
Trainer Mathis Kleinkemm hatte den Gegner im Vorfeld des Spiels beobachtet und sein Team gezielt eingestellt. „Natürlich war TuSA uns spielerisch klar überlegen, aber mein Team war zweikampfstark und hat taktisch sehr diszipliniert agiert“, sagte der Trainer nach dem Abpfiff. Trotz der spielerischen Dominanz der Gäste tauchten die Winnekendonkerinnen immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. So beispielsweise in der 27. Minute, als eine von Lina Derks scharf hereingezogene Ecke an Freund und Feind vorbeiflog und direkt im Netz landete – 1:0 für die Viktoria. Die Gäste-Abwehr sah dabei alles andere als glücklich aus.
Ebenso wie in der 40. Minute. Luisa Pastoors startete zu einem energischen Alleingang und verwandelte eiskalt zur 2:0-Pausenführung. Eine Minute nach Wiederanpfiff erhöhte der krasse Außenseiter sogar auf 3:0 – begünstigt durch ein Eigentor des Düsseldorfer Teams.
Fünf Minuten später aber der verdiente Anschlusstreffer für Düsseldorf. Der Niederrheinligist legte in der 63. Minute das 2:3 nach – jetzt war endgültig wieder alles offen. Folgerichtig entwickelte sich das hart umkämpfte Spiel in der Schlussphase noch zur Zitterpartie für die Viktoria. Die Gäste drängten auf den Ausgleich, doch das Abwehrbollwerk hielt. Großen Anteil daran hatte Torhüterin Anna Scholten, die einige Hochkaräter der Gäste entschärfte. „Wir haben am Ende den Sieg glücklich über die Zeit gebracht. Heute hat Leidenschaft gegen eine spielerisch überlegene Mannschaft gewonnen“, so Kleinkemm.
Viktoria Winnekendonk: Scholten – Lamers, Neumann, Schmidtmann, Seibel, Klucken, Pastoors (64. Staymann), Cuppok (58. Klenner), Derks (90. Stein), Janiszewski, Bousart.