
Der Neuling in der Landesliga schafft einen souveränen 4:0-Erfolg beim
GSV Moers – der Mannschaft, die ihm 2024 noch den Weg in die Liga verbaut hat.
Viktoria Goch hat in der Landesliga die Aufgabe beim GSV Moers souverän gelöst. Der Neuling schaffte bei dem Team, das ihm in der Saison 2023/24 in der Bezirksliga noch den Weg in die höhere Klasse verbaut hatte, einen 4:0 (1:0)-Erfolg. Der Sieg war auch in der Höhe verdient. Entsprechend zufrieden war Trainer Kevin Wolze. „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht“, sagte er.
Lediglich in einem Punkt kritisierte er seine Mannschaft nach dem überzeugenden Auftritt. „Wir hätten das Spiel noch früher für uns entscheiden müssen“, sagte der Coach mit Blick darauf, dass sein Team zu Beginn der zweiten Halbzeit bei einer 1:0-Führung drei erstklassige Chancen vergeben hatte. Die Viktoria hielt so unnötig lange ein wenig Spannung im Spiel.
Die hätte Torhüter Sven Schneider kurz nach dem Wiederanpfiff beinahe noch unnötig erhöht. Er ließ in der 47. Minute den Ball, den er schon sicher gefangen hatte, einige Meter vor dem Tor aus den Händen gleiten. Danny Rankl, Ex-Torjäger des 1. FC Kleve, konnte das Geschenk indes nicht nutzen. Er verfehlte das leere Tor und wurde bei seinem Schuss von Sven Schneider nicht ganz regelgemäß gestört. „Da haben wir etwas Glück gehabt, weil man einen Elfmeter hätte geben können“, gab der Gocher Keeper nach dem Abpfiff zu.
Ansonsten war es aber nur Können, dass der Viktoria zum Sieg verhalf. Sie erzielte in der 15. Minute durch einen abgefälschten Schuss von Luca Palla das 1:0, bestimmte das Spiel und stand sicher in der Abwehr. Der Gast hätte zur Pause deutlicher führen können, während der Gegner erst in der 43. Minute zur ersten Torannäherung kam, als Rankl den Ball über die Latte köpfte.
Nach der Pause verpassten es dann Florian Ortstadt mit einem Schuss an die Latte (52.) sowie Levon Kürkciyan (54.) und Jakob Falkhofen (56.) aus kurzer Distanz, die Weichen endgültig auf Sieg zu stellen. Das gelang erst Kapitän Luca Plum, der in der 77. Minute einen unberechtigten Foulelfmeter verwandelte. Luca Palla (83.) und Andrija Kurandic (90.+3) stellten den Endstand her.
Der GSV wehrte sich kaum gegen die Niederlage. Er fiel nur dadurch auf, dass er sich unnötig selbst schwächte. Erst mussten in der 57. Minute die Co-Trainer David Brauner (Gelb-Rote Karte) und Gianluca Köhni (Rote Karte) die Bank verlassen, weil sie das Schiedsrichtergespann kritisiert hatten. In der Nachspielzeit sah Torhüter Jan Roolfs die Rote Karte, weil er einen Gocher Konter an der Seitenlinie durch ein übles Foul an Jan Wilbers gestoppt hatte (90.+2).
Viktoria Goch: Schneider - Hitzek, Fuchs, Brilski, Zaß - Plum - Falkhofen (70. Möller), Kürkciyan (70. Preuß), Palla, Alt (80. Wilbers) - Ortstadt (77. Kurandic).