
Main-Taunus. Der FC Germania Okriftel hat am neunten Spieltag der Verbandsliga seinen ersten Sieg eingefahren. Mit einem überzeugenden 3:0-Erfolg über den VfR Limburg gelang dem Team endlich der lang ersehnte Befreiungsschlag.
Okriftel fokussierte sich von Beginn an wieder auf eine stabile Defensivarbeit und wollte wie schon in den vergangenen Spielen über schnelle Konter Nadelstiche setzen. Deshalb war zunächst der VfR Limburg am Drücker und ließ in der Anfangsphase gleich mehrere Chancen zur Führung ungenutzt.
Im Verlauf der ersten Halbzeit fand Okriftel jedoch immer besser ins Spiel. Gegen Ende der ersten 45 Minuten wurden die Gastgeber auch offensiv aktiver und erspielten sich mehrere Großchancen, die allerdings nicht genutzt werden konnten. „Man hat kurz vor der Pause gesehen, dass etwas möglich ist“, sagte Mevlüt Yavuz, sportlicher Leiter des FC Germania Okriftel.
"Fast vergessen, wie sich gewinnen anfühlt"
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der FCO dann noch stärker. Aus einer kompakten Defensive übernahmen die Gastgeber zunehmend das Kommando und nutzten ihre Gelegenheiten konsequent. Hüseyin Yalcin brachte Okriftel in der 64. Minute mit 1:0 in Führung. In der Schlussphase sorgte Luftrim Kodraliu mit einem Doppelpack (77. und 89.) für die Entscheidung.
„Wir hatten heute eine gute defensive Struktur mit einer klaren Ordnung. Das hat hinten ganz wenig anbrennen lassen“, lobte Yavuz die Mannschaft. „Dieser Sieg war ganz wichtig für die Köpfe, die Jungs hatten ja schon fast vergessen, wie sich gewinnen anfühlt.“
Bereits am Donnerstag (20:00 Uhr) wartet im Kreispokal die nächste Partie, wenn die Germania Okrfitel beim Kreisoberligisten Germania Weilbach antritt. Am Sonntag (14:30 Uhr) folgt dann das Verbandsliga-Derby beim aktuellen Tabellenführer TuS Hornau, ein echter Härtetest für den Aufwärtstrend der Okrifteler.