Wechselt diesen Winter die Trikotfarbe von Rot zu Schwarz-Gelb: Neu-Vilzinger Martin Tiefenbrunner.
Wechselt diesen Winter die Trikotfarbe von Rot zu Schwarz-Gelb: Neu-Vilzinger Martin Tiefenbrunner. – Foto: Christian Brüssel

Vilzing tütet Tiefenbrunner-Transfer ein

26-jähriger Verteidiger kommt vom SV Donaustauf – Zwei angeschlagene „Sorgenkinder“ im Kader des Regionalligisten

Die Spatzen pfiffen es schon von den Dächern, jetzt ist es auch von Seiten der DJK Vilzing amtlich gemacht: Martin Tiefenbrunner streift sich ab sofort das Trikot des Chamer Regionalligisten über. Der 26-jährige Abwehrspieler kickte in der Vergangenheit lange für Schalding-Heining in der Regionalliga und wurde vom Bayernligisten SV Donaustauf herübertransferiert, bei dem sein Vertrag vor Kurzem aufgelöst worden war. Tiefenbrunner unterschreibt bei Vilzing fürs Erste ein neues Arbeitspapier bis Juni 2024. Nach Lucas Chrubasik ist der gebürtige Vilshofener Vilzings zweiter Winterneuzugang.

„Wir freuen uns, dass wir mit Martin Tiefenbrunner eine weitere Verstärkung für die Restrückrunde an Bord haben. Wir hatten für die Defensivpositionen zur kommenden Spielzeit ohnehin Handlungsbedarf ausgemacht. Dass sich die Gelegenheit nun schon für diesen Winter auftat, kommt uns absolut entgegen“, lässt sich Vilzings Leiter Sport Roland Dachauer in einer Pressemitteilung zitieren. Von einer sofortigen Unterstützung spricht derweil Sepp Beller, der sportliche Leiter für die Regionalligamannschaft. Und schiebt nach: „Mit Martin bekommen wir einen gestandenen Spieler, der uns auch auf dem Niveau Regionalliga sofort weiterhelfen kann.“

Martin Tiefenbrunner selbst macht keinen Hehl daraus, dass auch DJK-Coach „Beppo“ Eibl bei seinem Wechsel eine Rolle gespielt hätte. Schließlich kennen sich beide noch aus gemeinsamen Schaldinger Zeiten. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Ich hatte gute Gespräche mit Sepp Beller und kenne bereits von früheren Stationen einige Spieler. Zudem kenne ich Trainer Beppo Eibl, mit dem ich noch ein Jahr in Schalding zusammengespielt habe“, lässt Tiefenbrunner gegenüber FuPa wissen.

Der 26-jährige Niederbayer ist im NLZ des 1. FC Nürnberg ausgebildet worden. Es schlossen sich eine Saison beim SSV Jahn (neun Einsätze im Aufstiegsteam der Regionalliga) sowie ganze sechs Jahre bei Schalding ein, wo er durchgehend eine gesetzte Kraft war. Die aktuelle Herbstserie verbrachte Tiefenbrunner in Donaustauf. Allerdings setzte ihn bei Stauf eine langwierige Verletzung für zwei Monate außer Gefecht. Daher brachte er es nur auf elf Bayernligaeinsätze.

Die Freude der Vilzinger Funktionäre über den zustande gekommenen Transfer ist mitunter damit zu erklären, dass es im Kader der DJK auch nach der Winterpause noch das ein oder andere Sorgenkind im Sinne von Verletzungsproblemen gibt. Zwar feierte Angreifer Ben Kouame am vergangenen Samstag nach rund zehn Monaten Verletzungspause sein Comeback mit einem Kurzeinsatz, auf der anderen Seite wurde jedoch Talent Martin Kauschinger erst vor Kurzem an der Leiste operiert und fällt erneut bis auf Weiteres aus. Und auch Mittelfeldmann Franz Wendl ist nach wie vor nicht beschwerdefrei, er muss erneut untersucht werden. So tue personelle Verstärkung dem Kader der Schwarzgelben sichtlich gut, heißt es abschließend in der Mitteilung. Am Freitagabend bestreiten Trettenbach, die Kufners und Co. gegen den Bayernligisten ASV Neumarkt auf heimischem Kunstrasen ihr zweites Testspiel der laufenden Vorbereitung.

Aufrufe: 025.1.2023, 06:00 Uhr
PM / Florian WürtheleAutor