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VL: SG will in Walldorf gewinnen

Arheilger hoffen bei Hinrunden-Finale auf Sieg +++ Rot-Weiß will in Spur finden, die SG auch punkten

von Oliver Strerath · 07.11.2025, 08:00 Uhr · 0 Leser
Zusammenhalt: Die SG Langstadt/Babenhausen hofft am letzten Hinrunden-Spieltag der Fußball-Verbandsliga Süd auf ein Erfolgserlebnis. 	Foto: Peter Henrich
Zusammenhalt: Die SG Langstadt/Babenhausen hofft am letzten Hinrunden-Spieltag der Fußball-Verbandsliga Süd auf ein Erfolgserlebnis. Foto: Peter Henrich

Darmstadt. Beim Hinrunden-Ende der Verbandsliga soll sich für RW Darmstadt, den FCA Darmstadt und die SG Langstadt/Babenhausen mit Blick auf das Abschneiden deutlich etwas ändern. Nachdem das Trio am vergangenen Spieltag leer ausgegangen war, sind diesmal jeweils Siege als Ziel ausgegeben.

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Vor dem vergangenen Spieltag waren Zuversicht und Hoffnung beim noch ein Stückchen größer, gegen Kalbach endlich den ersten Saisonsieg zu holen. Doch dann bezwang der FCK den Titelkandidaten aus Bad Homburg mit 4:1, was die Arheilger ein bisschen ins Grübeln brachte. Dennoch, für das Schlusslicht ist der Tabellenfünfzehnte aus Kalbach, der sechs Punkte mehr hat als die Darmstädter (2), ein Gegner auf Augenhöhe – und da ist ein Dreier eigentlich Pflicht.

„Beim Blick auf die Tabelle wird klar, was das Spiel bedeutet. Entweder wir schaffen es, den Dreier zu holen und Anschluss zu halten. Oder wir verlieren, und es wird noch schwieriger für uns“, sagt FCA-Trainer Luca Bergemann. Sein Team soll sich endlich mal belohnen. „Dafür müssen wir Willen und Kampfgeist zeigen“, so der Coach weiter: „Schließlich wollen wir die Hinrunde nicht ohne Dreier beenden.“

Den Negativlauf mit einem Sieg beenden – das ist das Ziel der Rot-Weißen im Spiel gegen den Tabellennachbarn. Denn aus den vergangenen fünf Spielen holten die Darmstädter keinen Erfolg und nur drei Zähler, stehen auf Rang vier dennoch weiter in der Spitzengruppe und direkt hinter dem OFC (Dritter mit einem Punkt mehr). Mit einem Sieg würden die Rot-Weißen (27 Punkte) die Kickers in der Tabelle auch wieder hinter sich lassen und die Hinrunde auf Rang drei beenden – ein gutes Ergebnis für das Team aus der Heimstättensiedlung, das die Tabelle zeitweise angeführt hatte.

„Vielleicht ist es mal ganz gut, in der Jägerrolle zu sein und nicht der Gejagte“, sagt RW-Trainer Dominik Lohrer zur Rollenverteilung. Bisher war seine Mannschaft stets der Favorit. Nun sieht es mal anders aus. Die frühe Anstoßzeit sei zudem ungewohnt und eine Umstellung, mit der Frühschicht müssen aber auch die Kickers klar kommen. Jedenfalls machen die Offenbacher „einen Super-Job“, so Lohrer, der anfügt: „Das müssen wir am Sonntag auch machen – schließlich wollen wir wieder in die Spur finden.“

Für Max Martin ist es eine besondere Partie. Der Trainer hatte Walldorf bis in die Hessenliga geführt, nun kehrt er mit seinem neuen Team an seine alte Wirkungsstätte zurück. Das Saisonziel ist diesmal bescheidener: Der Klassenerhalt soll es werden für Langstadt. Was schwierig genug wird.

„Wir schauen nur auf uns, denn wir müssen Punkte sammeln. Bevor wir nicht eine Serie hinlegen, brauchen wir nicht nach der Konkurrenz gucken“, sagt Toni Coppolecchia. Für den SG-Sportdirektor wäre es daher die perfekte Rückkehr für seinen Trainer (Coppolecchia über Martin: „Er investiert so viel“), wenn die Langstädter in Walldorf ihre Serie starten würden. Natürlich hat er Respekt vor den Rot-Weißen, die „viel Potenzial haben“. Aber der Sportdirektor macht auch deutlich, „dass ein Punkt eigentlich zu wenig ist – wir wollen gewinnen.“