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VL: Rot-Weiß strebt in die richtige Richtung

Darmstädter im Verfolgerduell der Verbandsliga +++ FCA will den Rückenwind gegen Dortelweil nutzen

von Oliver Strerath · 14.11.2025, 10:00 Uhr · 0 Leser
Gibt die Richtung vor: Trainer Dominik Lohrer strebt mit RW Darmstadt in der Fußball-Verbandsliga Süd zurück in die Erfolgsspur. (Archivfoto)	Foto: Thomas Zöller
Gibt die Richtung vor: Trainer Dominik Lohrer strebt mit RW Darmstadt in der Fußball-Verbandsliga Süd zurück in die Erfolgsspur. (Archivfoto) Foto: Thomas Zöller

Darmstadt. Knifflige Aufgaben zum Start der Rückrunde in der Verbandsliga Süd: Während der FCA Darmstadt den Schub vom ersten Saisonsieg nutzen will, sind Lokalrivale RW Darmstadt und Abstiegskandidat SG Langstadt/Babenhausen bei Spitzenteams gefordert.

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Die Arheilger gehen mit Rückenwind in die Partie – zumal sie sich auch gerne an den ersten Vergleich mit Dortelweil erinnern. Im Hinspiel (1:1) hatte der FCA seinen ersten Punkt überhaupt geholt in dieser Saison. Am vergangenen Samstag sprang dann gegen Kalbach (3:1) der erste Sieg der Spielzeit heraus. Was folgte, war eine intensive Trainingswoche, stets mit einem guten Gefühl. Denn die Arheilger wollen nicht lockerlassen. Dürfen sie auch nicht, schließlich sind sie noch immer Letzter.

„Wir wissen aber auch, dass da ein schwieriger Gegner auf uns zukommt, der sicherlich etwas gut machen will“, sagt FCA-Trainer Luca Bergemann. Sein Team müsse daher alles reinlegen, mit viel Leidenschaft spielen und die Chancen nutzen, die sich bieten. „Ziel ist es, ein enges Spiel zu haben, in dem wir es letztlich besser machen wollen als im Hinspiel“, so Bergemann. Heißt, der nächste Dreier soll her.

Noch vor wenigen Wochen hätte der Vergleich das Prädikat Spitzenspiel bekommen. Nun ist es „nur noch“ ein Verfolgerduell, nachdem sowohl Bad Homburg (vier Niederlagen in Folge/Rang sieben) und die Rot-Weißen (3/Sechster, beide 27 Punkte) durch Negativserien etwas zurückgefallen sind.

„Die Liga ist in dieser Saison so stark und ausgeglichen, da kann es schnell rauf oder runter gehen. Das haben wir ja zuletzt selbst erfahren“, sagt Dominik Lohrer. Und der Trainer der Darmstädter ergänzt: „Jetzt gilt es, alles dafür zu tun, dass es wieder in die andere Richtung geht.“ Also wieder nach oben. Der Coach ist davon überzeugt, dass sein Team noch immer diese Leidenschaft hat, das Leistungsvermögen sowieso, um beim direkten Konkurrenten punkten zu können. Schließlich stellen die Rot-Weißen noch immer die beste Abwehr (20 Gegentreffer, gemeinsam mit Kickers Offenbach II) sowie den besten Angriff (wie Bad Homburg 43 Tore) der Liga. „Wir müssen an unsere Stärke glauben“, fordert Lohrer daher: „Und das Glück wieder auf unsere Seite ziehen.“ Gelingt dies, geht es für die Rot-Weißen wieder in die richtige Richtung.

SG Langstadt/Babenhausen ist klarer Außenseiter

Die Rollen zum Auftakt der Rückrunde sind klar verteilt. Hier das Spitzenteam aus Offenbach (31 Punkte), da der Abstiegskandidat aus Langstadt (6), der klarer Außenseiter ist. „Für uns hängen die Trauben beim OFC sehr, sehr hoch. Das ist fußballerisch sicherlich eine der besten Mannschaften der Liga“, zeigt SG-Sportdirektor Toni Coppolecchia großen Respekt vor den Talenten der Kickers.

Dieser Respekt stammt auch noch aus dem Hinspiel, das der Aufsteiger mit 1:5 verloren hatte. „Offenbach war klar überlegen, wir damals chancenlos“, erinnert sich Coppolecchia an den ersten Vergleich. Das soll den Langstädtern aber kein zweites Mal passieren. „Wir gehen mit der Einstellung an die Sache ran, dass wir es diesmal besser machen“, so der Sportdirektor: „Wenn ein Punkt herausspringt, wäre das toll.“