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Viktoria Goch hat einen Testspiel-Erfolg gefeiert.
Viktoria Goch hat einen Testspiel-Erfolg gefeiert. – Foto: Olaf Wesling

Viktoria Goch überzeugt im ersten Test

Das Team von Trainer Daniel Beine gewinnt das Duell zweier Fußball-Bezirksligisten gegen den RSV Praest mit 2:0. Die DJK Twisteden schafft einen 6:1-Erfolg gegen den SV Grieth, der SV Rindern ein schmeichelhaftes 3:2 bei GW Vernum.

Eine Woche nach dem Sieg bei der Hallen-Stadtmeisterschaft hat Bezirksligist Viktoria Goch sein erstes Testspiel während der Vorbereitung gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Daniel Beine setzte sich am Samstag auf dem Kunstrasenplatz im Gocher Hubert-Houben-Stadion mit 2:0 (1:0) gegen den Bezirksligisten RSV Praest durch. „Wir haben über weite Strecken der Partie eine gute Leistung gezeigt“, sagte Viktoria-Trainer Beine. Marius Alt (37.) und Levon Kürkciyan (83.) erzielten die Treffer für den Tabellenzweiten der Gruppe vier.

Für den Titelanwärter wäre ein noch deutlicherer Erfolg möglich gewesen. Doch zum einen zeigte die klar spielbestimmende Viktoria Schwächen im Abschluss. „Daran müssen wir arbeiten. Nach einer intensiven Trainingswoche hat allerdings auch etwas die Kraft und damit die Konzentration gefehlt“, sagte Beine. Zum anderen verhinderte der Praester Torhüter Dennis Döring mit einigen Paraden eine höhere Niederlage seiner Mannschaft.

„Wir hätten uns nicht beklagen können, wenn wir gegen diesen starken Gegner noch deutlicher verloren hätten“, sagte Marcel Wolters, Co-Trainer des RSV. Er war allerdings nicht unzufrieden mit dem Auftritt des RSV, der in der Gruppe sechs der Bezirksliga auf Rang acht liegt, zumal einige wichtige Akteure fehlten. „Die Mannschaft hat vor allem gegen den Ball prima gearbeitet. Deshalb war es ein guter Test für uns. Wichtig war zudem, dass wir wieder einmal Spielpraxis auf Kunstrasen gesammelt haben“, so Wolters.

Twisteden souverän, Rindern schmeichelhaft

Bezirksligist DJK Twisteden setzte sich auf eigenem Kunstrasen im Test gegen den A-Ligisten SV Grieth mit 6:1 (3:1) durch. Der Gastgeber benötigte zwar einige Minuten, um nach der Winterpause wieder in Tritt zu kommen. Nicht von ungefähr ging der SV Grieth in der 15. Minute durch einen Treffer von Jamie Caspers mit 1:0 in Führung. Doch dann fand die DJK Twisteden ihren Rhythmus. Niklas Waerder (25.), Chris Kleuskens (30./54.), Tom Cappel (35./61.) und Matthis Baumann (76.) sorgten mit ihren Treffern für den Erfolg.

„Es hat sich kein Spieler verletzt, wir haben sechs Tore geschossen, und die Mannschaft hat sich gut bewegt – alles prima“, sagte Markus Hierling, der nach der Saison seine Laufbahn als Trainer beendet. Er will sich mit dem Klassenerhalt bei der DJK verabschieden. Die Chancen stehen gut. Der Tabellenneunte geht mit acht Punkten Vorsprung vor einem Abstiegsplatz in die restlichen 13 Partien der Saison.

Der Bezirksligist SV Rindern schaffte am Sonntag einen äußerst schmeichelhaften 3:2 (1:2)-Sieg beim A-Ligisten Grün-Weiß Vernum. „Eigentlich war es eine Frechheit, dass wir gewonnen haben. Denn normalerweise hätten wir mit drei oder vier Toren Unterschied verlieren müssen, weil Vernum klar besser war“, sagte Christian Roeskens, Trainer des SV Rindern.

Sein Team zeigte in der Partie zahlreiche Schwächen. „Uns sind viele Fehler beim Aufbau unterlaufen, die Laufwege stimmten überhaupt nicht. Nur in der Chancenverwertung waren wir im Gegensatz zum Gegner äußerst effektiv“, so Roeskens. Jannik Szentulat (26.) und Johannes Terhorst (29.) hatten Grün-Weiß Vernum mit 2:0 in Führung gebracht. Anschließend wurde der Gastgeber durch die Rinderner Treffer von Luca Polders (41.), Robert Boßmann (46.) und Henning Klösters (78.) dafür bestraft, dass er im Abschluss nicht konsequent genug war.

Der SV Vrasselt, Schlusslicht der Gruppe sechs der Bezirksliga, kassierte am Samstag im Test gegen den A-Kreisligisten SC TuB Mussum eine 0:3 (0:1)-Niederlage. „Wir hatten erst zwei Übungseinheiten hinter uns, während der Gegner in der Vorbereitung wesentlich weiter ist, da die Saison in der Kreisliga A bereits Anfang Februar fortgesetzt wird. Das hat man gemerkt. Ich bin aber nicht unzufrieden mit unserem Auftritt“, sagte der Vrasselter Trainer Sascha Brouwer. Er musste acht Spieler, darunter einige Leistungsträger, ersetzen. „Trotzdem hatten wir einige gute Phasen im Spiel“, so Brouwer. Die Gegentore fielen in der 25., 55. und 58. Minute.

Aufrufe: 023.1.2023, 13:00 Uhr
Joachim SchwenkAutor

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