
Die U17 von Viktoria Georgsmarienhütte hat das Bezirks-Pokalfinale in Rastede verloren. Zum Endspiel an der Nordsee war die Mannschaft am Feiertag mit einem eigens gecharterten Reisebus angereist. Neben Spielern und Trainern begleiteten zahlreiche Eltern, Geschwister, Freunde sowie Vertreter des Vereinsvorstands das Team und sorgten vor Ort für Unterstützung.
Das Finale wurde auf dem Hauptplatz des Stadions vor rund 350 Zuschauern ausgetragen. Schwierige Wetterbedingungen mit teilweise starken Regenfällen prägten die Partie.
Viktoria begann engagiert und setzte den Gegner früh unter Druck. Bereits in der Anfangsphase vergaben Jesper Wolterink und Luis Nachtwey zwei klare Torchancen. Im direkten Gegenzug nutzte Rastede seine Möglichkeit konsequent zur 1:0-Führung.
In der Folge entwickelte sich bis zur Halbzeit ein überwiegend taktisch geprägtes Spiel mit wenigen Strafraumszenen. Kurz nach Wiederbeginn entschied das Schiedsrichtergespann nach einem Foulspiel auf Elfmeter für Rastede. Der Treffer zum 2:0 stellte die Weichen früh auf Sieg für die Gastgeber.
Die schwierigen Platzverhältnisse erschwerten es der Mannschaft aus dem Osnabrücker Landkreis zusätzlich, ihre technischen Vorteile auszuspielen. Rastede präsentierte sich dagegen über die gesamte Spielzeit effizient vor dem Tor und nutzte seine Chancen konsequent.
Nach dem Schlusspfiff überwog bei Viktoria trotz der Niederlage auch der Stolz auf die bisherige Saison. Aus dem Umfeld der Mannschaft hieß es, in einem solchen Endspiel müsse vieles zusammenpassen. Zudem verwies man auf die ausgelassenen Möglichkeiten zu Beginn der Partie, die dem Spiel möglicherweise eine andere Richtung hätten geben können.
Der Fokus richtet sich nun auf den Saisonendspurt in der Landesliga. Dort hat Viktoria Georgsmarienhütte weiterhin die Chance, die erfolgreiche Spielzeit mit dem Gewinn der Meisterschaft abzuschließen.