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VL: FCA hofft auf den nächsten Schritt

Arheilger mit Respekt vor Gegner +++ Auch Langstadt ist vorsichtig +++ Rot-Weiß will Frust vertreiben

von Oliver Strerath · 24.10.2025, 11:00 Uhr · 0 Leser
Daumen hoch: Trainer Luca Bergemann kam mit dem FCA Darmstadt zuletzt zu einem Punkt in der Fußball-Verbandsliga. Am Samstag soll erneut Zählbares her.	Foto: Peter Henrich
Daumen hoch: Trainer Luca Bergemann kam mit dem FCA Darmstadt zuletzt zu einem Punkt in der Fußball-Verbandsliga. Am Samstag soll erneut Zählbares her. Foto: Peter Henrich

Darmstadt. Beide Teams stecken im Tabellenkeller der Verbandsliga. So geben sich der FCA Darmstadt und die SG Langstadt/Babenhausen vor den anstehenden Aufgaben vorsichtig. Beim Tabellenzweiten RW Darmstadt gibt es dagegen eine klare Vorgabe.

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Schritt für Schritt setzt der FCA seine Entwicklung fort, es formiert sich ein Team. So gab es zuletzt trotz 0:2-Rückstand noch einen Punkt in Bornheim. Doch das war ein kleiner Schritt, das Schlusslicht braucht einen großen Schritt. „Wir machen Fortschritte, müssen aber irgendwann mal einen Dreier holen. Je früher desto besser natürlich“, sagt Luca Bergemann. Warum nicht in einem Spiel, in dem es eigentlich keiner erwartet – wie nun gegen den Tabellenvierten aus Frankfurt.

Der FCA-Trainer würde sich darüber natürlich freuen. So vermessen, einen Sieg zu fordern oder vorauszusagen, ist Bergemann freilich nicht. Schließlich ist der Respekt vor den Rot-Weißen groß. Allerdings haben sich die Arheilger durch ihre Leistungen zuletzt ebenfalls Respekt erarbeitet. Und ihr Coach hat auch so eine Vorstellung, wie die Partie laufen soll am Samstag. „Wir müssen das Spiel so lange wie möglich offenhalten, Frankfurt nervös machen“, sagt Bergemann. Das würde die Chancen für sein Team steigern. „Und wenn dann zumindest ein Punkt herausspringt, wäre es auch ok.“ Damit wäre der nächste Schritt gemacht, auch wenn er wieder klein ausgefallen wäre.

Der Ärger ist noch immer nicht verraucht. „Mit der Gesamtsituation sind wir hochzufrieden. Aber aktuell haben zu viel liegen gelassen. Das sorgt für Frust“, sagt Dominik Lohrer. Der Darmstädter Trainer spricht damit die drei Remis zuletzt in Serie an – zweimal kassierten der Tabellenzweite dabei den Ausgleich in der Nachspielzeit. Etwa am vergangenen Sonntag beim ärgerlichen 3:3 gegen Langen.

Ausschlagend waren dabei zwei Punkte: Die Rot-Weißen nutzen ihre Chancen nicht konsequent, und die Abwehr schluderte. „Das muss besser werden. Wir zeigen viel Leistungsbereitschaft, wir müssen sie nur besser ummünzen“, sagt Lohrer. Dies soll schon gegen den VfR gelingen, der nur knapp über der Abstiegszone steht. Unabhängig davon hat der RW-Trainer eine klare Vorgabe für sein Team in Groß-Gerau: „Wir wollen zurück in die Erfolgsspur.“

Bisher haben sich die Wege beider Teams noch nicht in einem Punktspiel gekreuzt. Dennoch gehen die Langstädter den Vergleich beim Mitaufsteiger mit großem Respekt an. „Langen ist sehr strukturiert, spielt sehr kompakt. Das wird ein echter Prüfstein für uns. Mit einem Zähler wäre ich zufrieden“, sagt Toni Coppolecchia, Sportdirektor der SG.

Die Aussage mit dem Zähler basiert auf dem bisherigen Abschneiden beider Teams. Denn Langen ist mit 16 Punkten und Rang zehn bester Aufsteiger. Selbst wenn die Langstädter nicht sechs Punkte abgezogen bekommen hätten (drei wegen fehlendem Unterbau, drei wegen des Einsatzes eines nichtspielberichtigen Spielers), würden sie immer noch fünf Zähler hinter dem FC liegen – so sind es tatsächlich elf. So weist Coppolecchia darauf hin, „dass Langen aus den vergangenen drei Spielen sieben Punkte geholt hat.“ Zuletzt ärgerte das Team die Rot-Weißen aus Darmstadt (3:3). Diesmal will Langstadt das Team sein, dass den Gegner ärgert und so die Vorgabe des Sportdirektors erfüllen.