Viktoria Goch ist noch nicht richtig in Fahrt.
Viktoria Goch ist noch nicht richtig in Fahrt. – Foto: @saison_tagebuch

SV Rindern: "Sehr viel Glück" gegen den Topfavoriten

Viktoria Goch beißt sich an der starken Defensive des Gastgebers SV Rindern die Zähne aus und muss sich mit einem 1:1 begnügen. Trainer Daniel Beine beklagt die mitunter recht harte Gangart des Gastgebers.

Es bleibt dabei: Der Topfavorit in der Bezirksliga, Gruppe 5, kommt noch nicht richtig in Tritt. In der dritten Minute der Nachspielzeit versuchte der Gocher Angreifer Levon Kürkciyan noch einmal, den Auswärtssieg beim SV Rindern zu erzwingen.

SV Rindern II
3:1
Vikt. Goch II

Mit einem halbhoch an der Mauer vorbei aufs kurze Eck gezogenen Freistoß stellte er den gegnerischen Torhüter Andy Kaus auf die Probe. Doch nicht zum ersten Mal an diesem Nachmittag tauchte Kaus ab und hielt den Punkt für den Außenseiter fest – die Viktoria musste sich mit einem 1:1 (1:0) begnügen.

Viktoria Goch moniert harte Gangart

Auf dem Rinderner Kunstrasen bot sich den Zuschauern von Anfang an ein unterhaltsames Spiel. Während die Viktoria das Geschehen schnell an sich riss, besann sich der SV Rindern auf seine wiederholt gute Defensivarbeit und wurde vor allem mit schnellen Gegenstößen gefährlich. Ein solcher führte in der elften Minute zum 1:0. Marcel Reintjes trieb den Ball über die linke Seite in Richtung Strafraum, wo er schließlich Philipp Roosen mustergültig bediente. Dieser überwand Gochs Schlussmann Benedikt Schmitz per Schlenzer in den rechten Winkel.

In der Folge wurde die Partie hitziger. Mehrfach beschwerte sich Gochs Trainer Daniel Beine über die harte Gangart der Gastgeber. Das Bild war dabei immer das Gleiche. Die Viktoria kombinierte sich in Richtung Strafraum, ehe ein Rinderner Bein einen zumeist unsanften Fall herbeiführte. Den fälligen Freistoß übernahm stets Kürkciyan. Seine Versuche waren in der ersten Halbzeit allerdings nicht von Erfolg gekrönt. Erst unmittelbar nach dem Seitenwechsel brachte der gefühlt 20. Gocher Standard den Ausgleich. Kaus konnte Kürkciyans scharfe Flanke nicht festhalten, sodass Daniel Vogel den Ball über die Linie drückte (47.). Jan-Luca Geurtz (62.) und Besar Amzai (70.) hätten das Spiel anschließend für Goch entscheiden können.

Beine blieb nach Abpfiff gelassen. „Mit der Leistung bin ich zufrieden, wir haben uns schlichtweg nicht belohnt.“ Man wolle nun die Ruhe bewahren und weiterarbeiten. Rinderns Coach Christian Roeskensfreute sich über den Punktgewinn: „Die Jungs haben gut reagiert. Aber heute war sehr viel Glück im Spiel.“

SV Rindern: Kaus – Hildebrandt, Janßen, Thurau, Ukaegbu (24. Kalkhitashvili), Cetiner (81. Basten), Klösters, Reintjes, Müller (90. Verfürth), Roosen, Tissen (76. Langenberg).

Viktoria Goch: Schmitz – Brilski, Gerlitzki, Rix, Vogel, Klingbeil (63. Schmermas), Kürkciyan, Miri (71. Alt), Weigl (61. Gatermann), Demiri (46. Amzai), Geurtz (83. Zaß).

Aufrufe: 013.9.2021, 09:00 Uhr
RP / Nils HendricksAutor

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