2026-03-25T14:09:28.761Z

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VL: Rot-Weiß braucht richtige Mischung

RW Darmstadt strebt den dritten Sieg in Folge und die Rückkehr an die Spitze an +++ Der FCA Darmstadt und die SG Langstadt/Babenhausen müssen im Abstiegskampf punkten

von Oliver Strerath · Heute, 16:00 Uhr · 0 Leser
Auf Ballhöhe: RW Darmstadt (Mitte Finn Malte Hellwig) kam in der Verbandsliga zuletzt in einer turbulenten Partie zu einem 5:4-Erfolg gegen den SC Dortelweil. Am Sonntag wollen die Darmstädter gegen Seligenstadt nachlegen, während Dortelweil diesmal bei der SG Langstadt/Babenhausen spielt. 	Foto: Peter Henrich
Auf Ballhöhe: RW Darmstadt (Mitte Finn Malte Hellwig) kam in der Verbandsliga zuletzt in einer turbulenten Partie zu einem 5:4-Erfolg gegen den SC Dortelweil. Am Sonntag wollen die Darmstädter gegen Seligenstadt nachlegen, während Dortelweil diesmal bei der SG Langstadt/Babenhausen spielt. Foto: Peter Henrich

Darmstadt. Der dritte Sieg in Folge soll her: RW Darmstadt strebt mit einem Erfolg gegen Seligenstadt zurück in die Spitzengruppe der Verbandsliga Süd. Bei Schlusslicht FCA Darmstadt und dem Vorletzten SG Langstadt/Babenhausen gibt es ohnehin keine Diskussionen, um das Ziel für das Wochenende: Beide Teams brauchen im Kampf um den Klassenerhalt einen Sieg.

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Luca Bergemann überlegt derzeit hin und her, macht sich Gedanken, wie er gegen Walldorf spielen lassen wird. „Wir müssen Walldorfs Schwächen ausnutzen, unsere Spielweise anpassen – auch während der Partie“, sagt der FCA-Trainer. Aber egal wie, die Arheilger den Vergleich mit den Rot-Weißen angehen, das Resultat muss stets dasselbe sein: Der FCA muss gewinnen, damit das Schlusslicht sich im Kampf um den Klassenerhalt seine Minimalchance erhält.

Entgegenkommen könnte den Arheilgern, dass bei den Gästen eine gewisse Unruhe herrschen mag. Schließlich ist Trainer Marco Eckert am vergangenen Wochenende nach dem 1:1 der Walldorfer, die noch Zähler für den Klassenerhalt brauchen, gegen Bad Homburg zurückgetreten. Nach dem schwachen Spiel zuletzt in Groß-Gerau (0:4) ist der FCA aber gut beraten, sich auf sich selbst zu konzentrieren. Das weiß auch Bergemann, der daher sagt: „Wir müssen den richtigen Mix finden.“

Erfolge verbessern die Stimmung bei RW Darmstadt

Ein Sieg – und die Rot-Weißen (38 Punkte) wären bis auf einen Zähler an den aktuellen Tabellendritten aus Seligenstadt (42) herangerückt, also wieder oben dabei. „Das ist der Wunschgedanke“, sagt RW-Trainer Dominik Lohrer. Der Wunsch soll sich natürlich erfüllen, es wäre der dritte Sieg in der Liga in Folge für die Rot-Weißen. „Durch die Erfolge haben wir eine bessere Stimmung, neue Lockerheit und neues Selbstvertrauen gewonnen“, so der Coach weiter. All dies soll helfen, den nächsten Dreier zu landen. Allerdings gab es auch Ansatzpunkte, um das Spiel seines Teams zu verbessern.

Denn beim 5:4 gegen Dortelweil zuletzt lief es zwar in der Offensive rund, in der Defensive ging es dagegen zu rund. „Da müssen wir einiges verbessern und die richtige Mischung finden“, sagt Lohrer. Diese, gepaart mit dem neuen Selbstbewusstsein, sollte den Wunsch der Rot-Weißen in Erfüllung gehen lassen können.

Klare Vorgabe für die SG Langstadt/Babenhausen

Die Vorgabe für beide Teams ist dieselbe – sie müssen gewinnen. Die Gastgeber, die am Rande der Abstiegszone stehen, um sich vom Keller abzusetzen. Die Gäste, die mit 13 Punkten Vorletzter sind, um sich die Hoffnung auf den Klassenerhalt zu erhalten. „Wir brauchen die Punkte, um dranzubleiben“, sagt Toni Coppolecchia. Der SG-Sportdirektor macht dabei seine eigene Rechnung auf. „Die nächsten drei Spiele werden entscheiden, ob wir nach oben schauen dürfen. Wir brauchen aus diesen Spielen mindestens sechs Zähler.“

Beim Blick auf die Tabelle erscheint die Partie in Dortelweil dabei die einfachste zu sein. Denn es folgen die Spiele gegen Bad Homburg und RW Darmstadt, die deutlich besser positioniert sind. In ihrer brenzligen Lage muss die SG aber eigentlich gegen jeden Gegner punkten. Dabei muss Langstadt aber vorerst auf den verletzten Adrian Postall verzichten, der mit acht Treffern bester Torschütze des Vorletzten ist. An der Vorgabe ändert dies aber natürlich nichts.