
Er spielte in der Halle zuletzt groß auf. Nun soll er auch unter freiem Himmel wieder für Furore sorgen: Enes Küc kehrt nach Berlin zurück und schließt sich erneut Viktoria Berlin an.
Er hat die Drittliga-Saison des FC Viktoria 1889 Berlin miterlebt. Enes Küc kam 2020 erstmals zur Viktoria, stieg mit den Himmelblauen im ersten Jahr aus der Regionalliga in die 3. Liga auf. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Saison 20/21 damals nach elf Spieltagen abgebrochen werden. Die Berliner, die alle elf Spiele gewonnen hatten, durften eine Liga hoch. Im Folgejahr ging es wieder runter in die Regionalliga Nordost, Küc blieb und erzielte in 23 Spielen sieben Tore und legte neun weitere auf. Im Sommer 2023 wechselte der heute 28-Jährige in die Türkei zu Corum FK, spielte später auch noch für Alanya 1221.
Im vergangenen Sommer kehrte der offensive Mittelfeldspieler nach Deutschland zurück, spielte bei einigen Teams vor, ehe er schließlich bei den Würzburger Kickers in der Regionalliga Bayern unterschrieb. Dort hielt es ihn aber nicht lang. Mitte September wurde der Vertrag wieder aufgelöst. Zwar erklärte der Klub die Gründe nicht, doch die neu gegründete Icon League dürfte ein entscheidender Faktor gewesen sein. Dort lief Küc in der Premieren-Saison für den FC Berlin City auf. Das Team hatten Antonio Rüdiger (Real Madrid) und Rapper Luciano gegründet. Bei der Hallenliga überzeugte Küc, erzielte zweistellig Tore.
Am 30. Dezember verkündete die Franchise glücklich die Vertragsverlängerung mit Küc für die neue Saison, die im März starten soll. Trotz seines Engagements bei Viktoria darf und wird Küc auch in der kommenden Icon-League-Spielzeit aktiv sein. Das bestätigte Viktoria im Rahmen der Vorstellung des ersten Winter-Neuzugangs. Bei den Himmelblauen hat Küc zunächst einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben.
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Küc verbrachte seine Jugend fast ausschließlich beim SV Tasmania Berlin. Erst zur U19 zog es ihn in ein Nachwuchsleistungszentrum, er ging zum VfL Bochum. Von dort aus wechselte Küc für seine ersten Erfahrungen im Herrenbereich zunächst zur zweiten Mannschaft des Hamburger SV, ehe er nach Berlin zurückkehrte und für den Berliner AK spielte.