
Bei Viktoria Birkesdorf mit dem Start in die Frühjahrsvorbereitung zu einer personellen Veränderung. Der Bezirksligist und Cheftrainer Marius Schinke haben die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung beendet. Wie der Verein bekanntgab, erfolgte die Trennung einvernehmlich und im gegenseitigen Respekt nach konstruktiven Gesprächen.
Sportlich befindet sich Viktoria Birkesdorf aktuell in ruhigem Fahrwasser. Mit 25 Punkten aus 15 Spielen steht das Team auf dem sechsten Tabellenplatz der Bezirksliga Staffel 3 und damit im gesicherten Mittelfeld. Für den Verein ist es bereits die dritte Saison in der Bezirksliga, nachdem 2023 als Meister der Kreisliga A Düren der Aufstieg gelungen war.
Marius Schinke hatte die Mannschaft zur Saison 2024/25 übernommen. Er knüpfte dabei an die erfolgreiche Vorsaison an und konnte den fünften Tabellenplatz aus dem Aufstiegsjahr bestätigen. Der Verein würdigt in seiner Mitteilung ausdrücklich Schinkes Arbeit und sein Engagement in den vergangenen anderthalb Jahren. In dieser Zeit habe er die Mannschaft intensiv betreut, wichtige Impulse gesetzt und zahlreiche positive sportliche Ergebnisse erzielt.
Besonders hervorgehoben wird die Entwicklung innerhalb der zurückliegenden Hinrunde. Nach einer schwierigen Phase mit einer Niederlagenserie führte der 31-Jährige das Team zu einem versöhnlichen Abschluss, als Viktoria Birkesdorf sechs der letzten sieben Spiele gewann. Als Höhepunkt seiner Amtszeit nennt der Verein zudem den Gewinn der Hallenstadtmeisterschaft, inklusive Titelverteidigung im vergangenen Jahr. Beim diesjährigen Turnier konnte Schinke allerdings nicht dabei sein.
Die Verantwortung an der Seitenlinie übernimmt nun übergangsweise Willy Kirschbaum. Der erfahrene Fußballfachmann hatte die Mannschaft bereits 2023 als Trainer in die Bezirksliga geführt und ist seit der Saison 2023/24 als Co-Trainer und sportlicher Leiter in Personalunion tätig. Unterstützt wird Kirschbaum künftig von David Leys (Co-Trainer) sowie von Torwart- und Athletiktrainer Harald Schenk und Rafal Berlinski. Der Verein betont ausdrücklich, dass es sich dabei um eine Übergangslösung bis zur Verpflichtung eines neuen Trainers handelt.