
Waldalgesheim / Bad Kreuznach. Am Montagabend (19:30 Uhr) treffen der SV Alemannia Waldalgesheim und die SG Eintracht 02 Bad Kreuznach in der Langinvest-Arena aufeinander. Das Hinspiel endete Ende August torlos, das letzte Aufeinandertreffen in Waldalgesheim mit 6:0 für die Grün-Weißen. Beide Teams starteten mit Nachholpartie-Niederlagen ungünstig in das Fußballjahr 2026. Wer hat nun im Derby das bessere Ende für sich?
Das Grundproblem der Alemannia vom vergangenen Mittwoch bei der 0:1-Niederlage gegen die TuS Marienborn besteht im Derby gegen Eintracht Bad Kreuznach am Montagabend nicht. Goalgetter Mahdi Mehnatgir ist wieder mit von der Partie, hat seine Sperre abgesessen. Auch sonst sieht Trainer Elvir Melunovic keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Sicherlich ist die Mannschaft enttäuscht, wollte unbedingt gewinnen. Die Leistung hat gestimmt, wir konnten sie nur leider nicht in Punkte umwandeln“, so der 54-Jährige. Im Sturmzentrum hatte einfach die Durchschlagskraft gefehlt.
Ausfallen wird „JP“ Houngbedji nach seiner Blinddarm-Operation. Wieder als Option auf der Bank dabei ist Bertin Gelenbevi. Der 25-jährige Mittelfeldakteur, der von Januar 2020 bis Dezember 2022 das Eintracht-Trikot trug, verpasste fast das komplette Spieljahr 2025 aufgrund einer Knieverletzung und wartet jetzt auf sein Comeback.
Auch wenn der Rückstand auf den Relegationsplatz durch die jüngste Niederlage gewachsen ist, fürchtet Melunovic kein Nachlassen der Konzentration. „Es ist noch alles drin“, sagt er und bleibt positiv. Wichtig sei, jedes Spiel neu anzunehmen.
Gegen das Verbandsliga-Topteam Waldalgesheim brauche es unbedingt die richtige Mischung, sagt Thorsten Effgen. Der Eintracht-Trainer erinnert sich dabei auch an das 0:0 im Hinspiel. „Diese defensive Stabilität brauchen wir wieder.“ Dazu in der Offensive die Flexibilität aus dem 6:4 gegen die SG Hüffelsheim. „Das sind die beiden Dinge, die wir im Idealfall vereinen wollen am Montagabend. Damit ist auch alles gesagt.“ Außer vielleicht, dass man sich auf keinen Fall an der zweiten Halbzeit vom jüngsten 2:6 in Hohenecken orientieren will.
Personell sieht man sich kurz vor Frühlingsanfang nicht auf Rosen gebettet. Maik Strunk und Tobias Kreuznacht (Knie) fehlen verletzt. Yannik Wex liegt mit Grippe flach. Das sind die sicheren Ausfälle, zu denen sich Ilker Yüksel (muskuläre Probleme) mit einer hohen Wahrscheinlichkeit gesellt. „Das kann schwierig werden, denn dazu kommen ein, zwei Spieler, die nach überstandener Krankheit noch regenerieren müssten. Und ja, da müssen wir ein Stück weit auch vernünftig sein.“ Die endgültige Aufstellung werde sich dann sehr kurzfristig entscheiden.