
Eigentlich ist es bereits bedenklich, wenn sich zwei Stadt- und Traditionsvereine wie der TSV Regen und der SC Zwiesel zusammentun müssen, um eine gemeinsame U19 stellen zu können. Hinzu kommt, dass dieser Spielgemeinschaft auch noch der TSV Frauenau und der TSV Lindberg angehören. Die Saison in der A-Junioren-Bezirksoberliga bringt die SG aus dem Landkreis Regen dennoch nicht zu Ende, denn die Partie beim FC Fürstenzell musste aus Spielermangel abgesagt werden. Es war in der laufenden Runde bereits der vierte Nichtantritt, der nach BFV-Regularien zur Folge hat, dass das Team aus der Wertung genommen wird und somit als erster Absteiger feststeht. Zugleich werden alle bisherigen Ergebnisse der Spielgemeinschaft annulliert.
Einen geregelten Trainingsbetrieb gab es bei der SG während der ganzen Saison nur sporadisch, denn einige Spieler sind schon fest in den Herren-Spielbetrieb ihrer Stammvereine integriert. Das kann für die jeweiligen Klubs nun aber zum Problem werden, denn der BFV ist verpflichtet, den Sachverhalt zu überprüfen. Stellt sich heraus, dass die Abstellungen für den Seniorenbereich eine maßgebliche Rolle für die Nichtantritte gespielt haben, kann den Youngsters bis zum Saisonende das Spielrecht entzogen werden und das würde bedeuten, dass für die betroffenen Kicker auch keine weiteren Einsätze in den Herrenteams mehr möglich sind.
Profitieren tut von der Ergebnis-Annullierung vor allem der FC Sturm Hauzenberg, der Anfang November vergangenen Jahres sein Gastspiel in Regen mit 2:3 in den Sand setzte. Die von Christian Freund und Andy Schmid trainierten Staffelberger sind nun punktgleich mit Spitzenreiter FC Dingolfing - der allerdings noch zwei Partien weniger als der Rangzweite ausgetragen hat - und erwarten die BMW-Städter am 9. Mai noch zum Direktduell in Hauzenberg. In der Vorrunde verbuchten die SG-Akteure zudem noch Siege gegen den FSV Landau und die SG Abensberg / Bad Gögging / Sandharlanden / Weltenburg.