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VL: Klare Ansagen bei FCA und Rot-Weiß

Darmstädter Verbandsligisten geben deutlich die Richtung vor +++ Langstadt hofft auf Überraschung

von Oliver Strerath · 20.11.2025, 20:00 Uhr · 0 Leser
Zusammenhalt: RW Darmstadt will in der Fußball-Verbandsliga gegen die SG Bornheim nachlegen.	Foto: Peter Henrich
Zusammenhalt: RW Darmstadt will in der Fußball-Verbandsliga gegen die SG Bornheim nachlegen. Foto: Peter Henrich

Darmstadt. Sie wollen gewinnen, sie müssen gewinnen – mit diesen Vorgaben gehen RW Darmstadt und der FCA Darmstadt in den Spieltag der Verbandsliga Süd. Bei der SG Langstadt/Babenhausen herrscht Vorsicht – und die Hoffnung auf eine Überraschung.

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Die Langstädter waren mit viel Euphorie in die Saison gegangen, der Aufsteiger hatte sich so viel vorgenommen. Doch die Realität sieht anders aus für die SG, die derzeit als Vorletzter mit nur sechs Punkten massiv vom Abstieg bedroht ist und immer wieder herbe Dämpfer einstecken muss. Wie etwa beim 0:3 im Hinspiel, wie sich Toni Coppolecchia erinnert.

„Nach dem Sieg gegen den FCA Darmstadt sind wir damals mit Elan in die Partie gegen Ober-Roden gegangen, wurden aber schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt“, sagt der Sportdirektor der Langstädter. Die Germania, so Coppolecchia, habe große Qualität und einen großen Kader. Da könne der Aufsteiger nicht mithalten. Doch die SG muss punkten, auch mal überraschend, um den Klassenerhalt nicht aus den Augen zu verlieren. „Dafür müssen wir 100 Prozent bringen – sonst wird es schwer wie immer. Wir müssen kämpfen“, fordert der Sportdirektor, der auf eine Überraschung seines Teams hofft.

Es ist das Verfolgerduell, ein Vergleich zweier Teams, die zuletzt Durststrecken beendet und sich in der Spitze zurückgemeldet haben. So kamen die Rot-Weißen nach starker Leistung zu einem 4:2 bei Mitkonkurrent Bad Homburg. Die Stimmung bei den Darmstädtern „ist dadurch deutlich gelöster“, wie Dominik Lohrer sagt. Der Trainer der Rot-Weißen machte aber auch schnell klar, „dass wir uns darauf nicht ausruhen dürfen“. Vielmehr will das Team an die Leistung anknüpfen. „Wir wollen nachlegen“, so Lohrer.

Die Vergleiche zwischen den Darmstädtern und Bornheimern hatten es zuletzt stets in sich – die vergangenen vier Partien gewannen dabei die Südhessen. Diese Serie wollen die Rot-Weißen nun am Sonntag mit dem nächsten Sieg ausbauen und gleichzeitig einen neuen Lauf in der Liga starten – diesmal einen positiven. „Ich habe jedenfalls ein gutes Gefühl“, sagt Lohrer.

Als Schlusslicht mit bisher fünf Punkten ist der FCA in jedem Spiel in der Pflicht zu punkten, um weiter hoffen zu dürfen. Doch es gab bisher nicht viele Partien, in denen erwartet worden ist, dass die Arheilger Zählbares verbuchen. Im Vergleich mit dem Tabellenvierzehnten, ein direkter Konkurrent also, ist das aber so. „Es zählt – das ist ein Spiel, das wir gewinnen wollen, das wir gewinnen müssen“, sagt Luca Bergemann. Der FCA-Coach erinnert sich dabei ungern an das 0:3 im Hinspiel zurück, als offensichtlich wurde, dass sein Team („Da wussten wir nicht, was Sache ist“) so in der Klasse chancenlos sein wird.

Doch seitdem hat sich die Mannschaft entwickelt, ist stärker und deutlich konkurrenzfähiger geworden – auch wenn die Ergebnisse das nicht zeigen. „Aber wir haben ein deutlich besseres Gefühl, wir sind viel weiter“, sagt Bergemann. Neu-Anspach dagegen war als Aufsteiger fulminant gestartet, hatte nach vier Spieltagen sieben Zähler auf dem Konto. Jetzt sind es 13 – der FCN hat also seitdem nur einen Punkt mehr geholt, als die Arheilger, die vor zwei Wochen erstmals gewonnen hatten. Das Spiel gegen Kalbach war so ein Spiel, das der FCA gewinnen musste. Es klappte, was es am Sonntag wieder tun soll.