tore von Ilias Benazza hätten die Grün-Weißen mindestens ein 3:0 setzen müssen. Doch Maximilian Köhler versuchte vergeblich, dem Torhüter den Ball durch die Beine zu schießen.

Und dann reichte den Neu-Isenburgern ein weiter Pass nach vorn, und Ahmed Ben Bachir Diack schaffte den Anschlusstreffer (56.). In der Nachspielzeit ermöglichte der VfR den Gästen mit einem unnötigen Foul einen Freistoß, den Chakib Neteoui Flores prompt zum 2:2 verwertete. Den Totalschaden verhinderte VfR-Torhüter Marcel Czirbus, als er eine weitere Neu-Isenburger Großchance vereitelte.

Tore: 1:0, 2:0 Benazza (14., 39.), 2:1 Ben Bachir Diack (56.), 2:2 Neteoui Flores (90+2.). Schiedsrichter: Ritter (Münchweiler an der Alsenz). Zuschauer: 100. Rote Karte: Matthes (Neu-Isenburg/36.).

Die Walldorfer U23 bekam es mit einem Gegner zu tun, der sich mit enormem Kampfgeist gegen den drohenden Abstieg stemmte. Die Rot-Weißen machten anfangs den Fehler, allein mit spielerischen Mitteln zum Erfolg kommen zu wollen. „Dafür wurden wir auch bestraft“, so Interimstrainer Serdar Parlak mit Blick auf das Ausgleichstor von Mohammad Zarif Arefi (22.). Jener Arefi war zuvor ungewollter Vorbereiter des Walldorfer Führungstreffers, da er Kays Iraqi den Ball vor die Füße spielte. Nach der Pause „haben wir ein anderes Gesicht gezeigt“, sagt Parlak. Die Rot-Weißen nahmen fortan den Kampf an. Und in der 55. Minute machte El Idrissi seinen Fehler wett, indem er den Ball aus 18 Metern unter die Latte wuchtete.

Tore: 0:1 Iraqi (9.), 1:1 Arefi (22.), 1:2 El Idrissi (55.). Schiedsrichter: Walter (Wiesbaden). Zuschauer: 80.



Aufrufe: 04.5.2025, 20:30 Uhr
Dirk WinterAutor