Alexander Schrafstetter (re.) soll den TSV Vilslern zum Klassenerhalt führen
Alexander Schrafstetter (re.) soll den TSV Vilslern zum Klassenerhalt führen – Foto: Verein

Vilslern: Hampe beendet Interims-Engagement - Schrafstetter übernimmt

Beim Schlusslicht der Kreisklasse Landshut gibt es erneut einen Wechsel auf der Kommandobrücke

Beim Kreisklassisten TSV Vilslern wurde die Zeit vor Weihnachten intensiv genutzt, um einen neuen Trainer für die Restrückrunde der Saison 2022/23 zu finden. Vor Kurzem konnten die Verantwortlichen um Abteilungsleiter Stefan Braun Vollzug vermelden und mit Alexander Schrafstetter (36) den neuen Trainer des TSV Vilslern, der in der Kreisklasse Landshut das Tabellenende ziert, vorstellen.

Obwohl der TSV zu Beginn der Saison vor einem Umbruch stand und sich einige erfahrene Spieler in den Ruhestand verabschiedet haben, hatte man sich viel vorgenommen. Nach einem ganz schlechten Saisonstart fand man sich jedoch sehr schnell im Tabellenkeller wieder. Nach dem Rücktritt von Stefan Fassl übernahm interimsweise Co-Trainer Patrick Berger und der ehemaliger Spieler Lukas Korber das Ruder. Mit Oliver Hampe konnte der TSV Vilslern im Anschluss einen Altbekannten an der Seitenlinie begrüßen. In einer schwierigen Situation schaffte er es, der Mannschaft um Torjäger Markus Kofler wieder Leben einzuhauchen. Dies wurde mit vielversprechenden Leistungen und ein paar wichtigen Zählern belohnt. Eine Beschäftigung über die Winterpause hinaus kam für Hampe jedoch aus privaten Gründen nicht zu Stande.




So waren einmal mehr die Verantwortlichen des TSV Vilslern gefragt, einen neuen starken Mann zu finden. "Mit Alexander Schrafstetter haben wir den richtigen Trainer für die bevorstehenden Aufgaben gefunden. Motiviert, ehrgeizig und ein Charakter der sehr gut zum TSV Vilslern passt“, ist sich Abteilungsleiter Stefan Braun sicher. Als ehemaliger Trainer beschäftigt der DJK Altenkirchen, des TSV Baierbach, des SV Neufraunhofen und ehemaliger Spieler des TSV Rapid Vilsheim kennt Schrafstetter die Liga und das Umfeld. Jedoch warten keine leichten Aufgaben. Der Klassenerhalt ist das oberste Ziel. Im Abstiegskampf ist jedoch nicht nur der Trainer, sondern ganz besonders auch die Mannschaft rund um Kapitän Matthias Maierhofer gefordert. Wenn jedoch der Mut und die Leidenschaft aus den letzten Spielen mit in die Vorbereitung genommen wird und alle Beteiligten an einem Strang ziehen, dann ist das Ziel, den Ligaverbleib auf direktem Weg zu schaffen. Der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt - bei elf verbleibenden Matches - sechs Punkte, der zur Relegationszone lediglich zwei Zähler.

Aufrufe: 023.1.2023, 08:45 Uhr
Johannes NeudeckerAutor