Es ist das Spiel, das eigentlich keiner mehr braucht: Heute Abend um 19.30 Uhr nehmen der MTV 1879 München und der SV Pullach den vierten Anlauf, um ihr Hinrundenduell endlich über die Bühne zu bringen. Nach zwei Verlegungen kam man vor genau vier Wochen immerhin bis zur 87. Minute, dann wurde auch dieser dritte Versuch abgebrochen. Nicht ganz ergebnislos zwar, aber das 5:1 für den MTV zählte nicht.
Nun also soll es endlich klappen. Zum Glück hat die Partie keine große Brisanz: Für Pullach auf Platz sieben und die Münchner auf Rang acht gibt es kein Hoffen und Bangen hinsichtlich der künftigen Ligen-Zugehörigkeit mehr. Fabian Beigl hätte aufgrund der Eindeutigkeit des Spielgeschehens Anfang April auch eine Niederlage am Grünen Tisch akzeptiert, doch die Regularien sprechen dagegen. Immerhin gerät der SVP-Coach nicht in ein Dilemma, weil er wegen eines sehr wichtigen privaten Termins nicht dabei sein kann, sein Co-Trainer Daniel Gitzel vertritt ihn. „Es geht jetzt nicht mehr wirklich um viel“, sagt Beigl. „Wir wollen uns nochmal gegen eine technisch gute Mannschaft auf Kunstrasen bewähren und vielleicht zeigen, dass wir es besser können. Es kann auch gut sein, dass der eine oder andere seine Einsatzzeiten bekommt, der bislang weniger gespielt hat.“ Zumal sich Michael Wich an der Leiste verletzt hat und Antonio Brandi aus beruflichen Gründen fehlt. Josef Burghard, Maurus Miller und Robin Hoffmann fehlen ohnehin noch angeschlagen, und auch der Abitur-Lernstress könnte Einfluss auf die Aufstellung haben.
SV Pullach: Bayerschmidt - Neubauer, Adomeit, Barho, Radau, Fauth, Stapf, Mudei, Perl, Breuling, Pandza